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Artikel-Schlagworte: „Social Networking“







socialmedia_150x150Facebook hat inzwischen über 600 Millionen aktive Nutzer (15 Mio. davon aus Deutschland), ist 50 Milliarden Dollar wert und hat es zu einem eigenen Kinofilm gebracht. Social Media spielen in der Alltagskommunikation der Mitarbeiter eine immer größere Rolle. Viele Unternehmen haben dies erkannt, wissen aber noch nicht so richtig, wie sie damit umgehen sollen. Soll man sich sperren, wie es z. B. Porsche tut, oder bleibt einem eigentlich gar nichts anderes übrig als sich den sozialen Netzwerken zu öffnen?

In Deutschland gestatten nur 45 Prozent der Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung von Social Media-Diensten während der Arbeitszeit und sechs Prozent sperren sogar komplett den Zugang zu Facebook, Twitter und Co. Viele Unternehmen sehen immer noch mehr Risiken als Chancen darin, dass Mitarbeiter Informationen nach außen tragen. Aber bringen Verbote überhaupt etwas? Wohl kaum denn frei nach Goethes „Zauberlehrling“ wird man die gerufenen Geister nicht mehr los. Viele sind während der Arbeit eh über Smartphones im Internet aktiv - weltweit nutzen ca. 200 Millionen Nutzer Facebook auch mobil (Facebook ist das am meisten geladene App für das iPhone).

Wie man sich als Unternehmen Social Media zu Nutze machen kann, zeigt ein Blick über den großen Teich. In vielen US-Firmen unterstützen die Verantwortlichen bereits aktiv die Nutzung von sozialen Medien im ganzen Unternehmen. Die Chef-Etage hat verstanden, dass alle Mitarbeiter für die glaubwürdige und transparente Kommunikation sowohl nach außen wie auch nach innen zuständig sind. Social Media sind dort zu einem der wichtigsten Inhalte der internen Weiterbildung mit Schulungsprogrammen und Seminaren geworden.

Diesem Beispiel folgen z. Zt. nur wenige Unternehmen in Deutschland wie z. B. der Kommunikationsdienstleister SNT Deutschland AG, der im Bereich der Personalentwicklung seinen Mitarbeitern im Rahmen eines Weiterbildungskataloges Social Media-Kurse anbietet (HR-Szene, Ausgabe Dezember 2010). Aber nicht nur ein positives Erscheinungsbild via lebhafter firmeninterner Kommunikation treibt die Unternehmen an, Social Media wird immer mehr zum HR-Recruiting genutzt. So betreiben z. B. Schwergewichte wie BMW, Lufthansa, Daimler oder Bayer eigene Karrieresites auf Facebook. So gehen Employer Branding und Personal Recruiting hand in hand.

Sogar eine Institution von der man es kaum erwartet hätte, setzt sich offen mit Social Media auseinander: die U.S. Army ermutigt in ihrem U. S. Army Social Media Handbook 2011 seine Soldatinnen und Soldaten sogar zu einem offenen Austausch, da sie das beste Sprachrohr für die Army seien. Wenn also schon Soldaten zur Nutzung von Facebook und Co. aufgerufen werde, wie können dann Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung derselben aus sicherheitsrelevanten Gründen untersagen?

Deshalb bedarf es in Zukunft wohl zweier Dinge: zum einen das Vertrauen der Unternehmen in ihre Mitarbeiter und deren Schulung durch Social Media-Guidelines. Kommunikative Power muss auch in Deutschland in die richtige Richtung gelenkt werden, denn wie man mit sensiblen Informationen umgeht, will gelernt sein.

Das Umdenken in den Unternehmensführungen findet bereits statt, die Nutzung von Social Media am Arbeitsplatz ist nicht wirklich zu verhindern und man sollte es auch gar nicht erst versuchen denn zu einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur gehören „freie“ Kommunikation und das Social Media-Know-how der Mitarbeiter. Denn nur so macht man sich in Zukunft für potentielle Mitarbeiter der Generation Web 2.0 interessant.







Studenten brauchen AufmerksamkeitJetzt ist es raus! Schockierenderweise nutzen die meisten von uns Social Networking Sites wie MySpace, Twitter oder Facebook nicht um die Welt zu verbessern, sondern weil wir dort unsere narzisstischen Züge ausleben können. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie, welche Wissenschafter der San Diego State University (SDSU) durchgeführt haben. 57 Prozent von den befragten Studenten gaben an, dass Personen in ihrer Altersgruppe Social-Networking-Sites vorwiegend für Selbstvermarktung, Narzissmus und Aufmerksamkeitssuche verwenden würden. Generell legen laut dieser Studie Menschen die nach 1980 geboren wurden (Generation-Y), mehr Wert auf ihre Selbstvermarktung und haben ein erhöhtes Aufmerksamkeitsbedürfnis. 40 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass solche selbstzentrierten Charaktereigenschaften durchaus hilfreich sind, um in der heutigen sehr konkurrenzbetonten Welt bestehen zu können. Tja, und mehr als 80% gaben an, dass Sie MySpace oder Facebook mehrmals am Tag besuchen. Der Narzissmus will ja auch gelebt werden!

Kommt jetzt für mich persönlich sehr überraschend, dass es auf Plattformen auf denen man sich selber präsentieren kann, tatsächlich Leute gibt, die genau das tun. Denke mal für die Untersuchung hätte ich einen halben Tag benötigt. Oh, aber was mir persönlich am besten gefällt, ist die eigene Homepage der Leiterin dieser Studie. Der Narzissmus scheint sich also nicht nur auf die Studenten zu beschränken ...

































Versteh ich nicht!
Jetzt ist es amtlich: Nicht das Fernsehen macht ...













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