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Artikel-Schlagworte: „Studenten“







kuche_chaosEin alltägliches Szenario aus einer Studenten-WG: Die Küche ist randvoll mit dreckigem Geschirr, das Badezimmer sieht aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen und überhaupt steht nichts da wo es eigentlich stehen sollte. Und immer sind es die anderen, die Schuld an dem Chaos sind.

Ludger Büter, erfahrener WG-Psychologe, muss in solchen Situationen schlichten. "Bei Konflikten geht es darum, seine Lösung nicht nur zu beschwören, sondern aktiv dazu beizutragen, manchmal auch durch Unterlassung: nicht mehr nachts die Musik aufdrehen oder lauthals mit der Freundin in Südamerika skypen." Egal ob in einer Partnerschaft oder in einer Studenten-WG, jeder der mit anderen Menschen zusammenlebt, müsse sich mit unvertrauten Interessen auseinandersetzen.

Vielen Studenten gehe es heute aber nur noch um einen billigen Wohnraum. Sie wollen Menschen um sich haben, die oft mit gleichen Problemen kämpfen oder die sich mit ähnlichen Zielen beschäftigen. Zu große Unterschiede sollte es in einer Wohngemeinschaft deshalb nicht geben. "Zu große Gegensätze funktionieren kaum: Wenn dem einen Sauberkeit und Ordnung viel bedeuten und der andere hinterlässt Schleifspuren im Klo und Haare im Abfluss, weil er das gar nicht als Problem sieht - dann können Sie sich vorstellen, was passiert." Vor dem Einzug solle man sich Gedanken machen, ob man selbst kompromissfähig ist, denn eine WG ist ein Zweckbündnis auf Zeit.

Tatsächlich käme es heute zu mehr Konflikten als damals, erklärt der Psychologe. "Ich kann nur vermuten: Die Studenten von heute sind verwöhnter. Plausibel scheint mir, dass es mehr Einzelkinder gibt als früher, die im Zusammenleben mit anderen nicht so geübt sind."

Auf keinen Fall sollte man auf emotionale Geborgenheit in einer WG hoffen. Denn wird man einmal enttäuscht, ist es schwer, weiterhin miteinander zu leben. Natürlich entstehen auch Freundschaften, doch sollte man bei einer WG nichts suchen, was man sonst im Leben vermisst hat.







horsaal1Nicht nur Prüfungsängste und der zunehmende Leistungsdruck machen vielen Studenten zu schaffen, sie kämpfen mittlerweile immer mehr mit Sorgen um die berufliche Zukunft. Auch Heimweh spielt bei vielen Studenten eine große Rolle. Hinzu kommen die extrem engen Zeitpläne, die bei vielen Bachelor-Studiengängen bereits zum Alltag gehören.

An fast allen Universitäten gibt es deshalb auch psychologische Beratungsstellen, damit sich Studenten dort anonym helfen lassen können. Und die Nachfrage wird stetig größer. Allein 2010 haben über 26.000 Studenten Hilfe gesucht. "Immerhin ist das eine Lebensphase, in der einiges in Bewegung ist und Krisen daher fast zwangsläufig auftreten. Allerdings hat sich die Lage in den vergangenen Jahren spürbar verschärft", sagt Wilfried Schumann, Leiter der psychosozialen Beratungsstelle Oldenburg.

Der Druck, schnell mit dem Studium fertig werden zu müssen und die Angst, nicht für den Master zugelassen zu werden sind oft die Hauptgründe für persönliche Krisen. Viele Studenten hätten zu hohe Anforderungen an sich selbst.

Patentrezepte gegen psychische Probleme gibt es natürlich nicht, aber gewisse Lerntechniken können dabei helfen, einen guten Weg zu finden. "Vielleicht hat derjenige auch nicht gelernt, effektiv zu lernen. Dann besprechen wir Lerntechniken, helfen bei der Erstellung eines Wochenplans oder geben Tipps, wie man ein Skript durcharbeiten kann", erklärt Sabine Köster, Leiterin der Beratungsstelle in Karlsruhe.

Der Versuch, die Probleme selbst in den Begriff zu bekommen, scheitere oftmals. Und je früher man sich Hilfe holen würde, desto höher seien die Aussichten auf Erfolg.







sieger-bargeldbuttonAm Dienstag startete die Premiere unseres Jobware Gewinnspiels "Der Bargeldbutton" an der Universität Paderborn. Als Hauptgewinn lockten in der Zeit von 8 bis 16 Uhr 1.000 Euro in bar. Zahlreiche Studenten nahmen an unserem Gewinnspiel teil. Dabei mussten Sie Ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen.

Jeder Teilnehmer erhielt einen Code, damit gleichzeitig einen bestimmten Beruf und gehörte einer ausgewählten Berufsgruppe an. Ziel des Spiels war es, die anderen drei Mitglieder dieser Berufsgruppe zu finden. Das Team, welches sich am schnellsten gefunden hat, unter anderem über die Facebook-Fanpage von Jobware, und als erste Gruppe am Stand vertreten war, gewann die 1.000 Euro in bar. Zu den glücklichen Gewinnern gehörten Catharina R., Bünyamin U., Ludmilla N. und Nina H.

Unser Jobware Gewinnspiel wird in nächster Zeit auch an anderen ausgewählten Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland stattfinden. Wir sind schon ganz gespannt und freuen uns auf Eure Teilnahme.

Update: Im Nachgang haben wir zu unserem Gewinnspiel an der Uni Paderborn noch einen kurzen Film gedreht. Am kommenden Dienstag, den 8. November, startet der Bargeldbutton an der Hochschule Darmstadt in eine neue Runde. Jobware wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg!









´ Um sich das Geld zum Studium zu verdienen, greifen viele Studierende zu Nebenjobs: Verkäufer, Promoter, Tutor – die Möglichkeiten sind mannigfaltig, denn das Geld ist knapp. Verschärft wird die Situation zusätzlich durch Gebühren oder Krediten fürs Studium. Manche Studierende haben so nach dem Studium eine Last von mehreren zehntausend Euro angehäuft.

Ross Harper, 21, und Ed Moyse, 22, zwei Absolventen aus England, hatten dank des Studiums die stolze Summe von 50.000 Pfund (ca. 57.500 Euro) Miese angehäuft. Aufgrund schlechter Jobaussichten haben sie sich zu einer außergewöhnlichen Geschäftsidee entschlossen: Auf buymyface.com vermieten die beiden seit Anfang Oktober für 366 Tage ihre Gesichter als Reklamefelder – zu Tagessätzen von 70 bis 150 Pfund.

Und der Kalender der beiden ist voll: Bis Anfang Dezember sind keine Termine mehr frei. Insgesamt haben sie in den ersten 20 Tagen schon fast 10 % des Geldes zusammenbekommen: 4.500 Pfund hätte die Idee schon gebracht, so Harper im Spiegel-Interview. Moyse und Harper fotografieren sich mehrfach am Tag, um zu beweisen, dass sie für das gezahlte Geld die Bemalung tatsächlich den ganzen Tag über tragen: "Das Wichtigste war, dass wir uns das Kratzen abgewöhnen", erklärt Harper.

Auf diese Art dürften die beiden das Geld, um die Schulden aus dem Studium abzubezahlen, schon in einem halben Jahr zusammenhaben. Ob das Beispiel auch in Deutschland Nachahmer findet, ist noch nicht bekannt.

Bildquelle: buymyface.com







horsaalUm alle Erwartungen von Personalern zu erfüllen und um dem Tempowahn des deutschen Bildungssystems gerecht zu werden, stehen die Studenten an deutschen Hochschulen unter enormen Stress, mittlerweile werden sie sogar als "akademische Pauschaltouristen" bezeichnet.

Allein der Weg zum Abitur ist sehr hart. Die Schüler werden binnen acht Jahren zur allgemeinen Hochschulreife getrieben. Und falls sie währenddessen ein Jahr ins Ausland möchten, so müssen sie nach Wiederkehr direkt ein komplettes Schuljahr wiederholen. Da vergeht den meisten Schülern bereits die Lust am Reisen und am Kennenlernen anderer Kulturen. Früher hingegen konnten die meisten Schüler zurück in ihre alte Klasse.

Auch im Studium ist es nicht anders: Nach der Umstellung auf Bachelor-Studiengänge ist es bereits nur noch schwer möglich, für zwei Semester ins Ausland zu gehen. Ein Auslandspraktikum muss es da auch tun. So kommen die Absolventen zwar mit einem Durchschnittsalter von 21 raus aus der Uni, haben jedoch nur sehr wenig von der Welt gesehen.

Natürlich wirken diese bildungspolitischen Maßnahmen den sogenannten "Bummel-Studenten" entgegen, weil die Gesellschaft keine 30-jährigen Absolventen, die dann mit 60 in Rente gehen mehr duldet, allerdings haben die jetzigen Studenten kaum Luft zum atmen. Sie können keine neuen Eindrücke mehr sammeln und bilden eine Generation von Getriebenen. Und ob sie den Job mit 21 ausüben wollen, für den sie sich im Alter von 17 schon entscheiden mussten, ist auch fraglich.







leeres-portmonaieErich Barke, Präsident der Universität Hannover, hat die Diskussion um Studiengebühren wieder neu entfacht. In einer internen Mail rief er seine Kollegen dazu auf, 1000 Euro pro Jahr für arme Studenten zu spenden. Diese Summe entspricht den Studiengebühren in Niedersachsen.

Zudem kritisiert Erich Barke, dass es in Deutschland kein "wirksames Stipendiensystem" gibt. Barke äußerte sich bislang noch nicht öffentlich zu dieser Mail. Schließlich wurde diese als eine vertrauliche Diskussionsgrundlage verschickt. In dieser Mail erwähnt der Uni-Präsident unter anderem auch das Missachten der sozialen Aspekte innerhalb der Stipendienprogramme.

"Wenn nun schon die Professoren für bedürftige Studierende spenden sollen, dann ist das der Paukenschlag im Abgesang auf die Studiengebühren", erklärte auch Gabriele Heinen-Kljajic, hochschulpolitische Sprecherin der Grünen. Leider sprach sich die Landeshochschulkonferenz jedoch erst neulich für den Erhalt der Studiengebühren aus.







bergeDie Hochschulen in der Schweiz haben große Sorge davor, dass Studenten aus Deutschland ihre Hörsäle verstopfen. Und sie sind längst bemüht, den Andrang stoppen: Zusätzliche Gebühren und ein Numerus clausus für Ausländer. Dabei reizt die Schweiz doch nicht nur mit ihrer bewundernswerten Natur. Die Hochschulen haben einen sehr guten Ruf und für viele Studiengänge gab es bislang keine Einschränkungen.

Doch die Zulassungsbedingungen wurden für das kommende Semester verschärft. So müssen deutsche Bewerber an einer deutschen Universität eingeschrieben sein oder eine exzellente Abitur-Note vorweisen. Sind diese Methoden eigentlich erlaubt? Denn die „Lissaboner Konvention“ verbietet jede Art von Diskriminierung ausländischer Studenten.

Die Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten hatte zu diesem Thema extra ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses Gutachten gibt den Schweizer Hochschulen und deren Verhalten gegenüber deutschen Studenten Recht. Romina Loliva vom "Verband Schweizer Studierendenschaften" sieht das allerdings ganz anders: "Es herrscht in der Schweiz leider die Meinung vor, dass wir viel zu viele ausländische Studierende haben, die den Schweizern die Studienplätze wegnehmen. Die Gebühren sind diskriminierend und fremdenfeindlich." Sie vertritt die Ansicht, dass es viel besser ist, jeden kommen zu lassen, der auch kommen will.

Wer sich durch diese Maßnahmen abgeschreckt fühlt, kann aber auch auf gute Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland setzen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Dual-Studium? Ob Jobs, Praktika oder Dual-Studiengänge – bei Jobware werdet ihr garantiert fündig.







horsaalSeit der Umstellung auf Bachelor –und Masterstudiengänge gelten die beiden Abschlüsse sowohl an Fachhochschulen als auch an Universitäten als offiziell gleichwertig. Zwar haben Universitäten ein breiter gefächertes Angebot an Studiengängen und auch die Stundenpläne sind flexibler wählbar, doch die ständige Leistungskontrolle der Studenten fehlt hierbei.

Fachhochschulen hingegen bieten mittlerweile auch ein breites Spektrum an verschiedenen Fachrichtungen. Hinzu kommen der gut strukturierte Studienaufbau und der höhere Anteil an Praxiserfahrungen. So gibt es verschiedene Kooperationen mit Unternehmen und kleinere Lerngruppen mit einer persönlichen Betreuung.

Besonders Arbeitgeber interessieren sich oft für Absolventen von Fachhochschulen, weil sie einen größeren Praxisbezug nachweisen können. An der FHDW Paderborn beispielsweise, können die Studierenden in ein Unternehmen reinschnuppern und schauen, ob sie miteinander harmonieren. Sie kooperiert mit über 300 Unternehmen und organisiert die Praxisphasen. Oft übernehmen Unternehmen sogar die Studiengebühren. Auch Jobware bietet Euch in Kooperation mit der FHDW Bielefeld/Paderborn ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik und finanziert die Studiengebühren.

Als Karriere-Turbo bietet die FHDW mit ihrem bislang einzigartigen Carrer-Service Schulungen im Bereich Soft Skills an, um Stärken und Entwicklungspotenziale zu erkennen und auszubauen. Denn soziale Kompetenzen und das Interesse eines Bewerbers sind für die meisten Arbeitgeber von hoher Bedeutung. Haben wir Euer Interesse geweckt? Weitere Informationen findet ihr hier.

































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