Kategorie: Karriere
Wer eine Karriere bei L´Oréal in Erwägung zieht, kann jetzt virtuell in den international tätigen Konzern reinschnuppern. Dazu muss man sich nur bei dem Online-Strategiespiel Reveal von L´Oréal anmelden und loszocken. Der Spieler durchläuft als Trainee fünf unterschiedliche Arbeitsbereiche des Unternehmens, um so eigene Kompetenzen und Talente zu erkennen. Das soll aber nicht nur für die eigene Berufsorientierung nützlich sein, sondern kann einem bei guten Spielergebnissen einen Job bei dem Kosmetikhersteller bescheren. Wie genau soll das funktionieren?
Nach der kostenlosen Registrierung betritt man als Junior-Mitarbeiter verschiedene Räume, die jeweils einen der Bereiche Forschung, Marketing, Logistik, Vertrieb und Finanzen repräsentieren. Dort lernt man Arbeitskollegen kennen, die ihren Werdegang und den Job bei L´Oréal beschreiben und mögliche Fragen des Spielers beantworten. Daneben gibt es auch PDFs, Videos und Präsentationen, die über das jeweilige Tätigkeitsfeld informieren.
Im anschließenden Self Assessment löst man berufsspezifische Probleme und absolviert einen Wissenstest, der sich zum Teil auf die Unternehmensinformationen bezieht. Anhand der erreichten Punktzahl ist es - so zumindest in der Theorie - leichter einschätzbar, welche Gebiete einem wirklich liegen und ob man zum Unternehmen passt.
Die Idee ist zwar innovativ und auch visuell ansprechend umgesetzt worden. Dennoch bezweifle ich, dass man daraus wirklich einen Mehrwert für die eigene Karriereplanung ziehen kann. Ein reales Praktikum oder eine Traineestelle sind sicher noch die besseren Lösungen, um seine eigenen Neigungen zu erkennen. Nur wer L´Oréal als absoluten Traumarbeitgeber sieht, sollte sich bei Reveal ernsthaft ins Zeug legen, denn es locken Praktikumsangebote für besonders gute Teilnehmer. Wie viele der erfolgreichsten Spieler letztendlich auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch hoffen können, sei allerdings noch dahingestellt ... Aber selbst wenn es mit dem Job nicht klappt, besteht ja wenigstens noch die Gewinnchance auf einen fünftägigen Trip nach Paris.
Kategorie: Allgemeines, Karriere
Viele Abiturienten stellen sich momentan die Frage, wie es ab Herbst mit ihnen weitergehen soll. Die Möglichkeiten sind schier unendlich und es kommen immer individuellere Studiengänge auf den Markt. So zum Beispiel der Studiengang "Design- und Projektmanagement" der Fachhochschule Südwestfalen in Soest, der in sieben Semestern zum Bachelor of Arts führt. Wer mit einem wirtschaftlichen Studiengang liebäugelt, aber nicht will, dass seine kreative Ader zu kurz kommt, könnte dort genau richtig sein.
"Design- und Projektmanagement" ist ein interdisziplinär ausgelegter Studiengang, der das Konzept der klassischen Designausbildung weiter strickt. Das heißt, am Ende könnt ihr nicht nur Produkte entwickeln oder den Unternehmensauftritt gestalten, sondern seid auch in der Lage, diese Projekte wirtschaftlich und technisch umzusetzen.
In den ersten Semestern werden euch designspezifische, technische und betriebswirtschaftliche Grundlagen vermittelt. Dazu gehören unter anderem Veranstaltungen zu Gestaltungslehre, Zeichentechnik, Web-Design, Marketing, BWL, Konstruktionstechnik sowie Logistik. Darauf aufbauend erlernt ihr in den letzten Semestern Managementtechniken und könnt das Gelernte in zwei semesterbegleitenden Praxisprojekten in einem Unternehmen unter Beweis stellen.
Das klingt interessant? Bis zum 16.05.2010 läuft noch die Anmeldung für den Eignungstest.
Wer sich schon immer gefragt hat, ob er denn mit dem Kauf bzw. Weiterverkauf von Apples iPad den schnellen Euro machen kann, der sollte schnell nach einer anderen Geschäftsidee suchen. Gleiches gilt für Leute, welchen anderen damit einfach nur eine "Freude" machen wollen. In den USA hat nämlich jetzt ein Student zu viele iPads im örtlichen Appleshop gekauft und berichtet in seinem Blog nun davon, wie Apple ihm gegenüber eine lebenslange iPad-Sperre aussprach. Laut eigenen Aussagen, wollte der Student seinen Freunden aus Übersee eine Freude machen und kaufte (ohne kommerziellen Hintergedanken) insgesamt 5 iPads, teilweise zwei iPads pro Tag. Die wollte bzw. verschickte er dann an seine Internet-Buddies, welche bis jetzt noch nicht das Glück hatten ein iPad selber käuflich zu erwerben. Er verlangte von Ihnen lediglich den Preis plus die dazugehörigen Versandkosten.
Pech nur, dass jeder Bürger anscheinend nur eine bestimmte Anzahl an iPads in seinem Leben erwerben darf. Der örtliche Appleverkäufer machte ihm also klar, dass er sein ganzen Leben kein neues iPad mehr kaufen könne, da sein "Lebenskontingent" aufgebraucht ist. Die Frage, wie viele iPads man denn kaufen dürfe, wollte der Apple-Mitarbeiter dem US-Studenten aber nicht beantworten, denn diese Information sei "nicht verfügbar".
Tja, ob falsch oder richtig will ich hier jetzt gar nicht beurteilen. Ein Händler darf grundsätzlich aber vollkommen frei entscheiden wieviel und was er an wen verkauft. Und auch, wenn es sich hier nicht um ein auf Dauer begrenztes Gut handelt, muss ich zugeben, dass ich die Entscheidung von Apple hier (und das ist durchaus nicht immer so) zumindest nachvollziehen kann.
Seit gestern Abend darf Jobware einen Pokerstar zu seinen Mitarbeitern zählen: Unsere studentische Hilfskraft Semih gewann die TV-Total-Pokernacht am 20.04.2010 und freut sich nun über 50.000 Euro. Der 27-jährige Germanistik- und Geschichtsstudent der Uni Paderborn saß als Online-Qualifikant gemeinsam mit Stefan Raab, Elton, Uwe Ochsenknecht, Cindy aus Marzahn und Stefan Kretzschmar am grünen Tisch. Seine prominenten Gegner hat er dabei mächtig alt aussehen lassen. Wir haben für euch exklusiv mit ihm geredet.
Semih, wie bist du so gut im Pokern geworden?
Auf das Pokern bin ich eigentlich erst vor vier Jahren über das Fernsehen aufmerksam geworden und habe es dann mit Freunden ausprobiert. Seitdem mache ich das auch eigentlich regelmäßig, aber professionell würde ich es nicht nennen. Am Ende hatte ich bei der Online-Auswahl einfach nur Glück.
Naja, Können hat sicherlich auch dazu gehört: In der Online-Finalrunde hast du immerhin 1.600 Leute hinter dir gelassen!
Okay, ein bisschen was vom Pokern verstehen muss man schon. [grinst]
Hast du in der Pokernacht eine bestimmte Taktik verfolgt?
Anfangs hatte ich ziemliches Pech mit den Karten und habe daher erst mal abgewartet und alle genau beobachtet. Mein Ziel war es ja, möglichst weit zu kommen und mindestens 4.000 Euro zu gewinnen. An den Reaktionen der anderen konnte ich schnell erkennen, ob sie bluffen. Kretzschmar und Elton zum Beispiel wurden bei einer guten Hand sehr ruhig.
Wenn man sich eine Pokerrunde vorstellt, gehört eine quasselnde Cindy von Marzahn definitiv nicht ins Bild. Trotzdem hast du dich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Hast du von dem Theater überhaupt etwas mitbekommen?
Ich war schon extrem konzentriert, obwohl ich das Publikum und die Kameras natürlich nicht komplett ausblenden konnte. Auch Cindy hat stellenweise genervt, aber das war in Ordnung. Mit so was muss man in einer Unterhaltungssendung nun mal rechnen. Dafür hat es auf jeden Fall extrem viel Spaß gemacht.
Bei Jobware wird spekuliert, ob du schon deine Kündigung vorbereitest. Wie wird es weitergehen für dich und was wirst du mit dem Geld anstellen?
Keine Angst, Jobware wird mich nicht so schnell los und Pokern wird auch weiterhin nur ein Hobby bleiben. Das kleine "Taschengeld" kann ich natürlich trotzdem gut gebrauchen. Im Sommer besuche ich erst einmal meine Familie in der Türkei, denen ich auch einen Teil des Geldes zukommen lasse. Den Rest will ich nicht gleich verprassen, aber ein neuer Fernseher und Computer sind mindestens drin.
Ich habe gerade eine tolle neue Studenten-Story aus Kiel gefunden. Dort hat ein 27-jähriger Mann (nicht der Student!) bei der Rückkehr in seine Wohnung eine Überraschung der besonderen Art erlebt ... Dessen Haustür war aufgebrochen und in seinem Bett lag ein tief schlafender Mann. Kurz vor 5 Uhr morgens alarmierte er die Polizei, die dann schließlich heraus fand, dass es sich bei dem vermeintlichen Einbrecher um einen betrunkenen Student handelte, der sich einfach in der Wohnung geirrt hatte. Das der Haustürschlüssel aber auch so gar nicht in die Tür passen wollte, störte ihn dabei wenig: Er trat einfach die Tür ein. In der fremden Wohnung muss er sich dann pudelwohl gefühlt haben, denn dort genehmigte er sich erstmal eine eisgekühlte Dose Cola aus dem Kühlschrank. Vor dem schlafen gehen zog er dann noch seine Klamotten aus (legte diese ordentlich zusammen!!) und legte sich ins Bett. Den Student erwarten jetzt eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Oh, und die Tür muss er natürlich auch bezahlen ...
Tja, was kann einem als Student nicht alles passieren, wenn man sich nach einem anstrengenden Tag (in den Semesterferien) abends mal wieder so richtig schön einen getrunken hat!?
Ich hab ja an dieser Stelle schon Ende letzten Jahres angefangen hin und wieder mal über Joel Tennenbaum und seinen Kampf gegen die Musikindustrie zu berichten. Nach mehr als 9 Monaten gibt es jetzt tatsächlich das erste vorläufige Urteil. Die Jury hat den 25-jährigen Studenten zu einer Schadensersatz-Zahlung in Höhe von 675.000 US-Dollar (470.000 Euro) verurteilt. Tenenbaum hat im Laufe des Prozesses eingeräumt, 30 Songs bei Kazaa heruntergeladen zu haben. Er hat gleichzeitig zugegeben, dass ihm durchaus bewusst war, dass er die Lieder damit gleichzeitig auch anderen Nutzern zur Verfügung gestellt hat.
Der "normale" Schadensersatz, in dem vom US-Copyright vorgesehenen Rahmen beläuft sich normalerweise pro Song auf 750 bis 30.000 US-Dollar (je nach Rechtsprechung der Jury). In Fällen wie dem von Tenenbaum (ein "willentlicher Verstoß") ist allerdings ein Schadenersatz von bis zu 150.000 USD möglich – für jeden der 30 Songs versteht sich. Wäre es also ganz übel gelaufen, hätte die Jury auf eine Zahlung von über 4,5 Millionen US-Dollar entscheiden können.
Im Vergleich dazu erscheinen die 675.000 USD doch gleich in einem anderen Licht ...
Im normalen Leben Student, hat Joey Chestnut eine ganz besondere Gabe, die mit der Uni und dem Studium mal so gar nichts zu tun hat: schnell Hot Dogs essen! Wir kennen Hot Dogs ja sonst eigentlich nur noch von Ikea, aber in New York wird seit 1916 pünktlich zum amerikanischen Unabhängigkeitstag ein internationaler Hot Dog-Wettessen-Wettbewerb von dem New Yorker Imbiss-Spezialisten Nathan´s veranstaltet. Joey hat am Samstag innerhalb von 10 Minuten satte 68 Hot Dogs verdrückt und dafür nach eigenen Angaben auch "hart trainiert". Kann man sich ja mal selber ausrechnen, wie lange er für 1 Hot Dog gebraucht hat ... Für diesen hart erkämpften Triumph hat er immerhin 20.000 Dollar erhalten und den "Senfgelben Internationalen Gürtel" (der heißt wirklich so!) obendrauf.
Am spektakulärsten war aber mit Sicherheit der Vorlauf zu diesem Event am Vortag. Dafür wurden extra drei Elefanten rangekarrt, die gegen drei menschliche Kontrahenten antreten mussten. Völlig zurecht bezeichnete einer der Organisatoren das Ergebnis im Anschluss allerdings als "Rückschlag für die Menschheit". Die Elefanten haben nämlich innerhalb von sechs Minuten 505 Hot Dogs verdrückt, die Herausforderer nur 143. War in dieser Eindeutigkeit vorher sicher nicht zu erwarten ...
Ein 21-jähriger Student aus North Carolina hat sich zwar selbst in Schwierigkeiten gebracht, ist dabei allerdings auch auf einen Schlag berühmt geworden. Joseph Carnevale suchte sich nachts auf einer Baustelle ein paar Fahrbahnabsperrungen zusammen und errichtete daraus direkt neben dem Highway das für mich jetzt schon fast legendäre "Traffic Barrel Monster". Der Student betont es sei Kunst, zumindest die Polizei hat für Kunstwerke dieser Art aber nichts übrig. Für sie war es schlichtweg Vandalismus, Carnevale landete zunächst mal im Gefängnis und wird sich wohl vor Gericht dafür verantworten müssen.
Aber ... das ganze hat im Internet innerhalb weniger Stunden so hohe Wellen geschlagen und dem jungen Künstler so viel Publicity eingebracht, dass die Baufirma ihn nun sogar damit beauftragt hat, vor deren Hauptgeschäftsitz ein neues "Monster" zu errichten.


