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Artikel-Schlagworte: „Twitter“







roulette Chatrooms sind ja ein alter Hut. ICQ, MSN, Trillian und Co. hat jeder auf seinem Rechner. Aber das Internet wäre nicht das Internet, wenn es nicht täglich mit neuen, zum Teil skurrilen, Innovationen um die Ecke kommen würde. Chatroulette heißt so ein neuer Trend aus den USA. Ohne viel Schnickschnack werden auf chatroulette.com wahllos zwei Chatpartner per Webcam miteinander verknüpft, um sich irgendwie auszutauschen. Wegklicken oder weggeklickt werden, das ist hier die Frage. Eine Mischung aus dem klassischen Zappen und den Anfangszeiten des Internets, wo es noch wirklich anonym zuging und die Neugier über den Verstand siegte.

Wer sich auf das Spielchen einlässt, muss hart im Nehmen sein, denn wer nicht gerade mit einer Affenmaske auf dem Kopf vor der Kamera mit exotischen Früchten jongliert und dabei ein Lied von Lady Gaga trällert, der gilt schnell als Langweiler und wird nach einer Milisekunde gnadenlos weggeklickt. Es beginnt ein Wechselbad der Gefühle: Zwischen Absurditäten, Beleidigungen, Langweilern, Perversen und Verzweifelten kommt hier und da doch eine oberflächliche Konversation zustande. Wer aber innerhalb kürzester Zeit keinen natürlichen „Wegklick-Reflex“ ausbildet, läuft Gefahr in diesem Kuriositätenkabinett sang- und klanglos unterzugehen.

Chatroulette spricht den scheinbar menschlichen Urtrieb des Gaffens auf primitive Art und Weise an. Wer also sein Weltbild nicht erschüttern lassen will und nicht gerade auf einer einsamen Insel mit Chatroulette als einigstem Kontakt zur Außenwelt festsitzt, dem sei dringend von diesem neuen Trend abgeraten. Verbote klingen immer reizvoll, aber denkt an meine Worte…







tasche_prozente Soziale Netzwerke schießen wie Pilze aus dem Boden und mit ihnen sinnvolle, aber zumeist sinnlose Begleiterscheinungen. Eine, die eher in die letztgenannte Kategorie fällt, ist das Unternehmen uSocial, das Follower für Twitter und Freunde bei Facebook verkauft. Ähnlich wie an der Obst- und Gemüsetheke, geht es hier zwar nicht nach Gewicht, aber nach Menge. So gibt es zum Beispiel satte 2500 Follower auf Twitter für nur 147 Dollar. Bei Facebook-Freunden liegt der Stückpreis etwas höher: 2000 neue Freunde kosten 321 Dollar.

Außerdem wird garantiert, dass die Kontakte einem nach der Lieferung „für immer“ gehören. Wo die gelieferten Kontakte allerdings herkommen und was genau dahinter steckt wird nicht klar. Klar dürfte jedoch sein, dass es sich keineswegs um reale Kontakte handelt, sondern möglicherweise um Profile, die im großen Stil von Lohnarbeitern erstellt wurden.

Wer es also nicht gerade nötig hat, die Anzahl seiner Freunde und Follower künstlich zu erhöhen, der sollte von solchen Angeboten lieber die Finger lassen. Wen es trotzdem interessiert, der sollte sich beeilen: zur Zeit gibt es 20% auf alles.







tastatur_alte_hand Weil sie zu alt für den Umgang mit den neuen sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. sind, will der britische Geheimdienst zahlreiche seiner Agenten in den Vorruhestand schicken. Vor allem Agenten, die in der Zeit des Kalten Krieges aktiv waren, sind betroffen.
„James Bond“ zu alt für Facebook? Der Held unserer Kindheit, der mit Kugelschreibern schießen und mit Uhren ganze Gebäude in die Luft jagen konnte, fällt jetzt den modernen Netzwerken zum Opfer.

Die Zeiten, in denen der 007 von damals Hotelzimmer verwanzte oder Telefongespräche verschlüsselte, sind Geschichte. Denn diese Fähigkeiten reichen bei der modernen Terroristenjagd schon lange nicht mehr aus. Zunehmend planen Terroristen ihre Anschläge im Internet. Daher sei es notwendig, dass sich der Agent der Zukunft im Internet zurechtfinde, um die Aktivitäten von Verdächtigen zu überwachen.

Im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 in London hat der MI5 also mit einem personellen Frühjahrsputz begonnen. Und irgendwie ist es beängstigend, dass diesmal selbst Mr. Bond nicht vor der Modernisierung sicher ist.







totenkopf Was passiert eigentlich mit Internetprofilen, wenn ihr Besitzer vorzeitig abgedankt hat? Sie verenden oft als Profilleichen, über die man dann beim Surfen hier und da stolpert, ohne zu wissen, dass der Betreiber schon längst das Zeitliche gesegnet hat.
Da liegt das neue Geschäftsfeld der „Digitalen Nachlassverwaltung“ eigentlich auf der Hand, denn auch die virtuellen Profile wollen nach dem Tod verwaltet werden. Eine schwedische Firma hat mit ihrer Seite www.mywebwill.se genau diese Marktlücke aufgespürt, derer sich nicht nur eingefleischte Gamer und einsame Informatikstudenten (ein kleiner Griff in die Klischee-Kiste) bedienen.

Auch Geschäftsleute, die eifrig Twittern, bei LikedIn oder Xing angemeldet sind, können hier angeben, was mit ihren Spuren, die sie zu Lebzeiten im Netz hinterlassen haben, passieren soll. So können die Betreiben von mywebwill.se auf Wunsch ihres Kunden nach dessen Tod, sämtliche Accounts löschen oder aber zum Beispiel sein Facebook-Profil als eine Erinnerungsseite umbauen. Auch in England und USA gibt es bereits Anbieter solcher Dienste. Gegen einen Jahresbeitrag von 20 Euro und einer einmaligen Pauschale von umgerechnet 125 Euro, kann man sicher sein, dass die persönlichen Internetprofile nach dem Tod in guten Händen sind und kein Schindluder mit ihnen betrieben werden kann.

Irgendwie eine gruselige, aber eigentlich auch logische Konsequenz, wenn man sich die mediale Entwicklung und die zunehmende Bedeutung sozialer Netzwerke anschaut. Aber mal ehrlich: Für 125 Euro gehe ich lieber einmal mehr feiern und nach mir dann die Sintflut…







radar Der Soldat von heute, hat einen eigenen Blog, twittert was das Zeug hält und hält via Facebook seine Liebsten daheim immer auf dem Laufenden. Diese neuen Kommunikationsformen wurden einem israelischen Soldaten jetzt zum Verhängnis. Dieser fand sich nämlich vor dem Militärgericht wieder, weil er gedankenloser Weise auf seiner Facebook-Seite die geplante Großrazzia in einem palästinensischen Dorf offenherzig ankündigte.

Keine ganz neue Problematik, mit der sich vor allem das Militär in Zeiten von Facebook und Co. konfrontiert sieht. Geheimhaltungsstufe: Null. Verbote, Zensur oder armeeinterne Netzwerke scheiterten und sahen gegen die etablierten Netzwerke alt aus. Allerdings übernehmen die neuen Kommunikationsformen mittlerweile im Bereich der Armee-PR eine zentrale Rolle ein: Denn nichts ist im Vergleich zu einer Stellungnahme des Verteidigungsministeriums glaubwürdiger, als der Facebook-Eintrag eines Soldaten. Dennoch sperrt das Pentagon vor wirklich geheimen Aktionen sämtliche Zugänge zu sozialen Netzwerken. Sicher ist sicher.

Aber wir alle wissen ja seit Watzlawick, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Daher dürfte der Feind ohnehin stutzig werden, wenn das emsige Geblogge schlagartig verstummt. Der betroffene Soldat kam übrigens mit einer 10-tägigen Haftstrafe davon und darf an Kampfeinsätzen künftig nicht mehr teilnehmen. Der Ärmste.







hand-in-laptop Mal ganz ehrlich, das Nervigste und Überflüssigste, was das Internet uns beschert hat, ist wohl Twitter. Belanglose geistige Ergüsse, zusammengefasst in ein paar Zeichen. Da geschieht es den Usern meiner Meinung nach ganz recht, dass sich ein paar findige Holländer zusammengetan haben und einen praktischen Service für Einbrecher anbieten. Gebündelte Informationen über die Statusmeldungen der einzelnen User dürften für jeden Langfinger ein Traum sein. „Morgen geht’s in den Urlaub! Hurra!“ Hurra, dürfte auch der clevere Einbrecher sich denken, denn nicht nur Statusmeldung, sondern natürlich auch der Standort ist bekannt.

Wenn ich also meine erfolgreiche Diebestour planen möchte, dann finde ich zuerst das Jahreseinkommen bei myspace heraus um zu gucken, ob sich ein Einbruch überhaupt lohnt. Als nächstes wird der Beziehungsstatus bei Facebook überprüft. Schließlich möchte man bei einem Einbruch nicht von der Ehefrau überrascht zu werden. Via Google Earth werden noch schnell die Lage des Hauses und mögliche Fluchtwege gecheckt und schon kann der perfekte Bruch 2.0 starten.

Ist natürlich alles nicht so ganz ernst gemeint, sondern soll eine Warnung vor dem allzu sorglosen Umgang mit persönlichen Daten warnen. Aber eingefleischte Twitter-Fans und Netzwerk-User werden sich davon nicht beirren lassen. Schließlich geht es ja gerade darum: Zeigen wer man ist und was man macht. Allen potenziellen Einbrechern sei aber noch ein Tipp gegeben: Falschangaben haben im Netz Hochkonjunktur. Wer sich also auf die Gehaltsangabe von „196.000€ und höher“ bei myspace verlässt, könnte durchaus enttäuscht werden.







sozialenetzwerkePeinliche Partyfotos auf StudiVZ oder Facebook können schnell zum beruflichen K.O.-Kriterium werden, denn auch hier suchen Personalchefs nach den Bewerbern. Das ist so weit für Studenten sicher nichts Neues. Man kann den Spieß aber auch umdrehen. Mithilfe einiger Tricks und Kniffe ist es möglich, das Web 2.0 für die eigene Online Reputation und damit gewinnbringend für die Karriere einzusetzen.

Laut selbstmarketing-praxis.de sollte das Ziel zunächst sein, von Google gefunden zu werden und das natürlich mit guten Einträgen. Da die meisten von uns jedoch keine eigene Website oder einen Blog betreiben, sind die Ergebnisse meist enttäuschend. Vor allem bei Allerweltsnamen findet man sich schnell irgendwo in einer langen Liste von Physiotherapeuten oder Klempnern wieder.

Einfache Abhilfe schafft das Business-Netzwerk XING. Die Atmosphäre ist bei weitem nicht so locker wie in StudiVZ, weshalb es viele einfach langweilig finden. Auch wenn es vor dem Berufseinstieg schwierig ist, hier viele Kontakte zu finden und es keinen Buschfunk oder Fotogalerien eurer Freunde zu bewundern gibt, kann ein Profil bei XING Nutzen bringen. Denn wie der Focus berichtet, suchen fast zwei Drittel der Arbeitgeber in sozialen Netzwerken nach interessanten Kandidaten. Wer sich diese Chance nicht entgehen lassen will, nimmt sein Personal Branding bewusst selbst in die Hand.

Erste Schritte in die richtige Richtung sind schnell gemacht: Bei XING hinterlegt man unter anderem Stationen seines Lebenslaufs. Das Profilfoto sollte in der Qualität möglichst einem Bewerbungsfoto nahe kommen. Weiterhin könnt ihr über verschiedene Gruppen-Mitgliedschaften eure Interessen zeigen oder in dem Feld „Über mich“ eure Persönlichkeit und Stärken darstellen. Wenn ihr im Internet auch auf Blogs, Communities oder Social-Bookmarking-Diensten unterwegs seid und diese Auftritte euer positives Bild unterstreichen, könnt ihr diese über XING verlinken. Nehmt euch genügend Zeit bei der Profilerstellung und behandelt sie genauso sorgfältig wie jede Bewerbung. Denn ein vollständiges und aktuelles Profil beweist Professionalität und Offenheit. Macht dann die zentralen Punkte des Profils öffentlich zugänglich, damit es auf Google zu finden ist. Wer etwas mehr Zeit investieren will, kann darüber hinaus zum Beispiel aktiv twittern, in Weblogs mit diskutieren oder Mitglied von Newsgroups werden. Die wichtigste Regel ist aber immer, dass ihr nur solche Sachen unter eurem Namen veröffentlicht, die ihr auch vor eurem Chef sagen würdet.

Übrigens könnt ihr eure Suchergebnisse über die Personensuchmaschinen Yasni oder 123people noch gezielter beeinflussen als bei Google. In einem kostenlosen Profil kann man alle eigenen Web-Präsenzen zusammenfassen und so Verwechslungen mit Namensvettern verhindern. Ein Premium Account bei Yasni garantiert euch für 4,95 € monatlich, dass ihr bei einer Suche nach eurem Namen zusätzlich als VIP ganz oben in der Liste auftaucht.

Ich persönlich habe zwar noch kein Jobangebot über XING bekommen, kenne aber Leute, die damit ihre Karriere ankurbeln konnten. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, sich schon vor dem Einstieg in das Berufsleben zumindest Gedanken über seine Online-Präsenz zu machen. Online Reputation gewinnt immer mehr an Bedeutung und früher oder später muss einfach jeder mit einsteigen.







Leichtgläubigkeit wird bestraftTja, manche Menschen sind auch einfach zu leichtgläubig ...
Eine Frau aus den USA ist jetzt um $4.000 ärmer, weil Sie auf Betrüger hereingefallen ist. Die hatten sich zuvor in den Facebook Account einer Freundin aus Missouri gehackt und dann angefangen allen Freunden Nachrichten zu schreiben. Sie und Ihr Mann seien auf einem England Trip in London verhaftet worden und bräuchten nun Geld um wieder nach Hause zu kommen. Nach mehreren Facebook-Nachrichten und dem Anruf eines Mannes mit englischem Akzent tätigte die Frau drei Überweisungen in Höhe von insgesamt $4.000.

Jetzte kann man durchaus geteilter Meinung sein, aber ich halte es nicht für "normal" einem Freund mehrere Tausend Dollar, Euro, etc. zu überweisen, nur weil ich eine Facebook Nachricht erhalte und einen Anruf von irgend einem Fremden. Klar geht man auch nicht immer vom schlimmsten aus, allerdings hält sich mein Mitleid in diesem Fall in Grenzen. Andererseits sieht man aber auch mal wieder, dass Seiten wie Facebook, Twitter und Co. natürlich nicht zu 100% sicher sind. Und wer wechselt schon sein Passwort alle paar Wochen?

































Technik macht ernst
„Diese Präsentation enthält möglicherweise nicht ...













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