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Artikel-Schlagworte: „WM“







Der Traum vom WM Titel 2010 in Südafrika ist gestern leider geplatzt. Fairerweise muss man sagen, die Spanier waren leider besser. Ich war selbst beim Public Viewing, gerne auch als Rudelgucken bezeichnet, und war doch ein wenig enttäuscht darüber, dass wir es nicht ins Finale geschafft haben. Wieder nur Weltmeister der Herzen?

Ganz ohne Frage hat die deutsche Mannschaft für Fussballbegeisterung gesorgt und eine positive Stimmung in ihr Land gebracht, ähnlich wie beim letzten Sommermärchen. Es gilt daher nicht über die gestrige Niederlage zu trauern, sondern sich darüber zu freuen, wieweit wir es doch gebracht haben. Schließlich sind andere Favoriten der WM bereits lange vor uns wieder nach Hause gereist und wurden dafür nicht gerade als Helden gefeiert. Und für alle, die gerne vergessen, dass Fussball nur ein Spiel ist, hier nochmal der 4:0 Sieg über Argentinien, als eine kleine Aufmunterung und vielleicht auch eine nette Erinnerung an die eigene Kindheit.









fussballabendGerade im Moment, wo nicht nur die sommerlichen Temperaturen, sondern auch die WM die Nachfrage nach einem kühlen Blonden erhöht, stellt sich die Frage, inwieweit Alkohol am Arbeitsplatz erlaubt ist. Darf man z.B. mit einem Bier auf den Erfolg der Mannschaft, während des betriebsinternen Public Viewing anstoßen?

Ich hab diese Frage aufgegriffen, um ein wenig zu recherieren und ein paar Aspekte der derzeitigen Rechtslage anzusprechen. Entgegen meiner ursprünglichen Erwartung, gibt es im Arbeitsrecht kein absolutes und durchgehendes Alkoholverbot. (Tja, wer hätte das gedacht!) Allerdings ist der Konsum nur dann erlaubt, wenn der Arbeitnehmer dadurch nicht die Pflichten aus dem Arbeitsvertrag verletzt. Daraus leitet sich ab, dass z.B. der Fahrer einer Spedition einem strikten Alkoholverbot unterliegt. In der Broschüre der DHS, die ausführliche Infos zum Thema „Alkohol am Arbeitsplatz“ beinhaltet, wird hervorgehoben, dass bereits ein geringer Alkoholanteil von 0,3 Promille im Blut Einfluss auf die Ausübung der Tätigkeit haben kann und sich die Unfallgefahr dadurch stark erhöht. Das Problem ist, dass der Arbeitnehmer nicht nur sich, sondern auch andere gefährdet. Hinzukommt, dass Arbeitsunfälle, die auf Alkoholkonsum beruhen, schnell zur Kündigung führen können.

Um solchen Problemen aus dem Weg zu gehen, findet das Public Viewing in der Regel auch nicht während der Arbeitszeit statt, d.h. dass alle, die sich vor der Leinwand einfinden, für die Dauer des Spiels „ausstempeln“ müssen. Mitarbeiter, die mit Erlaubnis des Arbeitgebers das Spiel über das Internet oder Radio verfolgen, sollten sich zuvor über die jeweiligen Regelungen im Betrieb informieren. Das Handwerksblatt verweist darauf, dass insofern der Arbeitsvertrag, das Gesetz oder der Arbeitsschutz kein Verbot vorgibt, beim betrieblichen Mitfiebern auch mitgefeiert werden darf. Es gilt aber auch in diesem Fall: Feiern nur in Maßen. Ein alkoholbedingter Absturz macht unter den Kollegen bekanntlich schnell die Runde und wirft ein schlechtes Licht auf die jeweilige Person, insbesondere wenn nach einem Nachmittagsspiel noch weiter gearbeitet werden soll.

Ich finde, dass man auch gerne mal auf sein Bier verzichten und sich stattdessen darüber freuen kann, überhaupt die Spiele verfolgen zu dürfen. Wer es gar nicht aushält, kann ja versuchen sich den Tag frei zunehmen oder austehende Überstunden abzubauen.

Nun seid ihr an der Reihe! Wird Public Viewing zur WM im Betrieb angeboten und wie ist das Feiern dort geregelt? Ich freu mich über eure Kommentare zum Thema.







vuvuzela-verbot Der europäische Fußballfan dürfte dieser Tage ziemlich genervt sein: Fangesänge, Jubelschreie und Pfeifkonzerte sind zur WM einem monotonen Gedröhne gewichen. Die Vuvuzelas sind den meisten ein Dorn im Auge. Verbote und Versuche die Mikrofone der Kommentatoren anders einzustellen, scheiterten bereits. Aber Rettung naht!

Ein paar findige Doktoranden der RWTH Aachen haben nämlich jetzt auf der Seite ihres Instituts für Nachrichtengeräte und Datenverarbeitung eine Software veröffentlicht, die Abhilfe schaffen soll. „Vuvuzela Lautlos“ nennt sich dieses Plugin, welches man kostenlos auf der Seite des Instituts herunterladen kann.

Für alle, die es genau wissen wollen: "Das Programm verwendet dazu ein adaptives Kammfilter nach dem LTP-Prinzip (long term prediction) für den störrelevanten Frequenzbereich, der sich aus dem Grundton und fünf Obertönen zusammensetzt." Aha. Allerdings ist das Tool natürlich nur hilfreich für diejenigen, die die Fußballspiele via Internet streamen.

Für alle anderen heißt es also: Ohren zu und durch! Aber lieber ertragen wir doch den Lärm der Vuvuzelas, als dass plötzlich alles verstummt, weil wir noch vor dem Achtelfinale rausfliegen.







Nachdem wir ("wir" ist in dem Fall Lena) vor ein paar Tagen ja schon den Eurovision Song Contest gewonnen haben und uns nun dazu anschicken, in Südafrika auch Weltmeister zu werden, kamen ein paar Studenten der Universität Münster auf die Idee, doch beides miteinander zu verbinden. Unter dem Namen „Uwu Lena“ veröffentlichten die Studenten bereits in der vergangenen Woche "Schland o Schland", ein Cover des Sieger-Songs "Satellite".

Musikverlage sind von solchen Späßen oft ja nur wenig angetan und so auch der Musikverlag EMI Music Publishing in diesem Fall. Die halten nämlich die Rechte an den Songs von Lena Meyer-Landrut. Schnell wurden Rechtsanwälte eingeschaltet und wenig später war das gute Stück bei Youtube schon nicht mehr zu finden. Jetzt ist das Liedchen wieder online, und laut Focus Online möchte Stefan Raab persönlich den Song der Studenten vermarkten.









Deutschland schafft es bis ins Finale! Fiiiiiinale oooooohohho, Finale ohohoho ...

Am kommenden Freitag ist es endlich so weit, die Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika startet. Für alle Fans der Deutschen Nationalmannschaft gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Wer es der Überschrift und meiner kurzen Gesangseinlage zu Beginn noch nicht entnehmen konnte, hier direkt schon mal die gute Nachricht vornweg: Deutschland kommt bis ins Finale!

Dies behauptet zumindest ein Tübinger Uni-Professor und bezieht sich dabei auf seine eigene wissenschaftliche Studie. Darin enthalten sind nicht nur sportliche Aspekte, sondern auch Faktoren aus der Wirtschaft, Religion oder der Geografie.

Leider zeigt diese Studie wohl auch, dass wir mal wieder in einem Endspiel den Kürzeren ziehen. Wie schon bei der WM 2002 werden wir im Finale gegen Brasilien verlieren. Hoffnung können wir aus der Wahrscheinlichkeit der Prognose schöpfen, denn die beträgt wohl "nur" 75 Prozent.

Welche Nation eher guten und schlechten Fußball spielt, liegt laut der Studie übrigens daran, ob es sich beim jeweiligen Land um ein katholisches (vornehmlich reiches) Land handelt, welches möglichst nah an der "Wiege des Fußballs" liegt. Wie wir Europäer wissen, ist das England (London), anscheinend wurde aber auch in Mexiko (Chichén Itza) bei den alten Maya schon gekickt. Daraus ergibt sich (wer hat das nicht schon geahnt?), dass je näher andere Länder diesen Geburtsstätten sind, sie früher vom Fußball wussten und diesen erlernten. Gleichzeitig ist es so, dass "ein hoher Katholikenanteil und eine ungleiche Einkommensverteilung" tendenziell wohl zusammenhängen. Aus der Studie ergibt sich nach Auswertung von Signifikanzniveaus, Koeffeizienten, etc. unter anderem auch, dass England aufgrund dieser Zusammenhänge nie wieder Weltmeister wird. Finde ich gut und allein deshalb erscheint das in meinen Augen alles völlig plausibel.

Interessant finde ich vor allem, wer unser Halbfinalgegner wird. Wie schon 2006 wird das nämlich Italien sein. Arrividerci! Au revoir heißt es im Halbfinale auch für Frankreich. Die Niederlande, England, Spanien und Portugal streichen die Segel schon im Viertelfinale. Verfolgt man den Fußball in den letzten Jahren etwas aufmerksamer, so könnte man hier durchaus etwas stutzig werden, wenn man mit "Ausscheiden im Viertelfinale" den Namen Spanien in Verbindung bringt. Ich glaube dem Herrn Professor einfach mal.

Nun gut (Vorhersagen von Uni-Professoren hin oder her), freuen wir uns also alle schon mal auf eine schöne Fußball WM! Ich werde mir die Studie noch mal genau anschauen und prüfen, wie denn die einzelnen Wettquoten so sind. Könnte ein guter Sommer werden!

































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