Wer sich immer schon einmal gewünscht hat im Buckingham Palace zu arbeiten, der hat nun die Chance. Denn die Queen sucht neue Butler. Ohne "James" läuft im Palast nämlich nicht viel: Butler kümmern sich unter anderem um das Gepäck, servieren Getränke und Mahlzeiten und erledigen Botengänge.
Das britische Königshaus hat die Stelle aktuell auf ihrer offiziellen Homepage ausgeschrieben. Doch nicht jeder kann Butler werden und leicht ist dieser Job allemal nicht. Die Queen hat diesbezüglich hohe Ansprüche. So müssen Bewerber sehr flexibel, engagiert, lernwillig und vor allem diskret sein. Darüber hinaus sollten sie Erfahrungen im Hotel -oder Gaststättengewerbe mitbringen.
45 Stunden pro Woche, mögliche Überstunden und drei Monate auf Reisen, denn die Butler begleiten die Queen in ihre Sommerresidenz. Belohnt wird die Arbeit mit einem unbefristeten Vertrag und einem Einstiegsgehalt von etwa 17.000 Euro inklusive einem Wohnsitz direkt im Palast. Wer Lust und Interesse an dieser königlichen Arbeitsstätte hat, kann sich bis zum 19. September bewerben.
In den vergangenen Monaten sorgte der Begriff "Generation Praktikum" immer wieder für negative Schlagzeilen. Gut ausgebildete Akademiker, die als Praktikanten ausgebeutet werden. Hat sich denn mittlerweile etwas an dieser Lage geändert?
Laut einer aktuellen Studie des DGB und der Hans-Böckler-Stiftung nutzen immer noch sehr viele Unternehmen Praktikanten als billige Arbeitskräfte. Zudem sank der durchschnittliche Stundenlohn bei Praktika sogar auf 3,77 Euro. Schlimm ist auch, dass die Situation für viele Akademiker so prekär ist, dass sie dann noch auf zusätzliche finanzielle Unterstützung angewiesen sind.
674 Absolventen haben an dieser Umfrage teilgenommen und wurden zu ihrem beruflichen Werdegang befragt. Dabei kam auch heraus, dass diejenigen, die nach dem Uni-Abschluss direkt ins Berufsleben einsteigen konnten, erst nach drei Jahren genügend Geld zur Verfügung hatten, um ihren Lebensunterhalt weitestgehend zu decken. Jeder dritte Befragte gab jedoch an, mindestens ein Praktikum nach dem Abschluss absolviert zu haben. Drei Viertel der Praktikanten gaben sogar an, dass sie das Gefühl hatten, ihre Arbeit sei fest im Betriebsablauf eingeplant gewesen.
Der DGB fordert schon seit langer Zeit eine Pflichtvergütung für Praktika. Auch die Grünen kämpfen dafür. "Jeder Praktikant soll Anspruch auf einen schriftlichen Vertrag, ein Zeugnis und eine Mindestaufwandentschädigung von 300 Euro pro Monat innehaben", verlangt Kai Gehring, hochschulpolitischer Sprecher der Grünen.
Doch reichen 300 Euro nach erfolgreichem Uni-Abschluss um über die Runden zu kommen? Müsste nicht etwa an dem Punkt angesetzt werden, Praktika nach dem Studium gar gänzlich zu verbieten? Habt ihr vielleicht gute Erfahrungen mit einem Praktikum nach dem Studium machen können? Auf Eure Antworten sind wir schon ganz gespannt.
Fast jeder vierte Student, der neben seinem Studium arbeitet, ist an der Uni als Hiwi beschäftigt. Für ein mickriges Gehalt tragen sie nicht unerheblich dazu bei, dass der Hochschulbetrieb nicht zusammenbricht. Darunter fallen Tutorien, Wartung von Uni-Computern oder Beratungsaufgaben.Die Arbeitsbedingungen lassen allerdings schwer zu wünschen übrig. Ich sage nur „Dumpinglohnempfänger“ und Arbeiter zweiter Klasse…
Die meisten Hiwis arbeiten unter einem Kurzzeitvertrag, der oft auf ein Semester beschränkt ist. Was natürlich eine zusätzliche psychische Belastung für diejenigen darstellt, die auf die finanziellen Mittel angewiesen sind und sich nach Ablauf ihres Vertrages neu orientieren müssen. Ganz zu schweigen von dem ungleichen Verhältnis zwischen Lohn und Arbeitsaufwand. An einigen Unis ist es sogar gang und gäbe, Studenten als unbezahlte Hilfskräfte einzustellen und sie dann mit „wertvollen Erfahrungen“ zu entlohnen.
Die Wenigsten wollen es sich mit dem Prof verscherzen und sind daher zu zögerlich, wenn es um die Einforderung ihrer Rechte und Bedürfnisse geht, da möglicherweise die Vetragsverlängerung für das nächste Semester auf dem Spiel steht. Wer sich dennoch als Hiwi bewirbt, der sollte sich im Voraus über seine Rechte informieren und genausten abwägen, ob die Entlohnung in einem guten Verhältnis zu den Arbeitsbedingungen steht. Also keine falsche Bescheidenheit! Nur weil man aus demselben Topf finanziert wird, wie ein Tacker oder Bürostuhl, heißt das noch lange nicht, dass man sich mit denselben Bedingungen zufrieden geben muss…
Kann sich bald jeder Mobilfunkkunde das iPhone 3GS leisten? Ende des Jahres 2009 soll nämlich der Exklusivvertrag für das iPhone mit T-Mobile auslaufen und bietet so den Mobilfunkkonkurrenten die Möglichkeit sich mit Apple zusammen zu tun. Potenziellster Anwärter auf einen Vertrag mit Apple ist O2, der bereits in Großbritannien Vertragspartner von Apple ist.
Die beiden Unternehmen führen auch dort gerade Verhandlungsgespräche, aber man ist bei O2 ganz zuversichtlich, dass sie ab November, wenn das iPhone frei wird, diesmal auch in Deutschland damit auf den Markt dringen zu können. Das könnte auch zu Gunsten der Kunden ausfallen, denn auch die Verbraucherpreise werden durch eine neue Partnerschaft sinken.
Wenn man mich fragt, wird das einen neuen Hype um das neue iPhone auslösen, da sich durch die Preissenkung bestimmt auch viele neue Kunden ergeben und bald noch mehr Leute mit dem Multifunktionshandy rumlaufen werden.
Wusstet ihr eigentlich, dass man mit der Zustimmung der sogenannten Allgemeinen Geschäftbedingungen (AGB) einen Vertrag mit dem Anbieter eingeht? Oder mal anders gefragt, wer hat eigentlich Lust und mag es sich die AGBs am Bildschirm durchzulesen?
AGBs sind in unserer heutigen Zeit und beim Gebrauch des Internets ganz normal geworden. Bei allen Accounts, die man einrichtet, Software, die man runterläd oder Bestellungen, die man aufgibt, gibt es AGBs, denen man zustimmen muss, bevor man das bekommt, was man möchte. Wenn ihr ehrlich seid, gebt ihr zu, dass ihr –genau wie ich– bestimmt nicht immer die gesamten Voraussetzungen der AGBs lest, bevor ihr zustimmt. Die meisten stimmen den Richtlinien doch einfach zu, in der Hoffnung schon nicht gegen sie zu verstoßen oder bereits alles zu wissen, was da drin steht.
Wir werden über das Internet einfach viel zu viel mit solchen Einwilligungen in die Geschäftsbedingungen konfrontiert, dass wir oft gar nicht mehr daran denken, wofür das überhaupt gut ist und was wir damit ausrichten.
Hätte z.B. jemand von euch damit gerechnet ein teures Abo bei einer Download-Seite abzuschließen, nur weil er die AGBs nicht richtig las und mit der „blinden“ Zustimmung diesen Vertrag besiegelte? mehr...
Die 5-Kampf-Disziplin des Bewerbungsprozesses
Kampf 4: Der Vertrag
Hast du bei dem Bewerbungsgespräch einen guten Eindruck hinterlassen und schon ein Feedback bekommen?
Wenn du die Nachricht bekommen hast, dass sich deine Mühen gelohnt haben, dann hast du wohl die Zusage für deinen neuen Job erhalten. Das bedeutet, dass sich dein Leben nun ändern wird und du dich eventuell wohnungsmäßig neu umsehen musst.
Aber das Wichtigste ist natürlich zunächst, dass du dich darüber hypergigantisch freuen solltest, dass du einen Arbeitsvertrag angeboten bekommst. Es darf dein Selbstbewusstsein steigern und damit dein Herzkreislaufsystem in Schwung bringen. Du brauchst jetzt ganz viel Energie um diese neue Situation aufzunehmen und um das Beste daraus zu ziehen. Ordne deine Gedanken und Gefühle, denn du musst jetzt einen klaren Kopf haben, um über die nächsten Schritte nachzudenken. Du musst dir überlegen, wie du doch noch mehr aus der Tatsache herausholen kannst, dass du einen neuen Job hast. Gemeint sind damit die Bedingungen für die Einrichtung, wo du dich bald die meiste Zeit deines Alltags aufhalten wirst. mehr...
Vincent erblickt das Licht der Welt als einer von wenigen, die noch auf natürlichem Weg gezeugt wurden. Für ihn bedeutet das ein Leben als sogenannter Invalide in einer Welt von genmanipulierten Über-Menschen. Bei seiner Geburt steht bereits fest, dass er an einem Herzfehler erkranken und vergleichsweise früh sterben wird. Von da an muss er sich behaupten in einer Zweiklassen-Gesellschaft der genetischen Perfektion und kann seinen Traum-Job in der Raumfahrt nur ergattern, indem er die obligatorischen Gentests - die einer Einstellung vorausgehen – durch eine erkaufte genetische Identität austrickst. Zugegeben, das ist nur eine filmische Vision der Zukunft aus dem Jahr 1997, wie sie in Gattaca dargestellt wird. Aber sind wir tatsächlich so weit davon entfernt?
Der Mensch will alles wissen, vor allem über sich selbst. Die Wissenschaft ist diesem Ziel mit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms im Jahr 2000 schon sehr nahe gekommen. Auch wenn die anfängliche Euphorie schnell der Ernüchterung wich, nimmt die dadurch angestoßene Entwicklung bereits Science-Fiction-Ausmaße an. Gentests, die mir verraten, mit welcher Wahrscheinlichkeit ich an Krebs erkranken werde? Keine Zukunftsmusik, sondern schon Alltag in Bereichen, in denen man es nicht erwarten würde. mehr...
Vor vier Wochen hatten wir die Stelle eines Teamleiters in einer unserer Restaurants in Süddeutschland ausgeschrieben. Gestern fand das Vertragsgespräch mit unserem bevorzugten Kandidaten statt.
Etwas erstaunt war ich dann doch, als wir zur Frage der Entlohnung kamen. Der Kandidat war sichtlich verwundert, dass wir ihm bereits einen Betrag in den Vertragsentwurf geschrieben hatten. Er führte aus, dass er darüber doch sehr verwundert sei, da im Internet und in der Bewerbungsliteratur oft Informationen zur Gehaltsverhandlung bereitgestellt würden und er davon ausgegangen sei, dass wir heute auch wirklich „verhandeln“. Er errechnete sogar vorher das richtige Gehalt. mehr...


