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Artikel-Schlagworte: „Studenten“







horsaalSeit der Umstellung auf Bachelor –und Masterstudiengänge gelten die beiden Abschlüsse sowohl an Fachhochschulen als auch an Universitäten als offiziell gleichwertig. Zwar haben Universitäten ein breiter gefächertes Angebot an Studiengängen und auch die Stundenpläne sind flexibler wählbar, doch die ständige Leistungskontrolle der Studenten fehlt hierbei.

Fachhochschulen hingegen bieten mittlerweile auch ein breites Spektrum an verschiedenen Fachrichtungen. Hinzu kommen der gut strukturierte Studienaufbau und der höhere Anteil an Praxiserfahrungen. So gibt es verschiedene Kooperationen mit Unternehmen und kleinere Lerngruppen mit einer persönlichen Betreuung.

Besonders Arbeitgeber interessieren sich oft für Absolventen von Fachhochschulen, weil sie einen größeren Praxisbezug nachweisen können. An der FHDW Paderborn beispielsweise, können die Studierenden in ein Unternehmen reinschnuppern und schauen, ob sie miteinander harmonieren. Sie kooperiert mit über 300 Unternehmen und organisiert die Praxisphasen. Oft übernehmen Unternehmen sogar die Studiengebühren. Auch Jobware bietet Euch in Kooperation mit der FHDW Bielefeld/Paderborn ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik und finanziert die Studiengebühren.

Als Karriere-Turbo bietet die FHDW mit ihrem bislang einzigartigen Carrer-Service Schulungen im Bereich Soft Skills an, um Stärken und Entwicklungspotenziale zu erkennen und auszubauen. Denn soziale Kompetenzen und das Interesse eines Bewerbers sind für die meisten Arbeitgeber von hoher Bedeutung. Haben wir Euer Interesse geweckt? Weitere Informationen findet ihr hier.







muenzen_himmelEine Hochzeit in Marokko kostet schon so einiges. Dies verärgerte Stefan Wittgräbe, Asta-Sozialreferent an der Uni Paderborn. Über Facebook fragte er den Säumigen, warum er seine Schulden an den Asta nicht mehr zurückzahle. "Wir wollen den Studenten helfen und leihen ihnen Geld. Und dann werden wir auch noch beschissen", sagt Wittgräbe.

Der Paderborner Asta leiht Studenten, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken, zweimal bis zu 500 Euro. Viele jedoch haben ihre Schulden nicht beglichen. Mittlerweile belaufen sich die ausstehenden Forderungen auf 15.000 Euro. Dem soll jetzt aber ein Ende bereitet werden: Professionelle Schuldeneintreiber schreiben Mahnbriefe und recherchieren Adressen. Diese Investition habe sich laut Wittgräbe auch gelohnt. 2.500 Euro flossen bislang mithilfe der "Jäger" wieder zurück: "Das waren alles Studenten, die wir nicht mehr finden konnten."

Der marokkanische Student tilgt seine Schulden jedenfalls wieder regelmäßig, auch ohne Schuldeneintreiber. Meist sind es ausländische Studenten, die zurück in ihre Heimat gehen und das Geld nicht zurückbezahlen. Das lege aber nicht daran, dass diese eine schlechtere "Zahlungsmoral" haben. Vielmehr benötigen sie die Unterstützung vom Asta überdurchschnittlich oft, weil sie laut Wittgräbe häufig in prekären Verhältnissen leben: "Wenn die zu uns kommen, ist das Konto weit im Minus, und der Vermieter hat auch schon ein paar Mal an die Tür geklopft."

Generell bekannt sollte jedoch sein, dass sehr viele Studenten unter chronischem Geldmangel leiden, nicht zuletzt wegen der hohen Studiengebühren. Darüber hinaus hat man dann auch erst genug Geld zum "Zurückzahlen", wenn Absolventen direkt nach ihrem Studium einen Job bekommen.







laptop_handyIn einem weltweiten Experiment der Universität Maryland und der Salzburg Academy on Media and Global Change wollten Forscher herausfinden, wie abhängig junge Leute von Medien sind. Dabei sollten Studenten aus Europa, Asien, Afrika und Nord- und Südamerika für nur 24 Stunden unter anderem auf ihr Radio, Fernsehen, Handy, Internetzugang sowie Zeitungen und MP3-Player verzichten. Wichtig war hierbei, wie sie ihren Tag ohne Kommunikationskanäle gestalten. Hört sich im ersten Moment nicht sensationell an, das Ergebnis dieser Studie ist jedoch überragend.

Daraus entstanden regelrechte Leidensgeschichten, dessen Vokabular an einen Drogenentzug erinnern. "Die Studenten berichten von Entzugserscheinungen, Fressattacken, Nervosität und dem Gefühl, isoliert und abgehängt zu sein. Sie wissen nichts mit sich und ihrer Zeit anzufangen", berichtet Roman Gerodimos, Journalismus-Dozent an der Bournemouth Universität. Dieses immer häufiger auftretende Phänomen nennt sich "Information-Deprivation-Disorder" – eine Informationsmangel-Störung.

Viele der Teilnehmer empfanden dieses 24 Stunden als "frustrierend", "einsam" oder aber "unglaublich schwer". Ein Student sagte sogar: "Der schlimmste Tag seit ich an der Uni bin. Einsamkeit umschließt mich." Andere Probanden griffen auf alte Gewohnheiten zurück und lasen Bücher oder besuchten einen Freund und nahmen die Welt plötzlich ganz anders wahr: "Keine Medien zu nutzen, hat mich zu einem besseren Menschen gemacht. Ich musste rausgehen, die Welt wahrnehmen und mich an Gesprächen wirklich beteiligen."







hand_vor_mund1"Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus" sagte einst der englische Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction- Literatur H.G. Wells. Gerne schmunzeln wir darüber, wenn wir jemanden bei Selbstgesprächen ertappen. Forscher fanden jetzt jedoch heraus, dass Selbstgespräche leistungsfördernd sind.

"Stecken wir in einem Entscheidungsdilemma, führt der Dialog mit uns selbst oft dazu, dass wir zu guten Ergebnissen kommen. Er fördert die Konzentration und steigert die Leistungsfähigkeit", erklärt Dirk Wedekind von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Göttingen. Zudem dient diese Art Gespräch dazu, Stress und Frust abzubauen. Für Kleinkinder ist dieser Prozess ganz normal. Sie sprechen zum Beispiel beim Spielen oft mit sich selbst. Im Laufe der Jahre setzt sich der Dialog dann nur noch in Gedanken fort.

An den Universitäten Bamberg und Wien wurden 17 Studenten im Rahmen eines Experiments von Psychologen gefilmt, als sie eine Konstruktionsaufgabe lösen sollten. Die Testpersonen, die dabei mit sich selbst geredet haben, wiesen deutlich bessere Testergebnisse vor. "Gedanken sind meistens diffus. Oft bringt das Aussprechen erst Klarheit", betont Wedekind.

Negative Gedanken sollten aber lieber positiv umformuliert werden, da sie so eine hoch motivierende Wirkung haben.







mann-korperhaltungAufrechte Körperhaltung und Schultern nicht hängen lassen: So sieht ein selbstbewusster Mensch aus. Wissenschaftler haben nun bewiesen, dass die Körperhaltung alles entscheidet und Mut sowie Führungsqualität beeinflusst. Um eine gute Wirkung auf andere zu haben, zum Beispiel in einem Vorstellungsgespräch, heißt es dann "Brust raus und Rücken gerade".

Forscher der Kellogg School of Management im US-amerikanischen Illinois ließen 77 Studenten einen Fragebogen ausfüllen, um zunächst ihre angebliche Führungsqualität einschätzen zu können. Anschließend folgte für alle Probanden ein Sitztest, bei dem die eine Hälfte auf einem gemütlichen Bürosessel Platz nahm. Die andere Hälfte saß automatisch zusammengekauert auf einem viel kleineren Stuhl. Zudem wurden die Studenten gebeten, sieben Wortfragmente zu ergänzen, die in Verbindung mit Stärke und Durchsetzungskraft standen. Und tatsächlich: "Wer in einer ausladenden Pose sitzen konnte", so Professor Adam Galinsky, "erreichte einen Punktestand von 3,44, wer sich hingegen zusammenkauern musste, kam nur auf 2,78."

Zudem hat die Körperhaltung einen Einfluss auf unsere Psyche. Wer also zusammengekauert durchs Leben geht, verliert nicht nur im Job sondern auch psychisch an Power. Eigentlich genug Gründe, an der eigenen Körperhaltung zu arbeiten. Jedoch sollte man sich hier wiederum nicht überschätzen, rät die Psychotherapeutin Maja Storch: "Wenn man noch nie mit dem eigenen Körper gearbeitet hat, wird es eine Weile dauern, bis man seine einzelnen Komponenten erspüren und beeinflussen kann."







Es spukt an der Ruhruniversität BochumDen Ausdruck "ewiger Student" verwendet man ja eigentlich im Zusammenhang mit den Kollegen bzw. Kolleginnen, die auch im 20. Semester noch fröhlich über die Uni Flure schlendern und die vermutlich auch nie etwas anderes tun werden. Nicht so an der Ruhruniversität Bochum. Dank des umherschwirrenden Geistes eines toten Studenten, bekommt dieser Ausdruck hier eine völlig neue Bedeutung.

Die “Bild”- Zeitung berichtete bereits am Dienstag davon, dass an der Ruhruniversität Bochum (RUB) ein echter Geist sein Unwesen treibt. Dieser hört auf den schönen Namen “Hajo”, bei dem es sich um einen ehemaligen Studenten handelt, der mit seiner Doktorarbeit in den 70-er Jahren begonnen hatte, in den 90-er Jahren allerdings immer noch nicht damit fertig war. Hajo wollte einfach immer die neuesten Aufsätze verarbeiten, und kam wegen der schnellen Anhäufung des Stoffes nie zu einem Ende. Er verlor seine Wohnung und starb verarmt und einsam. Fehlende Motivation kann man Hajo auch nach seinem Tod nicht vorwerfen, denn seit diesem Tag spukt er durch die Treppenhäuser, Flure und Hörsäle der Ruhruniversität Bochum.

Die ganze Geschichte hat übrigens durchaus einen "wahren" Hintergrund, denn laut Pressesprecher Arne Dessaul, hat es Hajo wirklich gegeben. Für Dirk Sondermann vom Institut für Erzählforschung im Ruhrgebiet, ist die Spukgeschichte zudem nichts ungewöhnliches. Ähnliche Geschichten gäbe es in vielen Universitäten auf der ganzen Welt.

Ich persönlich habe leider keine Geistergeschichte auf Lager, wer von euch jedoch schon einmal einen Geist angetroffen hat und diese Erfahrung gerne mit uns teilen würde, kann dies hier gerne tun. Die spannendsten Geschichten werden dann an die "Bild"-Zeitung weitergeleitet.







Erhöhung der Studiengebühren in GroßbritannienTja, wo es bei uns ganz danach aussieht, als würde der Geldbeutel demnächst öfter wieder etwas voller sein, ist in good old England ganz das Gegenteil wohl der Fall. Britische Studenten sollen künftig nämlich kräftig draufzahlen. In einem aktuellen Guthaben fordern Experten eine deutliche Erhöhung der Studiengebühren.

Man kann ohnehin nicht gerade davon reden, dass ein Studium in England und Wales besonders "günstig" wäre (ein Studium kostet hier bis zu 4000 Euro / 3290 Pfund pro Jahr), die Reformkommission schlägt in ihrem Abschlussbericht allerdings vor, diese Obergrenze für Studiengebühren abzuschaffen. Das heißt mit anderen Worten, es soll keine finanzielle Obergrenze mehr an britischen Universitäten geben. Jede Hochschule könnte selbst entscheiden kann, wie hoch denn die Studiengebühr sein soll. Gute Aussichten nenne ich das!

Grund für die drastischen Erhöhungen der Studiengebühren sind fehlende Steuergelder und genau diese fehlenden Steuereinnahmen, sollen nun also auf die Studierenden umgeschichtet werden. Da man sich in England gleichzeitig natürlich aber Sorgen um die Anzahl der zukünftigen Studenten macht, sollen ab 2012 dann auch neue Kreditmodelle eingeführt werden. Super Sache eigentlich, wären da nicht die 5,5 Prozent Zinsen pro Jahr, welche man zu zahlen hat. Waren Kredite bisher noch zinsfrei, muss jeder Absolvent, der später mehr als 24.000 Euro im Jahr verdient, sowohl für die entstandenen Schulden als auch die Zinsen aufkommen.

Jetzt kann man wieder lange über für und wider dieser neuen Regelung sprechen, ob es funktioniert oder nicht, wird man allerdings erst in einigen Jahren wissen. Die Dozentengewerkschaft University and College Union (UCU) sowie die Liberaldemokraten sprechen sich zudem deutlich gegen eine Erhöhung von Studiengebühren aus, das letzte Wort ist also auch noch nicht gesprochen. Das Thema bleibt also (ähnlich wie bei uns) wohl erstmal eine Weile interessant ...







muenzen_himmelGestern Abend einigten sich Bundesrat und Bundestag: 13 Euro soll jeder BAföG-Berechtigte nun mehr erhalten. Rückwirkend zum 1. Oktober tritt die Erhöhung von rund zwei Prozent in Kraft. Somit liegt der aktuelle Höchstsatz bei 670 Euro. Zudem soll der Kreis der BAföG Empfänger weiterhin steigen.

Bundesweit haben sich die Studentenwerke immer wieder für eine Erhöhung eingesetzt: "Ein starkes BAföG bietet Studierwilligen Anreize, ein Studium aufzunehmen, und vermindert das Risiko, dass das Studium aus Geldnot abgebrochen wird", hieß es bei der Jahresversammlung der 150 Studentenwerk-Delegierten in Dresden. Schließlich soll der Zuschuss die breite Bevölkerungsschicht erreichen und auch weiterhin das zentrale Instrument der Studienfinanzierung sein, hieß es weiter.

Derzeit erhält ein Viertel der knapp 25 Millionen Studenten BAföG. Zuletzt wurde der Höchstsatz Anfang 2008 um acht Prozent erhöht. Laut Spiegel Informationen sollen zudem die Einkommensfreibeträge um drei Prozent angehoben werden, um den Kreis der Empfänger zu vergrößern. Die Frage bleibt letztendlich nur, ob sich 13 Euro im Portemonnaie der Studenten erheblich bemerkbar machen.

































Das Maß der Dinge
Über die deutsche Sprache denke ich wenig nach, ...













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