Social Media ist eine feine Sache. Vermehrt setzen große Unternehmen darauf, um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Dass das aber nicht immer so funktioniert, wie sich die Unternehmen das vorstellen, beweist nun ein großer Spülmittel-Hersteller, der zu einem Gestaltungswettbewerb für die Etiketten seiner Spülmittel-Flaschen aufgerufen hat.
Auf der Facebook-Seite des Unternehmens wurden die unterschiedlichen Entwürfe präsentiert. Der klare Favorit war braun und mit dem krakeligen Schriftzug „Schmeckt lecker nach Hähnchen“ versehen. Das schien aber so gar nicht in das Konzept des Unternehmens zu passen und so wurden kurzerhand die Teilnahmeregeln geändert. Über die Designs konnte nun nicht mehr direkt abgestimmt werden, sondern es wurde zunächst eine Vorauswahl einer internen Jury getroffen, die die Beiträge, die nicht ins Konzept passten, sofort aussortierte. Bereits abgegebene Stimmen verschwanden auf mysteriöse Weise.
Die Gewinner stehen nun fest und herausgekommen ist ein langweiliges und angepasstes Etikett, was scheinbar besser zum Image des Spülmittel-Herstellers passt, als ein witziges und unkonventionelles Design. Auch die Facebook-Nutzer sind mit diesem Ergebnis alles andere als zufrieden und machten ihrem Ärger auf der Seite des Herstellers Luft. Da wurde wohl die Dynamik von sozialen Netzwerken maßlos unterschätzt. Der Konzern gab sich überrascht und bedauere die „feindselige“ Resonanz im Netz. Dennoch wagt sich schon der Nächste auf dieses scheinbar dünne Eis: Eine Drogeriemarktkette hat ebenfalls zu einem Gestaltungswettbewerb aufgerufen. Man höre und staune: Auch für Spülmitteletiketten.
Trotz negativer Resonanz wurde ein Ziel dennoch erreicht: Das Unternehmen ist in aller Munde; nur eben mit fahlem Beigeschmack statt mit leckerem Hähnchengeschmack.
Mal wieder geht es um findige Studenten, mal wieder um eine Erfindung und mal wieder um ein soziales Netzwerk. Mark Zuckerberg, die Milchbubi-Datenkrake aus den USA, kann sich warm anziehen, denn vier Informatik-Studenten aus New-York (unter ihnen ein M. Salzberg…wenn das kein Zufall ist) haben eine sichere Alternative ins Leben gerufen, die die Rechte der Nutzer stärken will. „Diaspora“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „Verstreutheit“ und ist der Name des neuen Peer-to-Peer Netzwerks, das vor allem seinen Nutzern die Kontrolle über die veröffentlichten Daten zurück geben soll.
Das soll durch die Feinabstufung der Privatsphäre-Einstellungen gewährleistet werden, die vollkommen beim Nutzer und nicht bei einem zentralen Anbieter liegt. Diaspora greift dabei auf die Daten zu, die in bestehenden Communities gespeichert sind und integriert sie in das eigene System, einem nutzereigener Netzwerkknoten. Dessen individuelle Verwaltung der persönlichen Daten liegt komplett bei dem einzelnen Nutzer. Somit wird für jeden Kontakt eine individuelle Privatsphäre-Einstellung möglich. Klingt alles ganz schön kompliziert und ist für den Laien schwer zu verstehen und ganz ausgereift ist die Seite auch noch nicht. Aber die vier Informatik-Studenten planen fleißig weiter. Z.B an einer intuitiv zu bedienenden Seite mit Profilfoto, Status-Updates und einem Nachrichtenfeed.
Hoffentlich wird mit „Diaspora“ nun endlich eine neue Ära im Zeitalter von Datenschutz und Privatsphäre eingeläutet. Versuche gab es ja schon einige, aber wirklich durchgesetzt hat sich nichts so richtig. Was vielleicht daran liegen mag, dass der Mensch ein Herdentier ist, dem seine Daten oftmals völlig egal sind. Finanziert wird das ganze Projekt zurzeit noch sehr erfolgreich mit Spenden. Die hohe Spendenbereitschaft lässt hoffen, dass „Diaspora“ sich vielleicht eines Tages doch als sichere Alternative zu Facebook und Co. durchsetzt.
Er ist mittlerweile überall und aus dem Netz nicht mehr wegzudenken: Der „Gefällt mir“-Knopf. Wer kein Freund ausschweifender Kommentare ist, der gibt sein kurzes Statement ganz mühelos mit einem Klick ab. Ganz heimlich hat er sich im Netz ausgebreitet und sich auf vielen Seiten eingenistet. Aber wie vieles, was im Internet kursiert, so hat auch der „Gefällt mir“-Knopf nicht nur Liebhaber, sondern auch jede Menge Kritiker.
Vor allem den Datenschützern ist der Button ein Dorn im Auge: Sie sehen die Nutzerdaten in Gefahr, die durch das Anklicken des „Gefällt-mir“-Knopfes unbemerkt an Facebook weitergegeben werden. Sie interessiert vor allem, wie der Button genau funktioniert und welche Daten von Facebook gesammelt werden. Aber nicht nur Datenschützer, sondern auch die Justiz schlägt sich mit dem „Gefällt mir“-Button herum: Vor kurzem beschäftigte er sogar das Landesgericht Berlin. Hier hatte ein Online-Händler gegen einen Mitbewerber, der den Button auf seiner Internetseite eingebunden hatte, wegen unlauterem Wettbewerb geklagt. Die Klage wurde jedoch abgewiesen. Ob die Verwendung des Buttons gegen das Datenschutzrecht verstößt wurde vor Gericht jedoch nicht geklärt.
Neben den Kritikern ruft der „Gefällt mir“-Button auch Spam-Entwickler auf den Plan, die sich mit einer einfachen Masche Zugriff auf die Profile der Anwender verschaffen wollen. Wer dringend sein Missfallen bekunden will, den locken vielversprechende Mitteilungen über einen sogenannten „Dislike“-Button in die Spam-Falle. Hier genügt ein falscher Klick um eine Anwendung zu starten, die unbemerkbar auf die Profileinstellungen des Nutzers zugreifen kann.
Bevor man jedoch wieder alles verteufelt, was das Netz an Innovationen ausspuckt, sollte man sich stattdessen lieber bewusst machen, dass Innovationen nun mal ihren Preis haben. Wer allzu leichtfertig seine Daten preisgibt, den kann eine unangenehme Überraschung erwarten. Aber mal ehrlich: Solange nicht eines Tages Mark Zuckerberg persönlich an meiner Tür klingelt, ist doch noch alles im Rahmen, oder?
Das war wirklich nur noch eine Frage der Zeit, bis Facebook-Begründer Marc Zuckerberg mit seinem neuesten Coup um die Ecke kommt: Nach Myspace soll nun auch Facebook einen eigenen
E-Mail-Nachrichtendienst erhalten. Mit diesem E-Mail-Dienst kann nun der Facebook-User seinen kompletten E-Mail Verkehr über Facebook abwickeln und auch Menschen erreichen, die nicht bei Facebook registriert sind.
Die Idee dahinter ist, dass das gesamte Kommunikationsdurcheinander von SMS, E-Mail und Facebook-Nachrichten nun in einem Dienst gebündelt werden soll. Über eine eigene E-Mail-Adresse, wie z.B. user@facebook.com, können nun auch Nachrichten an Adressaten verschickt werden, die nicht bei Facebook angemeldet sind. Außerdem kann man sich per SMS über neu eingegangene Nachrichten informieren lassen. Auch das Antworten per SMS auf eingegangene Nachrichten ist möglich, wenn man sich mit seiner Handynummer bei Facebook hat registrieren lassen. Das ist alles natürlich nicht wirklich neu, aber vor allem für diejenigen interessant, die ohnehin ständig auf Facebook online sind. Das dieses Unterfangen natürlich Wasser auf die Mühlen der Datenschützer ist, steht außer Frage.
Zwei Haken hat das Ganze allerdings: Wer seinen Facebook Mail-Account in eines der gängigen E-Mail Programme, wie Thunderbird oder Outlook, einbinden möchte, der wird enttäuscht sein, da ein solches Feature nicht vorgesehen ist. Außerdem werden sich die deutschen Facebook-Nutzer noch gedulden müssen: Obwohl der Dienst in den USA bereits in den nächsten Wochen verfügbar sein soll, wird es noch einige Monate dauern, bis dies auch in Deutschland der Fall sein wird.
Wer sich mit dieser laienhaften Beschreibung des neuen Facebook E-Mail-Dienstes nicht zufrieden geben will, der kann sich hier Ausschnitte aus der mehrstündigen Pressekonferenz anhören, in der sich Marc Zuckerberg um Kopf und Kragen redet und Fragen zum Thema fachmännisch beantwortet.
Besonders Leute mit Ambitionen im Online-Business oder in der kreativen Branche sollten jetzt gut aufpassen. Der Bewerbungsprozess verläuft ja meist nach dem gleichen Schema: Stellenanzeige finden - Bewerbungsunterlagen abschicken - auf Antwort warten. Auch wenn das Standard ist und ich euch empfehlen würde, viel Zeit in eure Unterlagen zu investieren, möchte ich euch heute mal ein paar individuellere und kreative Bewerbungen präsentieren. Ob ihr einfach nur darüber staunt oder euch tatsächlich inspirieren lasst, ein bisschen weiter zu gehen als ein XING-Profil oder die optionale Bewerberhomepage zu erstellen, ist dann euch selbst überlassen.
Jason Zimdar ist Webdesigner und wollte sich bei seinem Traumunternehmen 37signals bewerben. Da er nichts dem Zufall überlassen wollte, erstellte er eine Bewerberwebsite mit speziell auf dieses Unternehmen abgestimmten Inhalten. Neben einem ordentlichen Lebenslauf und Referenzen zeigt er darauf auch Arbeitsproben von bisherigen Kampagnen und gibt Einblicke in seine Vorgehensweise beim Designen. Im Unterschied zu einer gewöhnlichen Bewerberwebsite gibt Jason außerdem Eindrücke von seiner Persönlichkeit, indem er ganz offen über sich spricht und warum er den Job unbedingt will. Das ist bemerkenswertes Engagement, das auch von 37signals mit einem Job honoriert wurde.
Ähnlich ging die 23jähige Jamie Varon bei ihrer kreativen Bewerbung vor. Ihr Ziel war es, bei Twitter einen Job zu ergattern und sie ist dafür sehr weit gegangen. Sie erstellte den Blog twittershouldhireme.com, den sie regelmäßig mit Inhalten fütterte, die ihre Eignung und ihr Interesse unter Beweis stellten. Der Blog musste natürlich von Twitter bemerkt werden, also nutzte sie zusätzliche Social Media Kanäle, um die Welt und letztendlich auch einen der Twitter-Personaler von sich aufmerksam zu machen. Virales Marketing at its best, denn die Masche trug schnell Früchte: Innerhalb weniger Tage wurde sie zum Star im Internet und baute eine regelrechte Fanbase um sich auf. Ein Buch-Vertrag und Interviews in den Medien (unter anderem mit CNN) folgten. Imitatoren in Form von googleshouldhireme.com und facebookshouldhireme.com blieben natürlich auch nicht aus. Hat sie den Twitter-Job bekommen? Ein Interview war zwar drin, ein Job hat leider nicht. Aber zahlreiche andere gute Jobangebote sprechen für sich.
Fast schon ein Klassiker ist das Google Job Experiment. Ein Bewerber wollte einen Job bei einer der TopFive Werbeagenturen New Yorks und kaufte sich dafür ein paar Keywords bei Google. Google Adwords ist ein Tool, mit dem normalerweise Unternehmen dafür bezahlen, bei bestimmten eingegebenen Suchwörtern in den Google-Ergebnissen ganz oben aufzutauchen. Für gerade mal 6 Dollar kaufte sich der Kreative die Namen der Creative Directors der Werbeagenturen. Wieso das? Alec spekulierte einfach auf das regelmäßige Ego-Googlen der hohen Tiere (denn die halten sicher einiges auf sich). So bewirkte er, dass sie bei der Suche nach ihrem eigenen Namen einen Link zu seiner Website und der Überschrift á la "Hi, Ian Reichenthal. Googling yourself ist fun, hiring me is fun, too." vorfanden. Vier der fünf Chefs luden ihn zu einem Gespräch ein und zwei boten ihm schließlich einen Job an. Chapeau!
Mein Fazit: Für mich persönlich ist das zu viel Aufwand (gerade das Twitter-Beispiel klingt eher nach einem Full-Time-Job) und birgt auch ein gewisses Risiko, genau ins Gegenteil umzuschlagen oder zu floppen. Das wäre peinlich. Die klassischen Mittel, an seiner Online-Reputation zu arbeiten, müssen dann fürs Erste ausreichen. Ich hege aber Respekt gegenüber jedem, der sich so etwas traut.
Die weltweite Onlinestudie "Digital Life", mit mehr als 50.000 Teilnehmern zeigt, dass die Vernetzung einen immer wichtigeren Stellenwert bei Internetnutzern einnimmt. So verbringen diese immer mehr Zeit in sozialen Netzwerken als mit dem Abrufen und Versenden ihrer E-Mails. Die Spitzenreiter mit 9 Stunden pro Woche sind die Malaysier, dicht gefolgt von den Russen (8,1 Stunden) und den Türken (7 Stunden). Im Bezug auf die Anzahl der Freunde in sozialen Netzwerken liegen die Malaysier mit der durchschnittlichen Anzahl von 233 bestätigten Kontakten ebenfalls auf Platz 1. Die wenigsten sozialen Kontakte knüpft der Japaner mit durchschnittlich 29 Freunden. Die deutschen User pflegen, laut Umfrage, im Schnitt 75 virtuelle Freundschaften.
Aus eigener Erfahrung lässt sich sagen, dass die Kommunikation per Netzwerk viel Zeit spart. Die meisten meiner Freunde und Bekannte sind den halben Tag online oder werden per Mail zusätzlich über eingehende Nachrichten oder Neuigkeiten informiert, sodass eine separate Mail überflüssig wird. Hinzukommt die steigende Nutzung des mobilen Internets. Immer mehr Nutzer können von unterwegs auf ihren Account oder ihr Mail-Postfach zugreifen, sodass online versendete Nachrichten in ähnlicher Geschwindigkeit bei der jeweiligen Person ankommen, wie SMS.
Der Hauptgrund, Nachrichten per Netzwerk zu versenden, anstatt per Mail, ist für mich allerdings, dass ich häufig die E-Mail-Adresse gar nicht zur Hand habe. Da nehmen einem die sozialen Netzwerke doch schon einiges an Arbeit ab! Wie seht ihr das? Sendet ihr Mitteilungen via Mail oder nutzt ihr häufiger soziale Netzwerke?
Entsprechend der steigenden Nutzung sozialer Netzwerke, nimmt auch das virtuelle Mobbing weiter zu. Die Anonymität des Web 2.0 verleitet viele "Täter" dazu, ihren Feldzug gegen andere, anstatt direkt, lieber online auszutragen. Problematisch ist, dass andere Personen, die sich ebenfalls hinter ihrer Anonymität verstecken, schnell in das Cybermobbing hineingezogen werden und mitmachen können, selbst wenn sie das jeweilige "Opfer" gar nicht oder kaum kennen.
Viele User sind sich gar nicht bewusst, wo bereits Mobbing anfängt und somit die Privatsphäre eines Anderen verletzt wird. Alles kann ganz harmlos mit einem bösen Kommentar zu einem veröffentlichten Bild beginnen und sich dann schnell zu einer Welle aus Beleidigungen, Belästigungen oder sogar Drohungen hoch schaukeln. Die Besonderheiten des Cyber-Mobbings sind, dass einmal veröffentlichte Inhalte nur schwer zu entfernen sind und die Verbreitung von Kommentaren, Nachrichten oder Forumsbeiträgen vom Opfer kaum kontrolliert werden können.
In den Medien wird Cyber-Mobbing häufig als ein Problem der jüngeren Generation diskutiert, die sich nicht mehr auf dem Schulhof raufen, sondern ihrer Antipathie in sozialen Netzwerken, wie SchülerVZ und Facebook, Luft machen. Allerdings kommt Cyber-Mobbing auch in anderen Altersstufen vor und kann im schlimmsten Fall Einfluss auf die Karriere haben. Die Transparenz des Internets führt dazu, dass potentielle Arbeitnehmer sich leicht ein Bild über aktuelle Bewerber machen und ebenfalls negative Einträge einsehen können. Wird ein Bewerber im Internet angegriffen und beleidigt, kann dies ein falsches Licht auf den Kandidaten werfen und die Chance auf einen Arbeitsplatz kosten. Nicht zuletzt boomt daher die Zahl der Agenturen, die ihren Kunden versprechen, die positive Online-Reputation wieder herzustellen.
Wer sich unsicher ist, sollte sich zunächst einmal selbst googlen, die Treffer auf negative Einträge hin prüfen und direkt beim Seitenbetreiber melden. Es kann auch nicht schaden, die eigenen Profileinstellungen zur Privatsphäre in den sozialen Netzwerken zu kontrollieren, um zu verhindern, dass Fremde auf private Inhalte zugreifen können. Weitere Tipps zu diesem Thema findet ihr hier.
Fast die Hälfte der mehr als 500 Millionen aktiven Facebook-User nutzt täglich ihren Account. Wen wundert es da, dass dem ein oder anderen hin und wieder ein paar Fehler unterlaufen und Mitteilungen gepostet werden, die vielleicht doch nur für einen ausgewählten Personkreis bestimmt waren, anstatt für die ganze Facebook-Gemeinde.
Ein solcher Fauxpas einer 15-jährigen Engländerin ist im Moment ein viel diskutiertes Gesprächsthema und stellt die Wahrung der Privatsphäre von Netzwerk-Usern erneut in den Vordergrund. Anstatt nur ihre Freunde zu ihrer Geburtstagsparty einzuladen, hatte das Mädchen die Infos, inklusive der genauen Adresse und Partybeginn, für alle öffentlich gemacht. Binnen weniger Tage hatten somit 21 000 Gäste zugesagt. Dies lag eindeutig über dem geplanten Rahmen, den sich ihre Eltern vorgestellt hatten. Der Haken an der Sache war nämlich tatsächlich der Haken an sich! Bei der Erstellung der Gruppe hatte sie scheinbar übersehen, die Einstellungen zur Privatsphäre anzupassen. Die sind von Facebook so vorgegeben, dass alle Gruppen öffentlich einzusehen sind, sofern der User diese Einstellung nicht ausschaltet und das Häkchen entfernt.
Dies ist ein Punkt, den wahrscheinlich viele User gerne mal vergessen oder worüber sie sich gar nicht wirklich bewusst sind, wenn sie Nachrichten posten, Bilder hochladen oder Gruppen erstellen. Ein weiterer Fehltritt war z.B. der Post eines jungen Mannes, der als Statusmeldung angab, auf dem Weg zu seiner Freundin zu sein, um mit ihr Schluss zu machen. Leider hatte sie dies bereits vor seiner Ankunft gelesen und drehte den Spieß kurzerhand um. Gerne lassen sich User auch negativ über ihre Kollegen oder den Chef aus und vergessen dabei, wenn sie alles in der Freundesliste haben und welche Folgen dies im schlimmsten Fall haben kann: Fristlose Kündigung! Nicht ganz so folgenschwer, aber tollpatschig, ist es hingegen die Überraschungsparty für die Freundin öffentlich bekannt zu geben. Unter Umständen ist der Überraschungseffekt dann schnell vorbei.
Wer sich solche kleinen oder großen Katastrophen lieber ersparen möchte, sollt also hin und wieder seine Einstellungen zu Privatsphäre und auch seine Freundesliste durchgehen. Ansonsten gilt: Posten ist Silber, Schweigen ist Gold!


