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Artikel-Schlagworte: „Studentenleben“







frau-dehnubung Den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, oder in Seminaren zwei Stunden die Bank drücken? Wen wundert es da, dass zunehmend Studenten mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Kopf- und Nackenschmerzen, sowie Stimmungsschwankungen und Schlafprobleme zählen bei den Studenten zu den am häufigsten genannten Symptomen als Folge von Leistungsdruck und Prüfungsstress. Eine Studie zur Prävention und Gesundheitsförderung der Uni Göttingen untersucht derzeit das Bewegungs- und Sportverhalten von Studenten. Bei der umfassenden Studie wurden deutschlandweit mehr als 10.000 Studenten zu ihrem Bewegungs- und Gesundheitsverhalten befragt.

Dabei wurde festgestellt, dass sich die „neue“ Bologna-Generation nicht weniger bewegt, als die Diplom und Magisterstudenten, jedoch nehmen sie zunehmend flexiblere Sportangebote wahr, wie das Training in Fitness-Studios oder Joggen und Fahrradfahren. Außerdem ergab die Studie, dass bereits eine Stunde moderater Sport pro Woche, zu einem besseren Körpergefühl bei den Studenten beiträgt und diese weniger Beschwerden hatten, als ihre Kommilitonen, die sich in ihrer Freizeit kaum körperlich betätigen. Desweitern konnte in der Studie auch ein direkter Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und dem allgemeinen Gesundheitsverhalten nachgewiesen werden. Sportliche Studenten ernähren sich demnach allgemein gesünder und rauchen weniger.

Klingt eigentlich alles ganz logisch. Allerdings fällt es vielen Studenten schwer, mehr Bewegung in ihren Alltag einzubauen. Wer will schon nach einem langen Uni-Tag noch die Joggingschuhe schnüren oder ins Fitness-Studio fahren? Feste Zeiten oder neue Gewohnheiten können hier hilfreich sein. Wie wäre es z.B. wenn man statt des Autos mal das Fahrrad zum Einkaufen oder für den Weg zur Uni benutzt? Außerdem kann es helfen, sich einen Trainingspartner zu suchen. So motiviert man sich gegenseitig und der Schweinehund hat keine Chance mehr.







zickenterror Gerade zu Beginn des Studiums ist die Motivation noch besonders hoch: neue Leute, neue Stadt und die erste Wohngemeinschaft!
Aber was zu Beginn noch aufregend und spaßig ist, kann nach ein paar Monaten bereits zum Spießrutenlauf werden. Wer kümmert sich um den Abwasch? Wer ist dran mit Klopapier kaufen? Wann ist der Lärmpegel überschritten? Jeder, der einmal in einer WG gewohnt hat musste sich, mehr oder weniger freiwillig, mit diesen existenziellen Fragen auseinander setzen. Wenn das Unterfangen „WG“ jedoch auf der Kippe steht, dann hilft meistens nur noch der Auszug.

Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, gibt es an der Uni Köln einen speziellen Dienst, der Konflikte in der WG schlichten soll. Hier können sich Studenten, wie in einer Paartherapie von einem Sozialarbeiter der Universität beraten lassen, wie sie das WG-Leben für alle Beteiligten angenehm gestalten können. Hierzu wird eine erste Bestandsaufnahme gemacht, in der alle WG-Bewohner gegenseitig ihre Beschwerden austauschen können. Da dürfte ein gewisses Konfliktpotenzial vorprogrammiert sein.

Nach dieser kurzen Bestandsaufnahme wird gemeinsam nach Lösungen gesucht. Dabei ist der Blick eines unparteiischen Sozialarbeiters, der das Gespräch leitet, unverzichtbar. Eine gute Einrichtung, wie ich finde. Leider ist das Projekt in dieser Form, soweit ich weiß, in Köln das einzige seiner Art. Trotz seiner relativen Unbekanntheit, wird es jedoch von den Studenten verhältnismäßig gut angenommen. Bleibt zu hoffen, dass mit professioneller Hilfe in Zukunft mehr WGs vor dem Verfall gerettet werden können und die WG als aussterbende Lebensform uns noch lange erhalten bleibt.







koffer Dass Ryanair eine Billig-Airline ist und Urlauber quer durch Europa fliegt, ist altbekannt. Neu ist, dass die Airline jetzt auch Nachhilfe für Studenten anbietet und zwar insbesondere für belgische. Die haben nach Ansicht der Airline nämlich scheinbar akuten Nachholbedarf in Sachen Koffer packen. Auf der Seite von Ryanair kann man sich jetzt ein Video Tutorial angucken, in dem gezeigt wird, wie man einen klitzekleinen Köfferchen so effektiv packt, dass er die von der Airline vorgeschriebene Größee und das Gepäcklimit von 10kg nicht überschreitet.

Vorausgegangen ist dem Ganzen ein Vorfall, der sich Anfang Februar auf der Ferieninsel Lanzarote ereignete: Die Airline setzte mit Hilfe der Polizei gleich 120 Passagiere vor die Tür und weigerte sich die Studenten aus Belgien zurück nach Brüssel zu fliegen, da einige Gepäckstücke das Mindestgewicht von 10kg überschritten. Die Studenten wollten den dadurch anfallenden Aufschlag nicht zahlen und wurden nach einer Auseinandersetzung kurzerhand vor die Tür gesetzt. Wer schon mal mit Ryanair geflogen ist, der weiß, dass dort kein Spaß verstanden wird, wenn die Gepäckwaage auch nur 2 Kilo zu viel anzeigt.

Da die Studenten sich allerdings nicht nur am Flughafen, sondern offensichtlich sich auch in ihrem Hotel nicht benehmen konnten, gab es von der Airline direkt den Vorschlag weitere Tutorials an den belgischen Unis zum Thema "How to respect hotel rules" anzubieten.Das nenne ich irischen Humor.







detektiv_lupe Was bereits im Dezember letzten Jahres bekannt wurde ist jetzt amtlich: Simon Brenner, wie er sich bei seinen Kommilitonen vorstellte, war ein LKA-Spitzel, der im Auftrag der Polizei die linksextreme Szene in Heidelberg ausspionieren sollte. Er verschaffte sich Zugang zu einer linken Hochschulgruppe und berichtete neun Monate lang an die Polizei. Er war vorschriftsmäßig für die Fächer Germanistik und Ethnologie eingeschrieben und nahm an regelmäßigen Treffen der Gruppe teil. Klingt nach einer Story, wie aus einem ARD-Krimi.

Und wie es in einem guten Krimi nun mal so ist, flog die ganze Geschichte durch einen dummen Zufall auf. Angeblich wurde dem V-Mann auf einer Uni-Party eine ehemalige Urlaubsbekanntschaft zum Verhängnis, die ihn wiedererkannte und ihn natürlich auf seine Polizeikarriere ansprach. Dumm nur, dass davon natürlich seine „Freunde“ aus der Szene Wind bekamen und ihn prompt zur Rede stellten. Nach seinem Geständnis, tauchte „Simon Brenner“ unter.

Die Studenten fühlen sich betrogen und klagen die Methoden des Landeskriminalamtes an. Neben der großen persönlichen Enttäuschung, seien die Studenten vor allem geschockt, wie stark die Polizei in ihr persönliches Leben eingegriffen habe. Schließlich hätten sie den V-Mann auch zu sich nach Hause eingeladen und ihm persönliche Dinge anvertraut. Das LKA wiederum verteidigte sein Vorgehen mit der Begründung, man habe „Straftaten mit erheblicher Bedeutung vorbeugen“ wollen. Sowohl die Opposition der Landesregierung, als auch die betroffenen Studenten fordern nun eine Erklärung und wollen prüfen lassen, ob das Vorgehen rechtmäßig war.







hoersaal Vor Werbung ist man wirklich nirgendwo sicher. Aber was sich neulich in einem Hörsaal der Uni Köln ereignete gleicht einem absurden Theaterstück und läutet die nächste Runde im Kampf um neue Kunden ein. Die Rede ist vom sogenannten Guerlilla-Marketing. Die Werbebotschaft wird hierbei auf äußerst aggressive und unkonventionelle Weise an den Mann oder die Frau gebracht. Das Ganze kostet wenig und erzeugt im günstigsten Fall viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Der Haken ist allerdings, dass sich nicht vorhersehen lässt, ob die Aktion positiv oder negativ aufgenommen wird.

Im aktuellen Fall hat sich der bekannte blaue Mobilfunkanbieter im Rahmen seiner Monstertarif-Kampagne was ganz Besonderes ausgedacht und während einer Vorlesung in der Uni Köln, einen als (Tarif-)Monster verkleideten Mitarbeiter in den Hörsaal gejagt. Kurz darauf stürmen ein paar weitere Störenfriede in blau-weißen T-Shirts den Saal, um das Monster einzufangen. Der Professor ist irritiert und die Studenten amüsiert. Nach wenigen Minuten war der Spuk auch schon wieder vorbei und das Ziel erreicht. Die Aktion ist in aller Munde.

Zu dumm nur, dass besagter Mobilfunkanbieter auch in der Vergangenheit nicht gerade mit seinen Werbemaßnahmen an den Universitäten glänzen konnte. Grund: Oft fanden die Aktionen, die selbstverständlich zu kommerziellen Zwecken gefilmt wurden, ohne Genehmigung der Hochschulen statt. Der Kommentar der zuständigen Werbeagentur dazu, klingt nach einem weiteren und umso schlechteren Scherz: „Ich glaube aber nicht, dass sich jemand gestört gefühlt hat. Vorlesungen sind ja meistens nicht so spannend.“

Also mal ganz ehrlich: erstens möchte ich nicht auch noch in der Uni während einer Vorlesung (!) durch eine Werbepause gestört werden. Zweitens geht es doch ums Prinzip: Welcher Teufel hat die Werbeverantwortlichen geritten, zu glauben, dass nur weil Studenten jung sind und wenig Geld haben, sie sich automatisch auf jedes noch so plumpe Werbeangebot stürzen, bloß weil es halbwegs witzig dargestellt wird? So naiv und verzweifelt sind wir dann doch nicht, dass wir uns so leicht ködern lassen, oder?







Die Wohnrolle für Studenten löst jedes PlatzproblemImmer mehr Leute studieren, denn heutzutage ist man ohne Studium ja schon eine Ausnahme. Doch wohin mit all den Studenten? Auf meiner Suche nach Antworten bin ich auf die Wohnrolle "Roll it" von Architekturstudenten der Uni Karlsruhe gestoßen. Hier gibt es Wohn-, Arbeits- und Sanitärbereich in einer 2,5 Meter Durchmesser und 3 Meter langen Röhre.

An sich ist die Röhre in drei einzelne drehbare Elemente aufgeteilt. Ein Element ergibt den Wohn- und Arbeitsbereich, der Mittelteil ist für die "sportliche Aktivität" nach Art eines Hamsterlaufrades sowie der Lichtsteuerung gedacht und der letzte Abschnitt bildet die Küche und die Toilette in einem. Durch das Drehen beispielsweise des Bettes wird, nach dem Verstauen der Matratze und des Bettzeugs, ein Schreibtisch mit Sitzmöglichkeit.

Das ganze Projekt kann man sich auch hier noch einmal genauer anschauen, dann wird wahrscheinlich einiges klarer :) Im Interview mit Jetzt.de erklärt der Entwickler genau, wie die Rolle funktioniert. Um zu gewährleisten, dass bei der Drehung der Elemente nicht möglicherweise Gegenstände in den Stauräumen innerhalb der Rolle zerstört werden, haben die Erfinder jeden Stauraum mit einem Gewicht versehen, sodass sich die Container innerhalb der Verkleidungen immer senkrecht zum Boden befinden.

Gefährlich finde ich jedoch, dass die Rolle alleine durch Bremsklötze gehalten auf einer Stelle stehen bleiben kann. Rein theoretisch könnten Witzbolde die Klötze stehlen und dann würde man wegrollen. Laut den Erfindern wäre das jedoch für den im Innern befindlichen Menschen kein Problem, da sich das Element drehen würde und dieser somit wenig davon mitbekommen würde. Allerdings, wie stoppt man die eine Tonne schwere Rolle, wenn diese bergab rollt?

Ist das dann wohl auch der Startschuss für eine neue Zukunftsidee? Dann dürfen wir uns wohl nicht mehr wundern, wenn Leute aus irgendwelchen runden Holzröhren klettern und geschlossen zu einer Campingdusche pilgern, denn in der Wohnrolle kann man sich schlecht bis gar nicht waschen. Zusätzlich stellen sich noch die Fragen: Wo stellt man so was hin und wie transportiert man die Rolle? Fragen über Fragen, aber man kann nie wissen was noch aus diesem einen Prototyp wird.







studentin-hinter-buch Zettelchen schreiben war gestern. FitFinder ist heute! Zumindest an einigen Unibibliotheken in England kann man seinen Angebeteten oder seine Angebetete per FitFinder kontaktieren. Wer zwischen Büchern und Skripten seinen Schwarm entdeckt, der kann ihm eine anonyme Nachricht zukommen lassen und sich zum Beispiel für den nächsten Tag zum Kaffee verabreden. Das Ganze sieht dann zum Beispiel folgendermaßen aus: "Female, brunette, tall, dark. I winked, you winked, find me at the same place tomorrow. I'll be wearing a red and blue pinstripe shirt."

Der Erfinder des Programms, Rich Martell, der Computerwissenschaften am University College London studiert, wurde von dem Erfolg seiner Website förmlich erschlagen: Die Userzahlen schossen in den ersten beiden Stunden auf 2.000 User und stiegen in den ersten drei Tagen weiter auf knapp 20.000. Während seiner Hochphase deckte FitFinder 52 englische Universitäten ab. Darunter auch die beiden renommierten Unis von Oxford und Cambridge.

Der Erfolg war allerdings nur von kurzer Dauer. Vielleicht weil die Unis gemerkt haben, dass ihre Studenten in der Bibliothek lieber flirten, als zu lernen, wurde das Programm an vielen Unis blockiert. Einige Studenten fühlten sich durch FitFinder in ihrer Privatsphäre verletzt und teilweise durch die veröffentlichten Kommentare belästigt. Bereits im Mai 2010 ging die Seite offline. Ein kurzer Spaß im tristen Studentenalltag. Wer möchte, kann eine Petition unterschreiben, damit FitFinder bald wieder online ist. Von den 20.000 ehemaligen treuen Usern haben allerdings bis heute nur 9.200 die Petition unterschrieben…







Jeder, der schon einmal versucht hat, sich online über einen bestimmten Studiengang oder eine Uni allgemein schlau zu machen, wird diese Grafik nachvollziehen können. :)

ewiger Ärger mit Universitätsseiten

































Bewerbungsgespräch
Im Fachlichen, ist sich der Bewerber ...













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