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Artikel-Schlagworte: „Studie“







Arbeitslose sind öfter krank Arbeitslosigkeit ist nicht nur schlecht für das Portemonnaie, sondern auch für die Gesundheit. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat herausgefunden, dass Arbeitslose ihren Gesundheitszustand mehr als doppelt so häufig wie Beschäftige als mittelmäßig bis sehr schlecht bewerten.

Von Januar bis November haben sich im Jahr 2009 knapp 1,7 Millionen Arbeitslose krank gemeldet, im Vergleich zum Jahr 2008 ist das ein Sprung von 13 Prozent. Schon im Jahr 2007 betrug die durchschnittliche Krankheitsdauer von Arbeitslosen satte 35 Tage. Mehr als dreimal so viele wie bei pflichversicherten Arbeitnehmern und zweieinhalb mal so hoch wie bei Arbeitern.

Die Erwerbslosen leiden öfter an Stoffwechselkrankheiten und erkranken fast doppelt so häufig an Krebs, wie beschäftigte Personen. Vor allem was psychische Störungen betrifft, liegen Arbeitslose aber ganz weit vorne. Diese Zahl liegt sogar um das vierfache Höher wie bei Arbeitnehmern. Mehr als jedem siebten Arbeitslosen werden demnach mittlerweile Psychopharmaka verordnet. Grund dafür sind angeblich die schwierige Lebensgestaltung mit geringen finanziellen Mitteln sowie die Verarbeitung von Misserfolgen bei Bewerbungen.

Interessante und vor allem auch sehr streitbare Studie würde ich sagen. Gleichzeitig aber auch relativ nichtssagend, weil sie etwas oberflächlich ist. Das "nichts tun" krank macht ist sicherlich eine Erkenntnis, die auf den ersten Blick etwas verwunderlich ist. Gleichzeitig weiß man ja schon seit Jahren, dass ein Großteil der Arbeitnehmer Krankheiten mit ins Büro schleppt, aus der Befürchtung heraus, dass man mit dem krank feiern möglicherweise seinen Job riskiert. Naja, die Studie analysieren müssen andere, ich lasse das einfach mal so stehen ...







Jeder fünfte bricht sein Studium abNeue Studie, neue Zahlen, aber nichts wirklich neues. Scheint fast so, als würde es jetzt fast monatlich eine weitere Erhebung zur Abbruchrate bei Studenten geben. Was dabei heraus kommt, ist aber eigentlich immer das Gleiche.

Das Hochschul-Informations-System (HIS) hat jetzt herausgefunden, dass fast fast jeder fünfte Student in Deutschland sein Studium abbricht. Im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften gibt es zwar im Vergleich zu Vorjahren weniger Abbrecher, dafür ist der Anteil bei den Ingenieuren weiter gestiegen. Im Fokus stehen auch mal wieder die Bachelor-Studenten. Die werfen nämlich deutlich früher hin als ihre Kommilitonen in den alten Studiengängen. Im Durchschnitt schon nach nur 2,9 Semestern. Magister- und Diplom-Kandidaten quälen sich hingegen irgendwie noch bis ins 8. Semester, bevor sie das Handtuch werfen. Ob ein früher Abbruch des Studiums jetzt unbedingt negativer zu sehen ist, als ein Abbruch im 8. Semester, will ich jetzt mal nicht bewerten. Die jüngsten Studien-Proteste scheinen in diesem Zusammenhang aber durchaus berechtigt.

Laut der HIS-Studie sind vor allem Bachelor Studenten häufig überfordert und brechen deswegen Ihr Studium ab. Insgesamt haben in den letzten Jahren Leistungsprobleme und Prüfungsversagen zugenommen. Diese Erkenntnisse sind ebenso wenig bahnbrechend, wie die Erkenntnis, dass auch finanzielle Aspekte häufig eine Rolle beim Studienabbruch spielen. Im Grunde also mal wieder alles kalter Kaffee. Fragt sich allerdings wieviele solcher Studien oder Studien-Proteste es noch braucht, damit sich möglicherweise etwas zum positiven ändert.







Facebook Nutzern sind die persönlichen Daten egal Mich nerven viele Freundschaftsanfragen bei Facebook oder studiVZ ja sowieso, denn oft ist man ja in so einer Art Zwiespalt. Man möchte eigentlich nicht annehmen, ablehnen aber auch nicht. Im Zweifel nimmt man diese dann meistens an, zumindest bei Personen die man kennt. Anscheinend gibt es aber genug Leute da draussen, die einfach mal jeden als "Freund" akzeptieren, egal ob sie diese Person nun kennen oder nicht. Ein australisches Unternehmen ("Sophos" - spezialisiert auf Sicherheitslösungen) hat jetzt in Folge einer Studie noch einmal darauf hingewiesen, dass man Freundschaftsanfragen grundsätzlich nur akzeptieren soll, wenn dies aber tatsächlich der Fall ist.

Das Unternehmen hatte dafür zwei fiktive Facebook-Profile angelegt. Eins mit dem Bild einer Gummiente, das zweite mit dem Bild zweier Katzen und dann nach dem Zufallsprinzip Freundschaftsanfragen an jeweils 100 Anwender verschickt: 46 Prozent der angeschriebenen User akzeptierten die Anfrage ungeprüft. Einmal befreundet, war es dann möglich 89 Prozent der Geburtsdaten einzusehen, sämtliche E-Mail-Adressen und natürlich eine Menge anderer persönlicher Daten. Rund die Hälfte der neuen Freunde gab ihre Heimatstadt preis, manche sogar noch Details zu Verwandten und Freunden.

Kommt wohl nicht von ungefähr, dass Facebook-CEO Mark Zuckerberg erst letzte Woche die User in einem offenen Brief dazu aufgefordert hat, die Werkzeuge zum Schutz der Privatsphäre auch wirklich zu nutzen. Scheint, als würden einige diesen Hinweis mal dringend benötigt haben ...







Wirtschaftswissenschaftler haben keine Ahnung von WirtschaftswissenschaftenGeahnt habe ich es ja schon immer, aber wie das Handelsblatt heute berichtet, hat ein Frankfurter Forscherteam es jetzt durch eine Studie belegt: Vielen angehenden Wirtschaftswissenschaftlern fehlt es schon an elementaren Kenntnissen über aktuelle wirtschaftliche Vorgänge.
Insgesamt wurden rund 2.100 Studenten - die meisten befanden sich im ersten oder zweiten Fachsemester - an sieben Hochschulen befragt, darunter unter anderem die Uni Mannheim, Frankfurt, München und auch Köln. Alles Unis deren Wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten durchaus angesehen sind.

Alan Greenspan? Martin Blessing? Da können knapp zwei Drittel der Studenten nur fragend mit den Achseln zucken. Martin Winterkorn halten die meisten wahrscheinlich für einen Schnaps und wer bitte soll Timothy Geithner sein (zugegeben, mit dem hätte ich jetzt gerade auch nichts anfangen können)?

Auch das deutsche Finanzsystem kennen die Studenten kaum. Das sich die deutsche Bankenlandschaft in die drei Säulen gliedert, Privatbanken, öffentlich-rechtliche Institute und Genossenschaftsbanken, war für viele ungefähr so neu, wie wohl gleichfalls auch uninteressant. Immerhin jeder dritte Studierende kann einzelne Banken den unterschiedlichen Segmenten zuordnen.
Ganz groß auftrumpfen konnten die befragten dann aber beim Thema Finanzkrise. Fast 80 Prozent konnten das Platzen der Spekulationsblase auf dem US-Immobilienmarkt als eine Ursache für die Probleme ausmachen. Dass dazu auch Probleme bei der Verbriefung von Immobilienkrediten gehören, war zwar nur 29 Prozent, da muss man aber nun wirklich mal ein Auge zudrücken denke ich. Die fünf Prozent aber, die zu hohe Zinsen für einen Auslöser der Krise halten, sollten vielleicht noch mal über eine gescheite Ausbildung nachdenken.

Zu guter letzt bleibt noch zu erwähnen, dass Männer nicht nur besser einparken, sondern auch beim Thema Wirtschaftswissenschaften deutlich die Nase vorn haben. Zudem gilt weiterhin die Maxime: Wenig arbeiten, viel verdienen! Aber das passt ja ins rosa-rote Bild welches Studenten generell so von der Arbeitswelt haben...







Facebook-Verweigerer erfolgreicher im Job Vor ca. 2 Jahren kamen Forscher der Michigan State University zu dem Schluss, dass die Nutzer von Online-Netzwerken wie MySpace, Facebook oder StudiVZ glücklicher, weil sozial engagierter sind. Eine aktuelle Studie der Uni Zürich kann dies allerdings nicht bestätigen. Laut dieser besitzen nämlich Menschen, die Facebook nicht nutzen, mehr Lebenszufriedenheit, sie haben eine bessere psychische Gesundheit und sind gewissenhafter als die Facebook-Nutzer.

Gewissenhaftigkeit hängt laut mehrerer psychologischer Ergebnisse wohl eng mit Erfolg im Beruf zusammen, was dann natürlich die Schlussfolgerung zulässt, dass Facebook-Fans nicht so erfolgreich im Beruf sind, wie die Kollegen, die darauf verzichten.

Und zack, direkt mal meinen Facebook Account gelöscht!

Mal ganz im ernst, das Arbeitnehmer, die während der Arbeitszeit auch tatsächlich arbeiten anstatt sich durch die Fotoalben anderer zu klicken, an vielen Tagen möglicherweise produktiver sind, möchte ich noch nicht mal bestreiten. Das die Nutzung von Facebook & Co. sich aber direkt auf den beruflichen Erfolg auswirkt, kann ich irgendwie nicht so ganz glauben. Oder wie heißt es auch so schön: Glaube keiner Studie, die du nicht selber erstellt hast!







Studieren im Osten? Lieber nicht! So, jetzt mal wieder etwas interessantes abseits von Streiks und Protesten. Ich habe heute eine Studie des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh entdeckt (zugegeben jetzt schon ein paar Tage alt), welche belegt, dass für einen großen Teil von westdeutschen Studieninteressenten, ein Studium in Ostdeutschland nicht in Frage kommt. Befragt wurden 1500 Personen, 60 Prozent davon haben milde ausgedrückt nur wenig Lust dort zu studieren und zu leben. Das liegt insgesamt nicht nur an den Unis, sondern vor allem an den Hochschulstandorten. Potentielle Studienanfänger fürchten nicht nur die hohe Ausländerfeindlichkeit (rund 42 Prozent), sondern werden auch von schlechteren Jobchancen im Osten abgeschreckt (58 Prozent).

Laut dem Autor der Studie begeht man jedoch einen großen Fehler, wenn man sich von Vorurteilen leiten lässt. Nicht nur ist die Ausstattung an Ostdeutschen Hochschulen neuer, man zahlt dort auch keine Studiengebühren. Die Studienbedingungen sind insgesamt oft sehr gut, wo hingegen die in Westdeutschland sich erst mal weiter verschlechtern dürften. Doppelte Abiturjahrgänge sowie die Tatsache das viele Ostdeutsche Jugendliche in den Westen abwandern, sorgen für eine Flut von Studierenden an Westdeutschen Hochschulen.

Tja, ist der Ruf erst ruiniert ... Da kommt wohl einiges an Arbeit auf die ostdeutschen Uni Standorte zu, um das ramponierte Image wieder aufzubessern. Ich befürchte jedoch, dass sich am derzeitigen Zustand auf Jahre gesehen nicht viel ändern wird.







leute-springen-in-die-luft Laut einer repräsentativen Studie der Wirtschaftsprüf- gesellschaft Ernst&Young blicken die 3000 befragten Studenten zuversichtlich in die Zukunft. Ganz nach dem Motto „und dann aß ich die Realität einfach auf“ glauben 86% der Befragten, dass sie nach der Abschlusszeugnisvergabe nicht gemütlich im Familienkreis anstoßen, sondern ein 3-Gänge-Menü mit dem zukünftigen Chef angesetzt ist.

Hand in Hand mit dieser zuversichtlichen Einstellung gehen höhere Gehaltsvorstellungen. Diese steigen im Gegensatz zum Vorjahr um 1.018 Euro – endlich vom miefigen WG-Zimmer in eine 3-Zimmer-Penthauswohnung – noch Fragen? Allerdings sollte sich diese idealerweise in der Nähe von Mutters Küche befinden, denn die Bereitschaft flexibel dem Arbeitsplatz hinterher zu ziehen, ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Zahl derer die das große Glück im Ausland suchen ist auch gesunken – wozu auch? Denn 80% der Befragten schätzen Deutschland als einen sehr wettbewerbsfähigen Standort ein und feuern diesen lieber vom Heimatland aus an.

Innerhalb dieser ganzen rosa-roten Zuversicht sollte man dennoch nicht vergessen, dass man differenzieren muss, damit alles sein Recht und seine Ordnung hat, bleibt Folgendes festzuhalten: am zuversichtlichsten blicken tatsächlich die Juristen in die Zukunft. Angesichts der niemals enden wollenden Gartenzaunkriege, können sie das meiner Meinung nach auch. Das Schlusslicht der fröhlichen Optimisten sind die Lehrer, aber warum? Wir bauen auf euch! Einer muss unsere Kinder doch erziehen und wenn ich mich in der Stadt so umgucke, scheint es auch gerade völlig im Trend zu liegen, schwanger zu sein – abgeguckt von den Schönen und Reichen – da pochert einem doch das Herz.

Im Osten freuen sich 91% der Studenten auf eine wunderbare Zukunft (im Vorjahr waren es nur 85%), wohingegen der Westen mit 86% (im Vorjahr waren es 85%) leicht mit der Freude hinterher taumelt.

Ich für meinen Teil bin froh noch mit beiden Beinen im Studium zu stehen – und bis sich das ändert, da bin ich zuversichtlich, hat sich Deutschland wieder voll und ganz von der Krise erholt.







Studenten plaudern Krankengeschichten auf Facebook ausArztgeheimnis? Davon scheinen in den USA einige Medizinstudenten noch nie gehört zu haben, und dass, obwohl Ärzte und deren Assistenten zur absoluten Schweigepflicht verpflichtet sind. Es ist streng verboten über persönliche Daten oder Krankheitsgeschichten zu reden, noch schlimmer ist es natürlich diese im Internet, in einem Netzwerk wie Facebook zu verbreiten.

Wer aber in den USA lebt und gerne mal seine eigene Krankengeschichte bei Facebook nachlesen möchte, für den stehen die Chancen gar nicht so schlecht. Laut einer aktuellen Studie plaudern Medizinstudenten dort ganz gerne und dann auch ausgiebig Patientendaten und Krankengeschichten aus. Für die Studie wurden insgesamt 130 medizinische Universitäten angeschrieben, 78 Universitäten nahmen daran teil. Hiervon gaben 60% zu, dass Studenten ihrer Universität schon Texte im Internet veröffentlicht haben.

Bei Facebook selber ist man ziemlich machtlos. Reagiert haben aber Teile der medizinischen Universitäten, welche (im Rahmen dieser Untersuchung) davon berichteten, dass es zu Fällen kam, in denen Studenten "unangemessene Texte" im Internet veröffentlichten. An sechs dieser Universitäten kam es zu diesen Zwischenfällen, in denen vertrauliche Daten von Patienten preisgegeben wurden. Aufgrund der detailgetreuen Beschreibungen der Krankengeschichten konnten sich die Betroffenen ohne Probleme wiedererkennen, auch wenn deren Name nicht genannt wurde (ist es dann nicht halb so wild, wenn sich nur die Betroffenen wiedererkennen?). Neben mehreren Abmahnungen wurden drei Studierende sogar von der Hochschule ausgeschlossen.

































Fragwürdige Erkenntnisse
Zugegeben, wir alle machen uns ab und zu mal zum ...













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