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Artikel-Schlagworte: „Studenten“







Die Wohnrolle für Studenten löst jedes PlatzproblemImmer mehr Leute studieren, denn heutzutage ist man ohne Studium ja schon eine Ausnahme. Doch wohin mit all den Studenten? Auf meiner Suche nach Antworten bin ich auf die Wohnrolle "Roll it" von Architekturstudenten der Uni Karlsruhe gestoßen. Hier gibt es Wohn-, Arbeits- und Sanitärbereich in einer 2,5 Meter Durchmesser und 3 Meter langen Röhre.

An sich ist die Röhre in drei einzelne drehbare Elemente aufgeteilt. Ein Element ergibt den Wohn- und Arbeitsbereich, der Mittelteil ist für die "sportliche Aktivität" nach Art eines Hamsterlaufrades sowie der Lichtsteuerung gedacht und der letzte Abschnitt bildet die Küche und die Toilette in einem. Durch das Drehen beispielsweise des Bettes wird, nach dem Verstauen der Matratze und des Bettzeugs, ein Schreibtisch mit Sitzmöglichkeit.

Das ganze Projekt kann man sich auch hier noch einmal genauer anschauen, dann wird wahrscheinlich einiges klarer :) Im Interview mit Jetzt.de erklärt der Entwickler genau, wie die Rolle funktioniert. Um zu gewährleisten, dass bei der Drehung der Elemente nicht möglicherweise Gegenstände in den Stauräumen innerhalb der Rolle zerstört werden, haben die Erfinder jeden Stauraum mit einem Gewicht versehen, sodass sich die Container innerhalb der Verkleidungen immer senkrecht zum Boden befinden.

Gefährlich finde ich jedoch, dass die Rolle alleine durch Bremsklötze gehalten auf einer Stelle stehen bleiben kann. Rein theoretisch könnten Witzbolde die Klötze stehlen und dann würde man wegrollen. Laut den Erfindern wäre das jedoch für den im Innern befindlichen Menschen kein Problem, da sich das Element drehen würde und dieser somit wenig davon mitbekommen würde. Allerdings, wie stoppt man die eine Tonne schwere Rolle, wenn diese bergab rollt?

Ist das dann wohl auch der Startschuss für eine neue Zukunftsidee? Dann dürfen wir uns wohl nicht mehr wundern, wenn Leute aus irgendwelchen runden Holzröhren klettern und geschlossen zu einer Campingdusche pilgern, denn in der Wohnrolle kann man sich schlecht bis gar nicht waschen. Zusätzlich stellen sich noch die Fragen: Wo stellt man so was hin und wie transportiert man die Rolle? Fragen über Fragen, aber man kann nie wissen was noch aus diesem einen Prototyp wird.







13 Euro mehr Bafög im Monat So, heute gibt es mal wieder Neuigkeiten, die vor allem für jetzige Bafög-Empfänger und zukünftige Studenten interessant sein dürfte. Der Bundestag hat (schon am Freitag) eine Erhöhung der staatlichen Förderung für Studenten beschlossen. Das Bafög soll künftig auf bis zu 670 Euro im Monat steigen. Die festgelegte Altersgrenze wurde von 30 auf 35 Jahre hochgesetzt (darüber lässt sich meiner Meinung nach streiten, aber nun gut ...). Leider sind Beschlüsse vom Bundestag noch lange keine Garantie für die Durchsetzung eines Vorhabens. Die Zustimmung des Bundesrates steht noch aus, zudem zeigen sich die Ministerpräsidenten einzelner Bundesländer wenig begeistert.

Am Freitag wurde neben der Erhöhung des Bafög auch das Nationale Stipendienprogramm vom Bundestag (von der Koalition) verabschiedet. Hochschulen sollen künftig bis zu acht Prozent der besonders begabten Studenten mit 300 Euro pro Monat einkommensunabhängig unterstützen können. Auf den ersten Blick eine feine Sache, auf den zweiten aber dann auch schon nicht mehr so ganz. Da das Geld ja irgendwo herkommen muss, sollen Unternehmen die Hälfte der Kosten tragen und es ist noch relativ unklar, ob es auch genug Unternehmen gibt, die sich daran beteiligen wollen (Sponsoren zu finden, bleibt übrigens den Hochschulen selbst überlassen). Müßig zu erwähnen, dass die Opposition auch diesem Vorschlag von FDP und CDU eher kritisch gegenübersteht ...

Bildungsministerin Annette Schavan will mit diesen Änderungen genau dem Trend entgegen treten, welchen wir in unserem letzten Blog erst wieder angesprochen haben, nämlich einer immer größeren Ausgrenzung von Kindern aus einkommensschwachen Familien. Ob 13 Euro mehr im Monat dafür ausreichen, lasse ich mal dahingestellt. Das hieße ja immerhin eine Stunde weniger arbeiten und eine Stunde mehr lernen ...







Immer weniger Studenten aus unteren SchichtenDass die Kluft zwischen arm und reich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Nachbarländern immer größer wird, zeigen auch die neuesten unerfreulichen Nachrichten aus den österreichischen Unis: Nur etwa jeder fünfte Student kommt aus einer unteren sozialen Schicht, während es vor 12 Jahren noch 26 Prozent waren.

Zur oberen sozialen Schicht zählt man Akademiker, die als Freiberufler tätig sind oder aber Unternehmer, die Angestellte beschäftigen. Weiterhin gehören zu dieser Gruppe Beamte bzw. Angestellte mit Leitungsfunktion. Die untere Schicht bilden die Pflichtschulabsolventen sowie Arbeiter- bzw. Angestellte ohne Führungsfunktion.

Glaubt man der "Studierenden-Sozialerhebung 2009" ist der Anteil an Studenten aus niedrigen Schichten an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen zwischen 1998 und 2009 von 26 auf 19 Prozent gefallen. Im Gegensatz dazu ist der Anteil von Studenten aus oberen Schichten konstant geblieben.


Je nach Studienrichtung gibt es dabei eklatante Unterschiede: 34 Prozent aller Medizinstudenten kommen aus einer oberen Schicht - einer niedrigen entstammen lediglich elf Prozent. Einen großen Anteil der unteren Schichten findet man, z.B. unter Theologiestudenten (31 Prozent).

Ich bin mir zwar nicht sicher, ob man daraus auch Rückschlüsse auf die Situation an deutschen Universitäten ziehen kann, die Tendenz wird aber wohl die gleiche sein. Kann man nur hoffen, dass Bildung zukünftig nicht nur Sache der Reichen wird ...







Nachdem wir ("wir" ist in dem Fall Lena) vor ein paar Tagen ja schon den Eurovision Song Contest gewonnen haben und uns nun dazu anschicken, in Südafrika auch Weltmeister zu werden, kamen ein paar Studenten der Universität Münster auf die Idee, doch beides miteinander zu verbinden. Unter dem Namen „Uwu Lena“ veröffentlichten die Studenten bereits in der vergangenen Woche "Schland o Schland", ein Cover des Sieger-Songs "Satellite".

Musikverlage sind von solchen Späßen oft ja nur wenig angetan und so auch der Musikverlag EMI Music Publishing in diesem Fall. Die halten nämlich die Rechte an den Songs von Lena Meyer-Landrut. Schnell wurden Rechtsanwälte eingeschaltet und wenig später war das gute Stück bei Youtube schon nicht mehr zu finden. Jetzt ist das Liedchen wieder online, und laut Focus Online möchte Stefan Raab persönlich den Song der Studenten vermarkten.









Bielefeld, das gibt's doch gar nichtHartnäckig hält sich diese Verschwörungstheorie seit 1994 im Internet. Studenten der Universität Bielefeld versuchen jetzt die Existenz ihrer Stadt per Kinofilm zu beweisen. "Die Bielefeldverschwörung" feierte am 02.06.10 Premiere - natürlich in Bielefeld.

Worum geht's: Eine geheimnisvolle Organisation hat die Kontrolle über Bielefeld. Die größenwahnsinnigen Bösewichte wollen eine furchtbare Waffe entwickeln und die Stadt damit vernichten. Warum ausgerechnet Bielefeld? Die Stadt ist so unbedeutend, dass Sie keiner vermissen würde (das ist NICHT die Meinung des Autors!). Nur ein Haufen Studenten, ein Professor und dessen Tochter kommen hinter den teuflischen Plan und leisten Widerstand. Natürlich kommt es zu einem Happy End und neben Bielefeld wird nebenbei auch die Welt gerettet.

Bis zum 09. Juni kann man sich das "Werk" im Cinemaxx in Bielefeld anschauen. Ob es das gute Stück auch noch in die Kinosäle weiterer Städte schafft, hängt davon ab, ob die Macher von der Universität Bielefeld einen Verleih finden. Drücken wir mal die Daumen!

Ich selber kann die Existenz von Bielefeld übrigens bestätigen. Zumindest glaube ich, bereits da gewesen zu sein ...







Egoistische Studenten: Laut Studie ist Einfühlungsvermögen gesunkenUnsere Großeltern haben es ja schon lange geahnt: Studenten sind heutzutage egoistischer als vorhergehende Generationen. So zumindest lautet das Ergebnis einer Studie der Universität Michigan, die 72 Einzelstudien der letzten 30 Jahre auswertete. Danach empfinden amerikanische Studenten heute viel weniger Mitgefühl als noch im Jahre 1979 - das Einfühlungsvermögen ist um 40 Prozent gesunken. An der Bezeichnung "Generation Ich" ist also vielleicht doch etwas Wahres dran ...

Es mag ja sein, dass das auch hierzulande so ist. Interessant sind aber vor allem die Gründe, die als Auslöser für diese negative Entwicklung vermutet werden. Einerseits müssen wieder mal die Medien herhalten. Allen voran die Gewalt in Medien, denn die klingt als Sündenbock ja meistens erstmal plausibel. Studien, die einen derartigen Zusammenhang nachweisen, würde ich gerne mal sehen. Dass außerdem die enorme Informationsflut etwas mit der Selbstsucht zu tun haben soll, kann ich mir nun wirklich nicht erklären.

Noch absurder ist allerdings die Begründung, dass soziale Netzwerke die zwischenmenschliche Kommunikation dauerhaft verschlechtern. Aber ganz ehrlich: Nur, weil man in einem Online-Chat nicht immer antworten muss, würde sich doch niemand so in einem realen Gespräch verhalten.

Einzig zustimmen kann ich der Annahme, dass der zunehmende Leistungsdruck und Wettbewerb unter den Studenten den Egoismus fördert. Jeder ist sich selbst und seinem Lebenslauf der nächste - auch in Deutschland ist das bestimmt nicht erst seit Bologna so.







Schöne Frauen sind schlecht für die GesundheitWer sich schon immer gefragt hat, warum er sich in Anwesenheit einer schönen Frau unwohl fühlt, für den gibt es hier nun die Antwort. An der Universität von Valencia hat man durch eine Studie herausgefunden, dass nur fünf Minuten allein mit einer schönen Frau im gleichen Raum ausreichen, um das Niveau des Stress-Hormon "Cortisol" zu erhöhen. Spielt die Frau (nach eigener Einschätzung natürlich) in einer völlig anderen Liga und ist nahezu unerreichbar, so wird umso mehr Cortisol ausgeschüttet.

Versuchskaninchen waren 84 männliche Studenten. In einem Versuch löste jeweils ein Student in einem Raum Sudoku-Rätsel. Zusammen mit ihm im Raum befanden sich zunächst eine Frau und ein Mann, die ihm beide völlig unbekannt. Die Wissenschaftler stellten fest, dass wenn die Frau den Raum verließ, der Cortisol-Level des Studenten unverändert blieb. Verließ hingegen der Mann den Raum, stieg der Cortisol-Level an.

Das Hormon Cortisol ist wichtig für das Wohlbefinden beim Menschen und kann in zu großen Mengen verantwortlich für Herzkrankheiten, Diabetes oder sogar Impotenz sein.

Fazit (und hervorragende Nachrichten für alle Informatik Studenten): Männer sind Gesund! Die gesundheitsschädliche Wirkung schöner Frauen wird durch ihre Anwesenheit neutralisiert.







Mehr Bafög ab dem WintersemesterHeute gibt es mal wieder gute Nachrichten für alle Studenten, die Bafög beziehen bzw. beziehen werden. Laut einem "Eckpunktepapier" des Bundesbildungsministeriums soll der Höchstsatz bereits zum nächsten Wintersemester von derzeit 648 Euro auf 670 Euro im Monat ansteigen. Grundsätzlich soll es eine Anhebung um zwei Prozent geben, da die Zuschüsse für die Kranken- und Pflegeversicherung aber ebenfalls ansteigen, fällt die Steigerung beim Höchstsatz etwas größer aus.

Zusätzlich soll es eine Anhebung der Freibeträge geben, so dass sich der Kreis der Studenten erweitert werden, die überhaupt Bafög erhalten. Das Einkommen der Eltern, bis zu dem ein Kind dann die volle Förderung erhält, soll um drei Prozent steigen. Bei Verheirateten soll der Betrag von momentan noch 1555 Euro auf 1605 Euro monatlich steigen (beides netto), bei Alleinstehenden von auf 1070 Euro im Monat. Für Master-Studenten soll beim Bafög eine gesonderte Altersgrenze eingeführt werden. Wer bis zum 35. Lebensjahr ein Master-Studium beginnt, kann demnach noch immer Bafög beantragen. Bislang ist da bei 30 Jahren Schluss.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen würde ich mal sagen, aber es scheint so, als würde man sich tatsächlich Gedanken zur Situation von Studierenden machen. Da alles andere ja aber auch nicht billiger wird, werden viele wohl überhaupt nicht merken, dass sie mehr Bafög erhalten. Naja, vielleicht sollte man nicht immer alles negativ sehen. Besser als gar nichts und beschweren wird sich sicher niemand, wenn am Anfang des Monats ein paar Euro mehr überwiesen werden.

































Bewerbungsgespräch
Im Fachlichen, ist sich der Bewerber ...













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