Die Arbeit macht keinen Spaß mehr, aber einen Job zu suchen ist zu aussichtslos und risikoreich. Diese Meinung vertreten laut einer aktuellen Studie des Gallup Instituts zwei Drittel aller Deutschen. Sie sind unzufrieden, klagen und wissen im Grunde genommen, dass sich nichts ändern wird sofern sie nicht selbst die Initiative ergreifen.
Doch warum reiten so viele Arbeitnehmer ein totes Pferd? Warum hat es sich mittlerweile zu einem regelrechten Volkssport entwickelt? Ganz klar: Wir haben Angst. Denn Neuanfänge sind immer mit Risiken verbunden. Oft ist die Angst vor einer beruflichen Veränderung so groß, dass die Notwendigkeit dafür gar nicht erst in unser Bewusstsein gelangt. Dabei vergessen wir oft, dass uns der alte ungeliebte Job auf Dauer auch krank machen könnte. Viele wollen es sich einfach nicht eingestehen, dass sie ein totes Pferd reiten.
Tom Diesbrock, erfahrener Psychologe und Coach, zeigt in seinem Buch "Ihr Pferd ist tot? Steigen Sie ab! Wie Sie sich die innere Freiheit nehmen, beruflich umzusatteln", warum wir in solchen Situationen verharren. Gerade Arbeitnehmer, die ihrem Job schon eine sehr lange Zeit nachgehen, haben meistens überhaupt keine Vorstellung davon, welche Alternativen es für sie gibt. Ja, der Weg zum Traumjob ist leider kein Spaziergang. Viele versinken in schönen Träumen, um sich den grauen Joballtag angenehmer zu gestalten. Auf die Dauer ist das aber keine Lösung.
Vielmehr sollten wir uns ernsthaft Gedanken machen, wo unsere Stärken und Interessen liegen und was wir mit denen alles tun könnten. Die Einsicht, dass das tote Pferd ein Auslaufmodell ist, ist der erste wichtigste Schritt in Richtung Rennpferd. Ungeduldig sollte man jedoch nicht sein, denn jede Veränderung braucht auch ihre Zeit. Die gute Nachricht ist: Wir können uns jederzeit verändern. Menschen, die ihren Job lieben sind nämlich nicht viel intelligenter, einzelne Ausnahmen oder hatten einfach nur Glück.
Es ist wichtig, die inneren Bremsen zu lösen und zu handeln. Diesbrock hilft mit seinem Buch einen Weg zu finden, wie wir von einem toten Pferd absteigen. Auch präsentiert er hilfreiche Möglichkeiten, wie berufliche Projekte in die Tat umgesetzt werden können. Denn: Man kann nicht nur dieses eine "tote Pferd" reiten. Es gibt unzählige neue und attraktive Rennpferde, die Spaß machen und Erfüllung bringen. Der Pferdemarkt bei Jobware ist breit gefächert. Wir lassen garantiert kein Wunsch offen!
Kategorie: 10 Tipps für den Erfolg
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Statt mit vielen Hundert Kandidaten um eine einzige ausgeschriebene Position zu konkurrieren, wendet der erfolgreiche Bewerber sich in Eigeninitiative an seine Zielfirmen, lange bevor diese ein Stellenangebot veröffentlichen. So erschließt er den verdeckten Stellenmarkt und findet Vakanzen, von denen noch kein anderer etwas weiß. Dort hat er die Chance, der einzige Bewerber zu sein und eingestellt zu werden, wenn er zu dem Unternehmen passt. Um diese Passgenauigkeit zu erreichen, besinnt der erfolgreiche Bewerber sich auf seine besonderen Stärken.
Dann findet er heraus, welche Unternehmen Bedarf an seinem Können haben. Kern seiner Zielgruppenansprache ist ein attraktives Leistungsangebot, in dem er aufzeigt, wie er die ausgewählten Firmen bei der Lösung ihrer Probleme unterstützen kann.
Für einen versierten Logistikfachmann etwa ist das leicht, und es dürfte nicht lange dauern, bis er bei einem Logistikunternehmen ein neues Angebot bekommt. Dieselbe Strategie funktioniert aber auch bei einem Wechsel der Tätigkeit.
Der Leiter eines chemischen Labors, der – nach Tests mit verschiedenen Anbietern – eine Software zur Qualitätssicherung ausgewählt, eingeführt und optimiert hat, bewirbt sich bei Software-Häusern, die ebensolche Programme entwickeln.
Wer als Offizier Führungserfahrung und später als Betriebsrat Kenntnisse im Arbeitsrecht erworben hat, kann diese bei einem Personaldienstleister als Disponent oder Zweigstellenleiter einsetzen.
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Was Du bei einer erfolgreichen Bewerbung beachten musst, weiß Cornelia Riechers, Autorin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos".
Hi,
ich bin Tom, 30 Jahre alt und wohne in Bonn. Vor kurzem wohnte ich noch in der Nähe von Koblenz, dort studierte ich bis Mitte 2008 Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten „Personal- und Bildungswesen“ und „Organisation“. Die meiste Zeit meines Lebens habe ich aber bisher im Westerwald verbracht. Für alle, die es noch nicht wissen, der Westerwald ist wunderschön was Natur und Leute angeht, muss sich aber auch vielen Vorurteilen, z. B. was die Fahrweise von Autofahrern angeht, stellen.
Hobbys habe ich nicht viele, dennoch würde ich sagen, dass Sport, Reisen und Motorradfahren die Aktivitäten sind, die nennenswert sind. Meine Mutter ist gelernte Hausfrau, war aber vor der in Deutschland so hoch geschätzten Kindererziehung kaufmännische Angestellte. Mein Vater war in der Chemiebranche tätig, jetzt ist er aber im Vorruhestand aufgrund gesundheitlicher Probleme. mehr...


