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Artikel-Schlagworte: „Selbstdarstellung“







kampf Schon in der Grundschule war man einem ständigen Konkurrenz-Druck ausgesetzt. Wer ist am größten, wer hat die beste Note im Diktat und wer den größten Schulranzen. Und bis heute setzt sich dieser Druck fort. In fast allen Lebensbereichen sehen wir uns tagtäglich in einem Konkurrenzkampf. Das ist auch völlig normal und kann durchaus förderlich wirken. Denn sich mit anderen zu messen kann motivieren, ein Ziel zu erreichen. Natürlich muss es realistisch bleiben und darf nicht in Neid oder Missgunst umschlagen.

Neid gilt besonders unter Kollegen am Arbeitsplatz als häufigste Ursache für Mobbing. Laut einer Studie stecken hinter 60 Prozent aller Mobbingfälle Neid und Missgunst. Konkurrenz belebt nicht immer das Geschäft, sondern kann sogar geschäftsschädigend wirken. Es gibt also eine positive und eine negative Seite der Medaille: Zum einen strebt man etwas an, was man bei anderen erkennt und was man selber gerne hätte, zum anderen dürfen Neid und Konkurrenz nicht zu Intrigen, Mobbing und Sabotage führen.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich derartige Probleme am Arbeitsplatz selten einfach aus der Welt schaffen lassen. Denn wer gibt schon gerne öffentlich zu, neidisch zu sein oder ein Problem mit dem neidischen Kollegen zu haben? Gibt es überhaupt einen objektiven Grund oder ist die Einschätzung rein subjektiv? Die Situation ist für den Vorgesetzten oft schwer zu handhaben. Experten raten dazu, den Mitarbeitern von vornherein die eigenen Stärken aufzuzeigen und positives Feedback zu geben, um der „Neidkultur“ wenig Raum zu geben. Oft liegt es aber auch beim Einzelnen und wie er seine Stärken wahrnimmt. Konkurrenz kann für den Erfolg förderlich sein, aber der eigentliche Schlüssel sind die eigenen Stärken und ein gutes Maß an Selbsvertrauen.







mann-frau-gesprach Der Poetry-Slam hat sich mittlerweile als fester Bestandteil in der studentischen Freizeitbeschäftigung etabliert. Hauptsächlich zum Zwecke der Unterhaltung besuchen viele Studenten die Poetry Slams um sich den Kampf zwischen den wortgewandteste Poeten anzusehen, um dann per Applaus den Gewinner zu bestimmen. Als eine Art Weiterentwicklung hat sich auch der Science Slam an vielen Unis etabliert, bei dem die Teilnehmer aus bestimmten Wissenschaftsbereichen ein komplexes Thema ihrer Zunft verständlich und witzig vor Publikum vortragen.

Aber nicht nur für Wissenschaftler und Sprachinteressierte, sondern auch für angehende Jungunternehmer hat sich eine Art Wettbewerb entwickelt: Elevator Pitch. Was soviel bedeutet wie „Verkaufsgespräch im Aufzug“. Dass dieser Vergleich ein bisschen hinkt, ist schon klar. Denn dieser Wettbewerb dient weniger der Unterhaltung, als vielmehr der Vermarktung einer eigenen Geschäftsidee vor einem hochkarätigen Publikum. Angehende Jungunternehmer, darunter auch viele Studenten, haben hier die Möglichkeit innerhalb von drei Minuten, auf einer Bühne in einem Fahrstuhl stehend, ihre Geschäftsidee möglichst effektiv zu vermarkten. Eine Jury bewertet die Idee mit Punkten und kürt anschließend die Gewinner.

Für viele Kandidaten steht jedoch nicht der Sieg im Vordergrund, sondern die Vermarktung der Idee und das Kontakteknüpfen nach der Veranstaltung. Hier können mögliche Investoren gefunden werden, die sich von der Idee während des Kurzvortrags überzeugen konnten.

Zeit und Geld sind zwar heute ein knappes Gut, aber mal Hand aufs Herz: Liegt in der Kürze wirklich soviel Würze und hat diese Form der Selbstvermarktung nicht auch ein bisschen was von Phrasendrescherei und Anbiederung? Ob das zum gewünschten Erfolg führt und was so ein Wettbewerb über die Arbeitskultur in Deutschland aussagt, sei auch mal dahingestellt. Welche Frage mich an der ganzen Sache jedoch am meisten beschäftigt ist, wo in Deutschland fährt man heutzutage eigentlich drei Minuten mit dem Aufzug?







idee_zeichnung1Der Blick auf die Uhr verrät, dass das Bewerbungsgespräch schon eine Stunde läuft und fast zu Ende sein müsste. Doch bevor nun alle aufstehen und sich zum Abschied die Hände schütteln, zaubert der Personalchef noch eine seltsame Frage aus dem Hut à la: "Wie viele Smarties passen in einen Smart oder wie viele Krawatten werden im Jahr in Deutschland verkauft?"

Eine gute Frage! Darüber haben sich bis jetzt die wenigsten Gedanken gemacht und im Ernst, warum auch? Solche Fragen werden im Fachjargon als Brainteaser bezeichnet und dabei geht es weniger um das Ergebnis, als um den Erklärungsansatz. Es gilt: Der Weg ist das Ziel! Da ich mich derzeit selbst in der Bewerbungsphase befinde, bin ich auch auf einige interessante Anregungen und Probefragen zu diesem Thema gestoßen. Gut, bei allen wäre ich nicht auf das Endergebnis gekommen, aber ich hätte wohl einen ähnlichen Lösungsansatz gewählt.

Wichtig ist es in so einer Situation nicht in Stress zu verfallen oder sogar wütend zu werden, dass der Personaler Fragen stellt, die auf den ersten Blick nichts mit einem Bewerbungsgespräch zutun haben. Dies ist nämlich ein Trugschluss. Häufig ist dies ein Test, um herauszufinden, wie der Bewerber in Stresssituationen reagiert und ob er neben Logik auch die Fähigkeit hat, um die Ecke zu denken. Also lieber einen kühlen Kopf bewahren und seine Herangehensweise an das gestellte Problem offen darlegen. So lässt es sich leichter punkten. Weiter Tipps und Übungen findet ihr hier.

Falls ihr bereits Erfahrungen mit Brainteasern in Bewerbungsverfahren gemacht habt, würde ich mich freuen, wenn ihr einen Kommentar dazu schreibt.

































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Der Sommer ist da und damit ist auch der lang ...













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