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Artikel-Schlagworte: „Urlaubssemester“







Marienkaeferplage Urlaubszeit: Sommer, Sonne, Strand und Meer. Aber irgendwas kleines trübt die ausgelassene Zeit des Jahres. Die Marienkäfer sind los. Wo man die gepunkteten roten Insekten früher gesucht hat, findet man sie heute zu Hunderten. Es ist eine regelrechte Marienkäferplage ausgebrochen. Aus ist es mit der Beliebtheit der kleinen Glückbringersymbole, denn für diesen Urlaub machen sie alles andere, als die Menschen glücklich. Besonders an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern sehen die Badefreunde rot.

Überall krabbeln und fliegen die Marienkäfer durch die Gegend und belästigen die Touristen und Einheimischen. Und als wäre das noch nicht genug, beißen die nervigen Insekten auch noch zu und das gelbe Sekret, das sie ausscheiden, riecht unangenehm auf der Haut. Die unzähligen Marienkäfer konnten sich so gut vermehren und nähren, da das warme Wetter ihnen ein reichhaltiges Nahrungsangebot geliefert hat. Gesundheitlich gesehen, sind die roten Käfer völlig ungefährlich. Sie sind einfach nur lästig und stören den entspannten Urlaubsfrieden. Seht euch also vor, vor dem Angriff der Killerkäfer.








Habt ihr auch manchmal das Gefühl, alle Probleme lösen sich fast wie von selbst? In einer solchen Phase befinde ich mich gerade. Dabei geht es weniger um mich als um meine Kinder. Franzi hat doch tatsächlich im Nachrückverfahren einen Studienplatz an der hiesigen Universität bekommen und ist überglücklich, sich nicht länger als ein paar Stunden am Tag von ihrem „Schnucki“ Lars trennen zu müssen.

Mittlerweile hat sie erste Campusluft schnuppern dürfen und noch, Betonung liegt auf „noch“, macht ihr das Studium Spaß. In der ersten Woche hat sie überschwänglich von ihrem Psychologieprofessor geschwärmt. Zugegeben, ein charmant aussehender Mann, den ich -meiner Neugierde nachgebend- auf der Homepage der Uni entdeckt habe. Nun denn, Franzi scheint zufrieden zu sein, das ist die Hauptsache. Mein Sohn Max und seine schwangere Freundin Monika haben ebenfalls wieder ihr Studium aufgenommen. Max hatte eine lange Unterredung mit seinem Vater, der ihm zugeraten hat, das Studium nicht aufzugeben. Es wäre eine falsche Entscheidung, auch wenn es vordergründig unseren Geldbeutel entlasten würde. Alex, mein Mann, hat ihm klar gemacht, dass wir gewillt sind, weiterhin in seine Zukunft zu investieren; eine Investition, die sich bei dem dazugehörigen Fleiß sicherlich lohnen wird. Max hat schließlich eingewilligt und versprochen, sich anzustrengen und innerhalb der sechs semestrigen Regelstudienzeit seinen Bachelor zu meistern. Wir nehmen ihn beim Wort!

Monikas Eltern haben sich, nach dem ersten Schock und dem Bewusstsein, Großeltern zu werden, großartig verhalten und ihrer Tochter ebenfalls ihre volle Unterstützung zugesagt. Monika war mittlerweile bei der Studienberatung an ihrer FH und wird -mit Max zusammen- noch ein Semester studieren. Für das darauffolgende Semester wird sie ein Urlaubssemester beantragen und sich zunächst einmal -wenn alles gut geht- um den Nachwuchs kümmern. Danach sehen wir weiter. Hoffentlich hält diese „Alles-ist-gut-Phase“ noch ein wenig an, aber unverhofft kommt oft.

































Fragwürdige Erkenntnisse
Zugegeben, wir alle machen uns ab und zu mal zum ...













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