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Artikel-Schlagworte: „USA“







Videobewerbung für Studienplatz – je abgedrehter, desto besserJetzt bitte wieder eine Runde Kopfschütteln für die USA: An der Tufts University nahe Boston kann man sich mit einem Video für einen Studienplatz bewerben. Die Ergebnisse reichen vom Ohrenwackeln über Kartentricks bis zu Gesangs- und Tanzeinlagen. Einige der Bewerber haben tausende von Klicks auf YouTube erhalten und in Tufts Kultstatus erreicht. Obwohl das meist alles andere als seriös ist, passt die Idee trotzdem ganz gut in das Bewerberkonzept der angesehenen Uni.

Wir erinnern uns: Amerikanische Unis entscheiden individuell, wen sie zum Studium zulassen. Das wird normalerweise an Noten, Engagement oder besonderen sportlichen Leistungen festgemacht. Tufts ist aber bekannt dafür, auch Methoden zu verwenden, die aus der Reihe fallen. Dieses Jahr war zum Beispiel eines der Essay-Themen "Sind wir allein?" und man sollte etwas aus einem Blatt Papier basteln. Der Fokus liegt im Bewerbungsprozess also offensichtlich auf Kreativität, Persönlichkeit und einer gesunden Portion Selbstvertrauen.

Auch wenn jeder freiwillig entscheiden kann, ob er ein Video einschickt, sind innerhalb weniger Wochen mit den Bewerbungen mehr als 10.000 YouTube-Links eingegangen. Der Aufwand, ebendiese Videos alle zu sichten und zu bewerten ist enorm. Und es stellt sich für mich auch die Frage, ob das wirklich eine Grundlage für bessere Entscheidungen ist. Wirklich absurd wird das Ganze aber, wenn man hört, dass die Uni sogar einen Contest der originellsten Bewerber anzetteln wollte - frei nach dem Motto "Tufts sucht den Superstar".

Hierzulande ist ja das schlimmste Übel meist ein Motivationsschreiben. Angesichts dessen werde ich mich also zukünftig nicht mehr aufregen … :) Die Videos findet ihr übrigens bei YouTube mit den Suchbegriffen "Tufts Supplement".







Leichtgläubigkeit wird bestraftTja, manche Menschen sind auch einfach zu leichtgläubig ...
Eine Frau aus den USA ist jetzt um $4.000 ärmer, weil Sie auf Betrüger hereingefallen ist. Die hatten sich zuvor in den Facebook Account einer Freundin aus Missouri gehackt und dann angefangen allen Freunden Nachrichten zu schreiben. Sie und Ihr Mann seien auf einem England Trip in London verhaftet worden und bräuchten nun Geld um wieder nach Hause zu kommen. Nach mehreren Facebook-Nachrichten und dem Anruf eines Mannes mit englischem Akzent tätigte die Frau drei Überweisungen in Höhe von insgesamt $4.000.

Jetzte kann man durchaus geteilter Meinung sein, aber ich halte es nicht für "normal" einem Freund mehrere Tausend Dollar, Euro, etc. zu überweisen, nur weil ich eine Facebook Nachricht erhalte und einen Anruf von irgend einem Fremden. Klar geht man auch nicht immer vom schlimmsten aus, allerdings hält sich mein Mitleid in diesem Fall in Grenzen. Andererseits sieht man aber auch mal wieder, dass Seiten wie Facebook, Twitter und Co. natürlich nicht zu 100% sicher sind. Und wer wechselt schon sein Passwort alle paar Wochen?

































Talentfreiheit
Ja, ich weiß, überall wird darüber berichtet ...













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