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Artikel-Schlagworte: „Uni Paderborn“







bierzelt Wer in diesen Tagen auf dem Campus-Gelände der Uni Paderborn umher schlendert, dem dürfte nicht entgangen sein, dass sich, seit Beginn des Wintersemesters im Oktober, einiges auf dem Campus getan hat. Und damit meine ich nicht die gefühlten 30 Baustellen, die sich über das Gelände verteilen, sondern die riesigen weißen Zelte, die dem Uni-Campus einen Hauch von Oktoberfest und Flüchtlingslager verleihen. Seit einigen Monaten finden in diesen Zelten ein Teil der Seminare statt. Natürlich sind die Zelte mit allem möglichen Schnickschnack ausgestattet und verfügen neben Teppichboden auch über Mikrofone, Projektor und selbstverständlich über eine Heizung.

Von optimaler Lernatmosphäre kann aber trotz technischer Finessen keine Rede sein: die ohnehin schlechte Akustik in den Zelten wird durch den Lärm der Baustellen noch weiter gestört. Auch das mit dem Heizen scheint noch nicht so ganz zu funktionieren, denn in den frühen Seminaren sind die Zelte schlecht bis kaum vorgeheizt, sodass Studenten und Dozenten erst mal in der Kälte stehen bzw. sitzen.

Aber der Knaller kommt erst noch: Nachdem man die Studenten in den letzten Semestern mit kleinen Netbooks geködert hat und man sich jetzt über den Platzmangel und das Chaos wundert, stellt man den Studenten neben den Festzelten noch weitere Räumlichkeiten zur Verfügung. Diese befinden sich einige hundert Meter vom Uni-Campus entfernt und sind die Räumlichkeiten eines Baumarktes, der Mitte des Jahres seine Pforten schloss. Natürlich ist das Ganze nur eine Übergangslösung und außerdem gibt es in den Zelten jetzt gepolsterte Stühle für den verkühlten Studentenhintern. Ich sage nur: 20% auf alles. Auch auf Bildung.







tastatur-mit-herz Dass Informatiker nicht gerade als flirt- und dating-erprobt gelten ist ja allgemein bekannt. Dieses Klischee widerlegen jedoch vier ehemalige Studenten der Uni Paderborn mit ihrem Speed-Dating Konzept zweiDabei. Ähnlich wie bei einem realen Speed-Dating, wo sich die Teilnehmer in kürzester Zeit kennenlernen, können sich die Nutzer von zweiDabei live per Webcam oder Mikrophon im 3-Minuten Takt kennenlernen. Anschließend stimmen sie dann entweder für oder gegen einen nächsten Kontakt.

Für dieses einfache aber effektive Konzept haben die vier Alumni sogar Unterstützung vom Bundesministerium für Wirtschaft bekommen und werden seitdem durch das EXIST-Förderprogramm unterstützt. Die ehemaligen Wirtschaftsinformatiker der Uni Paderborn wollen nun auch anderen Existenzgründern unter die Arme greifen und beantworten Anfragen rund ums Thema Existenzgründung und Förderungsmöglichkeiten. Es sollten sich also nicht nur einsame Herzen vom zweiDabei Konzept angesprochen fühlen, sondern auch zukünftige Existenzgründer.







laptop-geschenk Die Uni Paderborn vergibt zum kommenden Wintersemester an alle Studienanfänger Netbooks, um die Lehre und die Studienbedingungen zu verbessern. Als „Universität der Informationsgesellschaft“ will die Uni Paderborn mit ihrer Aktion einen Schritt in Richtung Fortschritt setzen. Mit Hilfe von Sponsoren konnte dieses Projekt durchgesetzt werden, ohne (angeblich) den Hochschuletat zu belasten. Das Netbook soll den Studierenden den Zugang zum hochschulinternen Funknetz erleichtern und für Präsentationen in Seminaren und Übungen zum Standard werden. Es soll auf die alltäglichen Bedürfnisse der Studenten ausgerichtet sein und darf sogar nach dem Studium behalten werden.

Ich finde, das ist mal wieder eine großartige (nett gemeinte) universitäre Schnapsidee. Erstens frage ich mich, wenn es so viele tolle Sponsoren gibt, warum werden die dann nirgendwo genannt? Ich hoffe nur, dass ich nicht mit meinen 500 Euro unwissendlich zu den großzügigen anonymen Sponsoren gehöre. Zweitens sind die Hörsäle doch schon voll genug. Warum werden da jetzt noch mehr Studenten mit einem kleinen Netbook geködert? Und drittens: Warum kriegen nur die Studienanfänger ein Netbook und nicht diejenigen, die seit Jahren mit schlechten Studienbedingungen zu kämpfen haben und für deren „Verbesserung“ seit Jahren Studiengebühren zahlen? Gleichberechtigte Verbesserung der Studienbedingungen sieht anders aus und schlechte Bedingungen lassen sich nicht mit einem kleinen Netbook aus der Welt schaffen.

































Dicke sind schlau
Na, habt ihr auch ein bisschen zu viel auf den ...













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