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Artikel-Schlagworte: „Wikipedia“







mj_google Wer hätte gedacht, dass man auch die mächtigste Suchmaschine in die Knie zwingen kann. So geschehen am letzten Donnerstag, als die Nachricht über den Tod des King of Pop bekannt wurde. Nicht nur der Nachrichtendienst Twitter ächzte unter der Last der Nachrichtenflut. Sekündlich flatterten neue ‚Tweets’ ein und sorgten fast für einen Zusammenbruch der Seite. Auch bei Google glaubte man zunächst an einen Hackangriff, da innerhalb kürzester Zeit massenweise Suchanfragen zu Michael Jackson gemacht wurden. Neben den überlasteten Servern bei Google und den Nachrichtendiensten, brach auch bei Wikipedia ein Krieg um die Bearbeitung des Artikels über Michael Jackson los.

Jackson ist gefragt wie lange nicht mehr und seine Lieder dudeln zur Zeit im Radio und auf den Musiksendern rauf und runter. Und auch bei Amazon schossen die Verkaufszahlen seiner Alben in die Höhe und belegen die Plätze 1 bis 15 der aktuellen Verkaufscharts. Trauriger Rekord, aber dennoch ziemlich beeindruckend zu sehen, wie rasend schnell sich Informationen heutzutage verbreiten können und dass auch Google nicht unfehlbar ist.







Ich hab eben einen ganz interessanten Artikel zum Thema "Internet-Nutzung bei Studenten" gefunden und war etwas überrascht, dass gut drei Viertel von uns zwischen einer und drei Stunden täglich im Internet verbringt. Ein gutes Viertel verbringt sogar vier bis 6 Stunden täglich mit surfen im Internet. Beliebt sind vor allem Wikipedia, und soziale Netzwerke wie z.B. studiVZ, Facebook oder auch Xing.

Wikipedia ist vor allem bei den Männern beliebt und dient größtenteils zur reinen Informationsgewinnung (so nennt man das gute alte "copy & paste" also jetzt). Selber hat nach eigenen Angaben noch kaum jemand einen Artikel eingestellt. Darüber hinaus stuften mehr als die Hälfte der befragten Studenten die in Wikipedia enthaltenen Informationen als "verlässlich bis sehr verlässlich" ein (den meisten Professoren die ich kenne, dürften sich dabei die Nackenhaare streuben).

StudiVZ und Facebook wiederum sind vor allem bei den Studentinnen beliebt. Die nutzen diese Netzwerke vor allem zur Kommunikation mit Freunden und Bekannten. Mehr als die Hälfte aller Studenten, die in sozialen Netzwerken aktiv sind, nutzen diese aber auch zum Informationsaustausch studienrelevanter Themen (da war doch was ... ) bzw. zur Prüfungsvorbereitung.

Wenig Beachtung finden bislang Blogs, RSS-Feeds oder auch Podcasts. Die virtuelle Welt "Second Life" gehört ebenfalls zu den Verlierern, was die Gunst der Studenten. Knapp 80% rufen diese Seite überhaupt nicht auf, nur 6 von 4400 befragten haben tatsächlich mal eine online Hochschulveranstaltung "besucht". Für viele Web 2.0 Applikationen ist also durchaus noch Luft nach oben vorhanden...

































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Laut einer gerade veröffentlichten Umfrage ...













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