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Artikel-Schlagworte: „Unternehmensstruktur“







Auf die grenzenlose Freude folgte die eingrenzbare Ernüchterung. Das Vorstellungsgespräch in einem mittelständischen Unternehmen ist leider nicht so gut gelaufen. Schon als ich in dem Unternehmen angekommen bin und mich am Empfang gemeldet hatte, überkam mich ein ungutes Gefühl.

Vielleicht war die extrem blond eingefärbte Empfangsdame daran schuld. Irgendwie sah die aus, als wäre sie auf der Sonnenbank im Solarium eingeschlafen und anschließend in ihren Schminkkoffer gefallen. Naja, Seriosität hin oder her, diese Frau war unfreundlich und mir total unsympathisch und ich fragte mich, welche Art von Mitarbeitern hier gesucht wird ... . Als ich dann zur Personalchefin geführt wurde und ihr die Hand gereicht habe, wusste ich sofort, hier möchte ich nicht arbeiten.

Sowas von oberflächlich und arrogant, dass habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Dann sagte sie mir auch noch, dass die Stelle eigentlich schon intern besetzt wurde. Ich fragte höflich nach, warum ich dann eigentlich eingeladen wurde und sie erzählte mir irgendetwas von einer Statistik und dass die offenen Stellen grundsätzlich auch extern ausgeschrieben werden müssen. Ich war schockiert, packte meine Sachen und verließ sofort dieses Unternehmen. Was für ein Reinfall! Ich war so wütend und enttäuscht, denn das wäre die perfekte Stelle gewesen.

Bereich "Controlling", unbefristet und in unmittelbarer Nähe. Aber ob ich in dieser Unternehmensphilosophie glücklich geworden wäre, wage ich zu bezweifeln. Diesen Zirkusverein muss ich jetzt erst einmal verarbeiten. Es kann eigentlich nur noch besser werden.
Eure Katrin







Einen Abend im Monat treffen wir uns mit einem größeren Kreis von Personalfachleuten zum informellen Austausch: Personaldirektoren, Personalleiter, Personalentwickler großer und mittelständischer Unternehmen aller Branchen, Dienstleistung genauso wie Industrie. Ich freue mich jedes Mal drauf, es gibt immer interessanten Gesprächsstoff.

Unsere Diskussion diesmal ging um "Burnout" von Mitarbeitern. Bisher stand meist der ausgebrannte Mitarbeiter als Einzelner im Blickpunkt. Ist diese Sichtweise nicht viel zu einseitig? Wenn Mitarbeiter im Betrieb "unter die Räder" kommen, hat das nicht auch immer etwas mit den Strukturen im Unternehmen zu tun? Ist da nicht auch "Unordnung" im Unternehmen vorhanden? Unsere Diskussion analysierte Ursachen und Symptome potentiell "ausgebrannter" Unternehmen. Zahlreiche Berichte und Erfahrungen der langjährigen Personaler bereicherten die Diskussion. Die unerfahreneren Kollegen unter uns konnten wertvolle Tipps und Erfahrungen mitnehmen, um zukünftige Anzeichen rechtzeitig zu erkennen.

Nehmen wir unsere Verantwortung an und sorgen dafür, dass unsere Mitarbeiter vor Motivation "brennen" und nicht ausbrennen!







LäuferDer erfolgreiche Bewerber gestaltet seine Bewerbungsunterlagen so, dass seine spezielle Kompetenz für den angestrebten Job daraus hervorgeht.
Die Darstellung seiner beruflichen Laufbahn ist keine 1:1-Abbildung seiner vorherigen Tätigkeiten, sondern er legt den Schwerpunkt auf diejenigen Erfahrungen und Kenntnisse, die ihn für die Zielposition qualifizieren.

Als EDV-Spezialist gibt er beispielsweise an, ob er die im Zielunternehmen verwendeten Betriebssysteme, Software und Programmiersprachen kennt und wie gut er sie beherrscht. Von seinen Projekten stellt er diejenigen vor, die den Themenstellungen seines neuen Unternehmens entsprechen oder ähneln.
Wenn die Liste bei manchen der angeschriebenen Unternehmen anders aussehen muss, dann macht der erfolgreiche Bewerber sich die Mühe, diese anzupassen. Er zählt die Projekte nicht nur auf, sondern informiert den Leser auch, ob er dort Teammitglied oder Projektleiter war, worin genau seine individuelle Aufgabe lag, mit wem er zusammengearbeitet hat, in welchem betrieblichen Zusammenhang die Projekte standen und welchen Nutzen sie dem Unternehmen brachten.

Seine Entwicklung vom Programmierer zum Leiter größerer Projekte arbeitet er als roten Faden seines Werdegangs heraus, während er seinen zweijährigen Ausflug in die Selbstständigkeit als Vertreter für Hotelbedarf eher beiläufig erwähnt.
Nur bei den Unternehmen, die Software für Hotels herstellen oder vertreiben, geht er ausführlicher darauf ein.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".

































Schön genug?
Kennen Sie Mr. Harding? Mr. Harding war ein schöner ...













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