Die richtige Adresse für Studenten und Absolventen!
Home

Blog

Jobs

Wiki

Kolumne

Job-Quartett











Blog





Artikel-Schlagworte: „Studienabbruch“







dollar Würdet ihr für 100.000 Dollar euer Studium schmeißen, um Teil einer neuen Geschäftsidee zu werden? Der Investor Peter Thiel, der auch schon das Bezahlsystem PayPal entwickelt hat, hat 24 Studenten ein Stipendium der besonderen Art angeboten: 100.000 US Dollar, wenn sie ihr Studium schmeißen, um mit seiner Unterstützung ein eigenes Unternehmen zu gründen. Dazu stehen ihnen in den ersten Jahren Mentoren zur Seite, die die Studenten unterstützen und beraten sollen.

Alle Kandidaten sind unter 20 und haben gerade ihr Studium an den Eliteunis in den USA begonnen. Sie haben sich in den verschiedensten Bereichen mit ihren Ideen bei Thiel beworben und erhalten nun die Chance, ohne Uni-Abschluss ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Wie viele von den Jungunternehmen später genauso erfolgreich werden, wie Peter Thiel, bleibt abzuwarten. Der Milliardär will mit seinem gewagten Gründer-Experiment vor allem aber beweisen, dass Bildungsabschlüsse zu hoch bewertet werden und vielmehr die Innovation gefördert werden muss.

Klingt alles sehr amerikanisch. Aber ich frage mich, warum nur Studenten von Eliteuniversitäten mit einbezogen werden. Denn eigentlich steht denen doch ohnehin ein dichtes Netz nützlicher Kontakte zur Verfügung, die sie während und nach Beendigung ihres Studiums nutzen können.

Zudem weiß ich nicht, ob ein 18-jähriger „Ersti“ wirklich schon die geistige Reife hat, um sein eigenes Unternehmen zu gründen (ja, Mark Zuckerberg hat das auch so gemacht, weiß ich ja.) Aber schließlich macht man ein Studium ja nicht ausschließlich, um später beruflichen Erfolg zu haben, sondern auch, um sich persönlich weiter zu entwickeln. Wahrscheinlich fehlt mir zu diesem Verständnis einfach der amerikanische Unternehmergeist.







Studienabbruch"Wir scheißen aufs Studieren und werden Pirat!" Das meinen zumindest 16.515 Mitglieder der gleichnamigen Gruppe im StudiVZ und 24 Prozent aller Studenten, die laut einer Studie der Hochschul-Informations-Systeme (HIS) 2008 ihr Studium abgebrochen haben. Die Gründe für einen Studienabbruch liegen grundsätzlich ja auf der Hand - wenn man mal von dem Wunsch, Pirat zu werden, absieht - aber hier noch einmal die Top 5-Gründe für den Studienabbruch:

Platz 1: Leistungsprobleme und das Prüfungsversagen der Studierenden
Durch die Einführung von Bachelor und Master wurden die meisten Inhalte aller Studiengänge komprimiert und müssen schneller erlernt werden als bisher. Das steigert für viele Studenten den Lern- und Anforderungsstress.

Platz 2: finanzielle Probleme
Zusätzlich zu dem Stress des Lernens müssen alle Studierenden außerhalb der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein Studiengebühren bezahlen. Diese belaufen sich in den meisten dieser Bundesländer auf rund 600 EUR. Das heißt, entweder sich das Studium von den Eltern finanzieren lassen oder, wie die meisten Studenten es handhaben, selber Arbeiten gehen. Doch hier liegt wiederum das Problem (kleiner Teufelskreis mit dem 1. Platz zusammen). Durch den Stress und die geringe Freizeit haben viele Studenten nicht die Möglichkeit dazu, sich die Studiengebühren zu verdienen.

Platz 3: mangelnde Studienmotivation
Viele Studenten (satte 18 Prozent) mögen ihren Studiengang nicht. Anscheinend bieten viele Studiengänge nicht (mehr?) den Anreiz, den sie bei vorheriger Betrachtung hatten.

(nur) Platz 4: Studienbedingungen
Dazu muss gesagt werden, dass die Studie, auf die ich mich beziehe, aus 2008 stammt. Heißt wiederum, dass die vergangenen Streiks nicht mit einbezogen wurden. Wenn man die Studie erneut durchführen würde, wäre es bestimmt sehr interessant zu sehen, ob dieser Punkt nicht eventuell einen oder auch mehrere Plätze nach oben steigt.

Platz 5: berufliche Neuorientierung

Dass man allerdings auch ohne Studium etwas werden kann, zeigen am besten Steve Jobs (Mitbegründer von Apple), Mark Zuckerberg (Gründer von Facebook) und der Regisseur Steven Spielberg. Also Leute, strengt euch an, entwickelt etwas, das euch über Nacht zum Milliardär macht oder gewinnt im Lotto!

Für alle anderen gibt es aber auch noch Hoffnung: Viele Unternehmen nehmen aufgrund der steigenden Konjunktur nun wieder vermehrt Studienabbrecher auf. Dennoch sei erwähnt, dass die Anforderungen an Arbeitnehmer immer weiter steigen und man somit ohne einen Abschluss nicht weit kommt.

In diesem Sinne: Fröhliches Schaffen noch!







wurfel-bildung Studiengebühren hin oder her: Der aktuelle Bildungsbericht für 2010 zeigt, dass in den kommenden 15 Jahren die Zahl der Studienanfänger nicht unter das Level der vergangenen zehn Jahre fallen wird. Heißt soviel wie: Die Unis bleiben vom demographischen Wandel erstmal verschont. Das Ziel des Hochschulpaktes, zusätzliche Studienplätze zur Verfügung zu stellen, wurde aufgrund der stark gestiegenen Studienanfängerzahlen in den letzten beiden Jahren, vorzeitig erreicht.

Der Bildungsbericht gibt außerdem Auskunft über die Studiendauer und den Studienverlauf. Und da zeigt sich, dass die Studienanfängerzahlen und die Absolventenquote weit auseinander klaffen. So stieg die Abbrecherquote 2008 auf 24%. Erstaunlicherweise sank sie hingegen seit 2006 bei den allerseits scharf kritisierten Bachelorstudiengängen von rund 30 auf 25%. Damit näherte sie sich der Abbrecherquote der klassischen Magister und Diplomstudiengängen an.

Ob das jetzt eher ein Grund zu Jubeln ist, weiß ich jetzt nicht. Allerdings finde ich eine Abbrecherquote von 25% nicht gerade wenig und verwundert darüber, dass trotz Studiengebühren es zu einer „Dauerbelastung“ der Unis kommen könnte, bin ich allemal. Ganz sachlich kann man es auch so formulieren wie Dr. Christian Kerst, Mitarbeiter des Bildungsberichts: „Die Studienabbruchergebnisse zeigen, dass die Erhöhung der Studieneffektivität weiterhin eine große Herausforderung bleibt.“ Für diese Erkenntnis hätte auch ein Besuch an der Uni genügt. Auf den nächsten Bildungsbericht kann man also gespannt sein, wie ein Flitzebogen…







Jeder vierte Student mit AbschlussSo, es gibt mal wieder eine neue durchaus interessante Studie zur Situation der Studenten in Deutschland. Laut neuesten Erhebungen des Statistischen Bundesamtes bricht mehr als jeder vierte Student sein Studium ab. Männer schmeißen dabei äfter das Handtuch (29 Prozent) als Frauen (26 Prozent) und verlassen die Hochschule ohne Abschluss. Mit anderen Worten: Nur 73 Prozent derjenigen, die 1999 ihre akademische Ausbildung begonnen hatten, beendeten es bis zum Jahr 2008 mit einem Abschluss. An Universitäten liegt die Zahl bei rund 68 Prozent, an Fachhochschulen bei 80 Prozent.

Medizin-Studenten brechen Ihr Studium vergleichsweise selten ab, Studenten der Sprach-, Kultur- und Naturwissenschaften dafür umso häufiger. Weitere Auffäligkeiten sind die Tatsachen, dass Berlin offenbar besonders viele Studenten aus anderen Bundesländern anzieht, Niedersachsen auf der anderen Seite überdurchschnittlich viele abwandernde Abiturienten und Studenten verzeichnet. Da man so etwas ja irgendwie auch wieder ausgleichen muss, liegt Niedersachsen bei den laufenden Ausgaben je Student vorne. Besonders teuer sind übrigens Studienplätze in Humanmedizin. Bis zum erfolgreichen Abschluss eines Medizinstudiums gibt der Staat im Schnitt 211000 Euro aus. Billiger hingegen sind Studenten der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Hier liegen die laufenden Ausgaben für ein Studium bei niedrigen 24400 Euro.

Schaut euch die komplette Studie einfach mal an. Sind ein paar wirklich interessante Sachen dabei.







Gerade, als Alex und ich uns entspannt zurücklehnen wollten, wohlgemerkt auf unserem in die Jahre gekommenen blau-gemusterten Sofa, um endlich darüber nachzudenken, wann wir die notwendigen Verschönerungsarbeiten (Tapezieren, Streichen etc.) in unserem Wohnzimmer in Angriff nehmen sollen, erreichte uns ein Anruf von Monika, unserer Schwiegertochter in spe. Max hatte sich beim Fußballspielen verletzt und liegt im Krankenhaus.

Alex, der den Anruf entgegengenommen hatte, wechselte die Gesichtsfarbe als er die Diagnose hörte; Verdacht auf Kreuzbandriss sowie Abriss des inneren und äußeren Meniskus. Mein Mann sagte nur ein Wort, und dieses fing mit „Sch…“an. Was bedeutete dies für das Studium, das Max doch so zügig hinter sich bringen wollte? Nun lag er gut 200 km von seinem Heimatort und seinem Elternhaus entfernt im Krankenhaus. Monika, seine schwangere Freundin, weinte am Telefon. Alex und ich sagten unser Kommen für den nächsten Tag zu. Ein OP-Termin war noch nicht in Sicht, da das Knie noch zu sehr geschwollen war. Dennoch wollten wir in der Nähe unseres Sohnes sein und uns ein eigenes Bild von seinem Befinden machen.

Mit dieser Verletzung würde Max wochenlang der Hochschule fernbleiben müssen, zumal sicherlich ein längerer Aufenthalt in einer Reha-Klinik zur vollständigen Wiederherstellung des Knies empfohlen werden würde. Wird die Krankenkasse eine solche Reha-Maßnahme finanzieren? Gedanken, die uns durch den Kopf schwirrten, als wir uns schließlich ins Auto setzten.







Studenten haben ein sorgloses Leben: bis zwölf Uhr „morgens“ schlafen, legendäre Partys mit viel Alkohol und Vorlesungen, zu denen man ja nicht zwangsläufig anwesend sein muss – ob nun körperlich oder geistig. Das ist die allgemein vorherrschende Meinung unter Nicht-Studenten. Die Wahrheit sieht oft anders aus. So sorg- und gedankenlos geht tatsächlich kaum ein Student durch die Weltgeschichte.

Frage einen Studenten und er wird dir bestätigen schon mindestens einmal Zweifel an seinem Studium gehabt zu haben. Zweifel, die als Fragen auftauchen: Werde ich das alles überhaupt schaffen, werde ich mithalten können? Ist es wirklich das Richtige für mich, was ich da studiere? Was mache ich später damit, kann ich davon leben? Soll ich nicht besser das Fach wechseln? Oder abbrechen? Vielleicht doch eine Ausbildung? Diese Unsicherheit kann so schnell auftauchen wie sie wieder verschwinden kann. mehr...







Max klang irgendwie komisch am Telefon, als er seinen baldigen Besuch ankündigte. Nun, er hat Semesterferien. Aber was mag jetzt schon wieder los sein? Prüfungen verhauen? Schluss mit Monika? Beides? Es war rein spekulativ, sich irgendeine schlimme Sache auszumalen; es hieß abwarten, bis Sohnemann heim kam.

Dies ist nun schon einige Tage her, und Max ist da. Aber er kam nicht allein. Als ich ihn in seinem alten, nun doch schon einige Verschleißerscheinungen aufweisenden mintgrünen VW in unsere Straße einbogen sah, entdeckte ich auf dem Beifahrersitz Monika, die blass und irgendwie verändert neben ihm saß. Also hatten sie sich zumindest wieder vertragen. Max war ungewöhnlich still und begrüßte mich und seinen Vater nicht so überschwänglich wie sonst. Hatte er an Gewicht verloren? Was zum Teufel war nur los? Alex und ich schauten uns verwundert an, auch er spürte, dass irgendetwas nicht stimmte. mehr...

































Harte Zeiten
Bologna, dort wo Mortadella, Tortellini oder die ...













www.go-jobware.de - die richtige Adresse für Studenten und Absolventen!

Über uns | Kontakt | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | AGB | Impressum | Sitemap