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Artikel-Schlagworte: „Wirtschaftswissenschaften“







boerse Es soll ja Studenten geben, die die Wahl ihres Studienfaches ganz klar begründen können. Viele Studenten, die sich aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage dafür entschieden haben, sich der Volkswirtschaft zu verschreiben, dürften aber enttäuscht sein. Denn offensichtlich hat das wirtschaftliche Finanzchaos noch nicht den Weg in die Hörsäle gefunden. Dort wird nämlich munter weiter auf den alten Theorien von Adam Smith herumgekaut, während draußen die Finanzmärkte kollabieren, Banken und Börsenplätze besetzt werden und eine Demonstration sich an die nächste Ausschreitung reiht. Die Volkswirtschaftslehre an den Universitäten scheint davon kaum beeindruckt zu sein. So manch ein VWL Student wünscht sich hier und da ein bisschen mehr aktuellen Praxisbezug. Denn nicht nur Linien in einem Diagramm zeigen an, wo ein Ungleichgewicht herrscht.

Trotz dieser Defizite, hat es bisher keine Änderungen der Lehrpläne gegeben. Munter werden weiter Formeln gepaukt, Gleichungen aufgestellt und, wie es heißt, „Grundlagen“ geschaffen. Erst seit kurzen boomt das Fach Verhaltensökonomie, dass dem Wesen der Krise wohl am ehesten gerecht wird, die sich nicht ausschließlich durch Formeln, sondern durch menschliches Verhalten erklären lässt.

Diese Problematik haben vor allem die Studenten selber erkannt und gründen Vereine, die sich an den Unis dafür einsetzen, dass sich die VWL einer Reform bzw. einem Umdenken unterzieht, um den Horizont der zukünftigen Ökonomen zu erweitern. Sie sollen schließlich auf die eben doch nicht so berechenbaren menschlichen Verhaltensweisen im wirtschaftlichen Kontext vorbereitet sein. Die studentischen Gruppen, wie die "Postautisten" der Uni Heidelberg beklagen, die VWL sei realitätsfremd und veraltet. Das Bild des vieldiskutierten Homo Oeconomicus habe ausgedient.

Der Wandel in der volkswirtschaftlichen Lehre kommt nur langsam in Gang. Aber immerhin: Es regt sich was. Dennoch bleibt abzuwarten, wann und wie die neoklassische Modellökonomik reformiert wird und ob die zukünftigen Volkswirtschaftler bei einer nächsten Krise gewappnet sind.







taxi-150x150Welches Bild verbindet man eher mit einem Geisteswissenschaftler? Einen Manager mit Anzug, Koffer und BlackBerry oder einen Taxifahrer am Bahnhof? Die meisten werden an den Taxifahrer denken und auch viele Studierende der Geisteswissenschaften sehen sich in der Zukunft eher selbst als Droschkenkutscher oder "Hartz IV"-Kandidaten. Dabei besteht in der Wirtschaft durchaus Bedarf an Geisteswissenschaftlern. Ihr breites Wissen, ihre soziale Kompetenz und die Fähigkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen, machen Historiker, Philosophen, Soziologen und Co. besonders für global tätige Unternehmen attraktiv. Sie arbeiten vor allem dort, wo analytische und kommunikative Fähigkeiten gefragt sind: im Marketing, Personalwesen sowie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Allerdings werden Geisteswissenschaftler in Deutschland auf diese Bereiche beschränkt. Hier zählt in erster Linie die fachliche Ausbildung - ganz im Gegensatz zu Großbritannien, wo Quereinsteiger als Finanzberater oder Vorstandschefs durchaus normal sind. Geisteswissenschaftler in der Wirtschaft oder im Öffentlichen Dienst haben auf der Insel eine lange Tradition, dort achtet man stärker auf die Persönlichkeit. Jedoch allen "Soft Skills" zum Trotz ist ein guter Abschluss auch in Großbritannien die beste Voraussetzung für solche Karrieren.

Lediglich drei der 184 Top-Manager aus den 30 Vorständen der DAX-Konzerne haben ein geisteswissenschaftliches Fach studiert, allerdings in Kombination mit Rechtswissenschaften und VWL. Warum in Deutschland kein einziger reiner Geisteswissenschaftler in einer Top-Managementposition zu finden ist, liegt nicht allein an der Unflexibilität der Unternehmen. Auch die Geisteswissenschaftler selbst tragen ihren Teil dazu bei. Ludger Heidbrink, selber Philosoph und Direktor des Center of Responsibility Research des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI), macht im Spiegel an ihnen eine gravierende Skepsis gegenüber der Wirtschaftswelt aus. Viele verwehren sich durch Vorurteile oder ihrer idealistischen Einstellung wegen einen Weg in die Wirtschaft. Kurzum: sie sind oft nicht an einer Wirtschaftskarriere interessiert. Geisteswissenschaftler werden in Deutschland also beschränkt - und beschränken sich selbst. Ein Denkfehler?

Diese Einstellung könnte sich ändern, wenn an philologischen und kulturwissenschaftlichen Fakultäten mehr wirtschaftswissenschaftliche Inhalte vermittelt würden und die Absolventen somit für Unternehmen attraktiver ausgebildet würden. Christoph Anz, promovierter Historiker und bei BMW im Personalwesen tätig, sieht dies als richtigen Weg: "Absolventen geisteswissenschaftlicher Studiengänge haben häufig kein Verständnis für die Welt der Unternehmen und dafür, wie es in der Wirtschaft zugeht, wie eine Firma funktioniert." Jedoch ändert sich an deutschen Universitäten in dieser Hinsicht wenig. Umgekehrt passiert ebenfalls nicht viel, Wirtschaftsethik z. B. gilt für viele Studenten der Wirtschaftswissenschaften als "Laberfach".

Viele Top-Manager, die entscheidend zur Wirtschaftskrise beitrugen, handelten unter der Prämisse "viel Gewinn, aber wenig Verantwortung". Viele der Entscheidungen, die zur Krise geführt haben, wurden ethisch wenig bis gar nicht reflektiert. Idealistisch-ethisch geprägtes Führungspersonal hätte andere Entscheidungen getroffen und die Krise in dieser Form verhindern können. Eine provokante These, aber die Tatsache, dass Nachhaltigkeit und Ethik als Themen in der Wirtschaft immer wichtiger werden und Geisteswissenschaftler mit ihrer Fähigkeit querzudenken für zukünftige Führungspositionen prädestiniert sind, lassen Rückschlüsse zu, dass sie nicht ganz abwegig ist. Umdenken ist also gefordert und sowohl die Geisteswissenschaftler als auch die Wirtschaft könnten davon profitieren.







laufer1Hört sich nach einem verdammt stressigen Jahr an. Aber für den US-Wirtschaftsstudenten Daniel Seddiqui war es der einzige Ausweg aus der Arbeitslosigkeit. Denn als Wirtschaftsstudent wird man in Zeiten der Krise in den USA nicht gerade mit Kusshand genommen. Nachdem er an 40 Jobinterviews scheiterte, verabschiedete er sich von seinen Karriereplänen in der Finanzbranche und startete sein Projekt. Der Weg aus seiner persönlichen Krise: 50 Jobs in 50 Wochen in 50 US-Bundesstaaten. Bisher wurde er 2000 Mal abgelehnt und sowas härtet ab.

Mittlerweile ist er sich für nichts mehr zu schade. Er arbeitete unter anderem als Rodeo-Ansager, als Holzfäller, als Ölarbeiter, als Grenzschützer und Meteorologe. Die Jobs, die er dabei für eine Woche annahm, sollten immer den jeweiligen Staat repräsentieren. Auf der Seite livingthemap.com kann man die einzelnen Stationen nachlesen. Mit Fotos, Pressemitteilungen und Interviews dokumentiert Seddiqui seinen Jobmarathon. Bisher hat er 28 Staaten, im wahrsten Sinne des Wortes, abgearbeitet. Und wie jedes ungewöhnliche Projekt soll natürlich auch dieses als Buch erscheinen.







Computerspiele sind ja ein netter Zeitvertreib. Aber mal ganz ehrlich: Zunächst denkt man bei Computerspielern an den langhaarigen sozial-isolierten Zocker, der außer Kobolden und Magiern keine Freunde hat. Er ernährt sich primär von Fast-Food und wäscht sich nur gelegentlich.

Aber mittlerweile haben die Softwarehersteller eine neue Zielgruppe entdeckt: Unternehmen, Universitäten und Schulen. Hier sollen Computerspiele als Weiterbildungsinstrument eingesetzt werden. In sogenannten „Serious Games“ müssen z.B. Wirtschaftsstudenten oder Manager ein fiktives Unternehmen führen und organisieren, Mitarbeiter bei Laune halten und vorgegebene Geschäftsziele erreichen. Im Spielverlauf von Innov8, einem interaktiven Business Simulator Game, erhält der Spieler von seinem virtuellen Geschäftführer zahlreiche Aufgaben, die es zu erfüllen gilt und die mit entsprechenden Punkten belohnt werden.

Die Möglichkeit zur Simulation von „Was-wäre-wenn-Szenarien“ und die schnelle Rückmeldung über durchgeführte Aktionen bieten zusätzliche Vorteile. Daher schätzt laut Karriere.de das US-Forschungsunternehmen Apply Group, dass bis 2012 Computerspiele als digitales Fortbildungsmittel bei 135 der 500 größten Firmen weltweit genutzt werden.

































Talentfreiheit
Ja, ich weiß, überall wird darüber berichtet ...













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