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Artikel-Schlagworte: „Traumjob“







123 Rankings gibt es wie Sand am Meer. Gerade Studienanfänger sehen in den Uni-Rankings eine gute Orientierungsmöglichkeit für die Wahl ihrer Wunsch-Uni. Ob und wie hilfreich diese Rankings wirklich sind, sei mal dahin gestellt. Aber nicht nur Unis, sondern auch Arbeitgeber schmücken sich zunehmend mit Auszeichnungen wie „Top Job“ oder „Top Arbeitgeber“. Aber auch der Titel „Great Place to work“ findet sich immer häufiger auf den Seiten einiger Unternehmen. Allerdings sind solche Auszeichnungen wenig hilfreich für arbeitsuchende Absolventen.

Arbeitgeberwettbewerbe funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Wer zahlt, ist dabei. Mit dem sogenannten Benchmarking werden mehrere Unternehmen einer Kategorie gegenübergestellt und zum Beispiel im Hinblick auf Unternehmenskultur und Vergütung verglichen. Die Ergebnisse variieren stark und sind so als Orientierungshilfe für Jobsuchende nur bedingt geeignet. Arbeitgeber, die ohnehin bei den Absolventen als beliebt gelten, haben es quasi gar nicht nötig, an solchen Wettbewerben teilzunehmen. Google, Audi und Co. werden demnach kaum mit den Auszeichnungen werben müssen. Zudem investieren häufig nur die Unternehmen in derartige Wettbewerbe, die sich sicher sind, dass sich die Investition auch lohnt und sie mit einer positiven Auszeichnung rechnen können.

Das ist natürlich nur ein Teil der ziemlich komplexen und unterschiedlichen Bewertungsmethoden. Oft werden auch Studenten gezielt gefragt, bei welchen Unternehmen sie gerne arbeiten möchten. Solche Image-Erhebungen dienen den Unternehmen aber vielmehr als Gradmesser für den eigenen Marktwert, denn kaum ein Student wird realistische Auskünfte über die Arbeitsbedingungen bei seinem Wunscharbeitgeber machen können. Alles in allem sind die Arbeitgeberwettbewerbe mit Vorsicht zu genießen, denn oft steckt vielmehr der reine Eigennutz für das Unternehmen dahinter, als eine unabhängige und aussagekräftige Orientierungshilfe für Jobsuchende. Wer es genau wissen will, sollte sich auf Informationen aus erster Hand verlassen und Freunde und Kollegen zu ihren Erfahrungen befragen. Die sind oft aussagekräftiger und authentischer, als jedes Gütesiegel.







schwierige-zeitenDank der Krise zeigt sich auf dem Arbeitsmarkt im Moment folgendes Problem: Bewerber müssen sich bei weniger Auswahl einer größeren Konkurrenz stellen. Wer wie ich angesichts dieser Tatsache gar nicht an die Bewerbungsphase nach dem Studium denken mag, dem sei das Buch „Bewerben in schwierigen Zeiten“ von A. Jacoby und F. Vollmers ans Herz gelegt.

Es gilt, trotz kleinerem Angebot offene Stellen zu finden, die das eigene Profil möglichst passgenau abdecken – nur dort hat man die größten Chancen zu punkten. Wo aber kann ich suchen und wie bekomme ich den Job dann? Diese Fragen beantworten die Experten ausführlich und lassen immer wieder Personalverantwortliche zu Wort kommen. Sie erklären zum Beispiel das enorme Erfolgspotential von Initiativbewerbungen und wie man versteckte Stellen bei den Unternehmen aufspüren kann. Daneben geben die Autoren nützliche Tipps zur erfolgreichen telefonischen Kontaktaufnahme mit dem Arbeitgeber und beleuchten ausführlich die Besonderheiten von Papiermappen und Online-Bewerbung. Besonders überzeugt haben mich die Ausführungen zum Vorstellungsgespräch – mit Vorbereitungstipps, Erklärungen zu den häufigsten Interviewfragen und Hinweisen zur Gehaltsverhandlung.

Fazit: „Bewerben in schwierigen Zeiten“ beschreibt alle Aspekte der Bewerbungsphase und hinterfragt kritisch, was wirklich sinnvoll ist. Dieses Gesamtpaket ist sicher nicht nur in Krisenzeiten hilfreich.







hochseefischer Nachdem der beste Job der Welt in Australien bereits vergeben ist, suchen nun Fisherman’s Friend und DMAX zwei Anwärter für den härtesten Job der Welt. Wer sich bei klirrender Kälte gerne mal von meterhohen Wellen durchschütteln lassen will, und den Krebsfischern in der Beringsee bei ihrer Arbeit helfen möchte, der kann sich jetzt auf bistdustarkgenug.com anmelden. Die zwei Gewinner dürfen sich 10 Tage lang mit den Krebsfischern auf hoher See dem Abenteuer Alaska stellen und werden mit jeweils 2500 Euro belohnt.

Die Videoclips auf der Homepage dürften zarte Gemüter allerdings schon ein bisschen abschrecken. Schließlich sind meterhohe Wellen, eisige Kälte und das Sortieren riesiger Krebse nicht jedermanns Sache. Wer also entspanntes Angeln zu seinen Hobbies zählt, der sollte sich gut überlegen, ob er sich diesem Job wirklich gewachsen fühlt. Wenn ich die Wahl zwischen dem besten Job der Welt als Blogger am Great Barrier Reef in Australien und dem härtesten Job der Welt als Krebsfischer in Alaska hätte, dann wäre ich wohl lieber im warmen Australien. Aber was soll’s. Echte Kerle können sich jedenfalls noch bis Ende August für den härtesten Job der Welt bei Fisherman’s Friend bewerben.







fussspuren Jetzt steht er fest: Der Gewinner des besten Jobs der Welt. Ben Southall heißt der Glückliche und arbeitet als Spendenorganisator für Wohltätigkeits-Organisationen. Sechs Monate darf er in einem Luxus-Appartment mit eigenem Swimmingpool wohnen und von dort aus in einen Blog berichten, was er bei seinen Insel-Touren am Great Barrier Reef alles erlebt, um die Inseln des Riffs weltweit bekannter zu machen.

In seinem Bewerbungsvideo sprang der 34-Jährige Engländer ins eiskalte Wasser und zählt Bungee-Springen, Tauchen und das Reiten auf dem Vogelstrauß zu seinen Hobbys. Damit setzte er sich gegen rund 35.000 Bewerber aus aller Welt durch, unter denen auch die 28-Jährige deutsche Studentin aus Erlangen war. „Ich habe ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich eine Chance hätte“, sagte der 34-Jährige, der ab dem 1. Juli seinen neuen Arbeitsplatz für 6 Monate antreten darf.

Und um alle noch ein bisschen neidischer zu machen, sollte vielleicht noch mal erwähnt werden, dass das Ganze keine ehrenamtliche Tätigkeit ist, sondern eine Entlohnung von umgerechnet 80.000 Euro winkt. Auch die Tourismusbehörde von Queensland kann sich als Gewinner sehen, denn die Werbekampagne traf voll ins Schwarze. Mit einem Budget von etwa 940.000 Euro hatte sich eine beauftragte Werbeagentur die Kampagne ausgedacht und damit eine Bewerberflut ausgelöst. Marketingexperten errechneten, dass rund 80 Millionen Euro notwendig gewesen wären um eine ähnliche Aufmerksamkeit zu bekommen.







Geht das denn? Ist es möglich trotz schlechter oder sagen wir mal, nicht den besten Noten an seinen Traumjob zu kommen?
Also ich mache mir da eigentlich nicht allzu viele Sorgen, auch wenn das vielleicht naiv ist. Ich habe auch nicht gerade die besten Noten aus meinem Jahrgang an der Uni und mache mit Medienwissenschaften auf Diplom mit dem Schwerpunkt auf Medienökonomie bestimmt nicht den bei Unternehmen beliebtesten Studiengang. Trotzdem glaube ich, dass die Noten nicht wichtig sind, wenn man sich erst einmal persönlich präsentieren kann. Die Noten sind vielleicht ein Auswahlkriterium, um Bewerber für ein Vorstellungsgespräch zu selektieren, aber wegen einer Eins mehr oder weiniger auf dem Zeugnis hat man den Job nicht sicherer, als „schlechtere“ Bewerber.

Deshalb kommt es auch auf die Bewerbungsunterlagen an. Sie müssen so gut gestaltet sein, dass sie unschöne Noten ausgleichen und man die Chance bekommt, sich trotzdem persönlich vorzustellen. Dann kommt es nur noch auf die Person an und dass sie sich möglichst gut präsentiert. So sollte man es eigentlich schaffen an seinen Traumjob oder zumindest in sein Traumunternehmen zu kommen.

Es gibt viele Unternehmer, die einfach nicht dafür geschaffen waren gute Noten vorzuweisen, die es aber trotzdem sehr weit in ihrer Karriere geschafft haben. Sie haben sich in ihrem Job einfach mit mehr Leidenschaft angestrengt, weil es für sie wichtiger war als nur theoretisch einer der Besten zu sein. Es kommt also gar nicht so sehr darauf an, was man gelernt hat oder welchen Abschluss man gemacht hat, sondern darauf, wie man sich bei der Jobsuche anstellt und was man dort für Leistungen erbringt.

Für alle anderen hilft dann nur noch das sogenannte „Vitamin B“, dass sie über Beziehungen an das gewünschte Jobziel bringt.








Wer diesen Job bekommt, ist wohl auch der glücklichste Arbeitnehmer der Welt. Weißer Strand, kristallklares Wasser, exotische Unterwasserwelt, Sonne satt und Entspannung pur. Eigentlich gibt es so was ja nur in unseren Vorstellungen und wir glauben, das alles sei nur ein Traum. Doch nun ist es amtlich geworden, an diesem Ort kann man auch arbeiten (wenn man das so nennen will).

Es wird nämlich ein Insel-Ranger für die Inseln im Great Barrier Reef in Australien gesucht. Seine Aufgabe wird es sein, die atemberaubenden Inseln, das Riff und die Strände zu erkunden und darüber ein Video- und Online-Tagebuch zu führen. Er soll damit potenzielle Touristen auf das schöne Fleckchen Erde aufmerksam machen und Tourism Queensland bekannter machen. Als Gegenleistung erhält er ein halbes Jahr traumhaften Luxus. Wohnen wird er wie ein Inselkönig im Appartement Blue-Pearl auf Hamilton Island mit drei Schlafzimmern, exquisiter Einrichtung und einem atemberaubenden Blick über die Inseln. Außerdem stehen ihm Pool, Sonnenliege und große Balkone mit wundervollem Blick zur Verfügung. Das coolste ist, dass ihm zur Inselerkundung sogar ein eigener Golf-Buggy zusteht.

Und jetzt kommt das Beste, auch wenn das bisher Beschriebene kaum zu toppen ist, haltet euch fest: die Entlohnung für den besten Job der Welt beträgt pro Monat ca. 6.500€ und die Unterkunft und Verpflegung gibt’s extra oben drauf. Also wenn das kein Grund ist, alles liegen und stehen zu lassen und sich sofort zu bewerben und die beste Zeit seines Lebens zu verbringen.

Einen Haken gibt es vielleicht nur in der Auswahl der Bewerber. Du bist einer von vielen Tausenden, der sich auf die unglaubliche Stelle bewirbt. Also lass dir für dein Bewerbungsvideo etwas noch Besonderes einfallen, damit du schon mal nach dem 22. Februar in die Top 50 kommst und dann ist es nach langem Verfahren vielleicht am 1. Juli dein Traum, den du erleben darfst.


































Fragwürdige Erkenntnisse
Zugegeben, wir alle machen uns ab und zu mal zum ...













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