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Artikel-Schlagworte: „XING“







tasche_prozente Soziale Netzwerke schießen wie Pilze aus dem Boden und mit ihnen sinnvolle, aber zumeist sinnlose Begleiterscheinungen. Eine, die eher in die letztgenannte Kategorie fällt, ist das Unternehmen uSocial, das Follower für Twitter und Freunde bei Facebook verkauft. Ähnlich wie an der Obst- und Gemüsetheke, geht es hier zwar nicht nach Gewicht, aber nach Menge. So gibt es zum Beispiel satte 2500 Follower auf Twitter für nur 147 Dollar. Bei Facebook-Freunden liegt der Stückpreis etwas höher: 2000 neue Freunde kosten 321 Dollar.

Außerdem wird garantiert, dass die Kontakte einem nach der Lieferung „für immer“ gehören. Wo die gelieferten Kontakte allerdings herkommen und was genau dahinter steckt wird nicht klar. Klar dürfte jedoch sein, dass es sich keineswegs um reale Kontakte handelt, sondern möglicherweise um Profile, die im großen Stil von Lohnarbeitern erstellt wurden.

Wer es also nicht gerade nötig hat, die Anzahl seiner Freunde und Follower künstlich zu erhöhen, der sollte von solchen Angeboten lieber die Finger lassen. Wen es trotzdem interessiert, der sollte sich beeilen: zur Zeit gibt es 20% auf alles.







totenkopf Was passiert eigentlich mit Internetprofilen, wenn ihr Besitzer vorzeitig abgedankt hat? Sie verenden oft als Profilleichen, über die man dann beim Surfen hier und da stolpert, ohne zu wissen, dass der Betreiber schon längst das Zeitliche gesegnet hat.
Da liegt das neue Geschäftsfeld der „Digitalen Nachlassverwaltung“ eigentlich auf der Hand, denn auch die virtuellen Profile wollen nach dem Tod verwaltet werden. Eine schwedische Firma hat mit ihrer Seite www.mywebwill.se genau diese Marktlücke aufgespürt, derer sich nicht nur eingefleischte Gamer und einsame Informatikstudenten (ein kleiner Griff in die Klischee-Kiste) bedienen.

Auch Geschäftsleute, die eifrig Twittern, bei LikedIn oder Xing angemeldet sind, können hier angeben, was mit ihren Spuren, die sie zu Lebzeiten im Netz hinterlassen haben, passieren soll. So können die Betreiben von mywebwill.se auf Wunsch ihres Kunden nach dessen Tod, sämtliche Accounts löschen oder aber zum Beispiel sein Facebook-Profil als eine Erinnerungsseite umbauen. Auch in England und USA gibt es bereits Anbieter solcher Dienste. Gegen einen Jahresbeitrag von 20 Euro und einer einmaligen Pauschale von umgerechnet 125 Euro, kann man sicher sein, dass die persönlichen Internetprofile nach dem Tod in guten Händen sind und kein Schindluder mit ihnen betrieben werden kann.

Irgendwie eine gruselige, aber eigentlich auch logische Konsequenz, wenn man sich die mediale Entwicklung und die zunehmende Bedeutung sozialer Netzwerke anschaut. Aber mal ehrlich: Für 125 Euro gehe ich lieber einmal mehr feiern und nach mir dann die Sintflut…







milch In den vergangenen Tagen öffnete die „Milk 2010“ als erste offizielle Jobmesse für Homosexuelle in München ihre Pforten. Benannt nach dem ehemaligen Bürgermeister von San Francisco Harvey Milk, der sich als erster Politiker öffentlich zu seiner Homosexualität bekannte, können Interessierte hier ihre Kenntnisse in Workshops und bei Seminaren verbessern und herausfinden, welche Unternehmen als „gay-friendly“ gelten.

Auf der Messe sind neben dem Axel Springer Verlag, Ford und IBM, noch weitere namhafte Aussteller vertreten. Auch Netzwerken wird hier ganz groß geschrieben und so haben die Besucher die Möglichkeit Kontakte mit Gleichgesinnten auf professioneller Ebene zu knüpfen.

Eigentlich eine gute Sache, aber die scheinbare Notwendigkeit einer solchen Messe zeigt einmal mehr, wie intolerant und empfindlich die Berufswelt auf diesem Gebiet immer noch zu sein scheint. Ich dachte wir leben im 21. Jahrhundert und da sollte die sexuelle Orientierung doch mittlerweile keine Rolle mehr spielen. Und ob eine Jobmesse für Homosexuelle wie die „Milk 2010“ wirklich förderlich, oder nicht sogar eher kontraproduktiv ist, da sie Homosexuellen im Berufsleben eine Sonderposition einräumt, wo doch eigentlich Gleichberechtigung das Ziel sein sollte, wage ich mal zu bezweifeln.







sozialenetzwerkePeinliche Partyfotos auf StudiVZ oder Facebook können schnell zum beruflichen K.O.-Kriterium werden, denn auch hier suchen Personalchefs nach den Bewerbern. Das ist so weit für Studenten sicher nichts Neues. Man kann den Spieß aber auch umdrehen. Mithilfe einiger Tricks und Kniffe ist es möglich, das Web 2.0 für die eigene Online Reputation und damit gewinnbringend für die Karriere einzusetzen.

Laut selbstmarketing-praxis.de sollte das Ziel zunächst sein, von Google gefunden zu werden und das natürlich mit guten Einträgen. Da die meisten von uns jedoch keine eigene Website oder einen Blog betreiben, sind die Ergebnisse meist enttäuschend. Vor allem bei Allerweltsnamen findet man sich schnell irgendwo in einer langen Liste von Physiotherapeuten oder Klempnern wieder.

Einfache Abhilfe schafft das Business-Netzwerk XING. Die Atmosphäre ist bei weitem nicht so locker wie in StudiVZ, weshalb es viele einfach langweilig finden. Auch wenn es vor dem Berufseinstieg schwierig ist, hier viele Kontakte zu finden und es keinen Buschfunk oder Fotogalerien eurer Freunde zu bewundern gibt, kann ein Profil bei XING Nutzen bringen. Denn wie der Focus berichtet, suchen fast zwei Drittel der Arbeitgeber in sozialen Netzwerken nach interessanten Kandidaten. Wer sich diese Chance nicht entgehen lassen will, nimmt sein Personal Branding bewusst selbst in die Hand.

Erste Schritte in die richtige Richtung sind schnell gemacht: Bei XING hinterlegt man unter anderem Stationen seines Lebenslaufs. Das Profilfoto sollte in der Qualität möglichst einem Bewerbungsfoto nahe kommen. Weiterhin könnt ihr über verschiedene Gruppen-Mitgliedschaften eure Interessen zeigen oder in dem Feld „Über mich“ eure Persönlichkeit und Stärken darstellen. Wenn ihr im Internet auch auf Blogs, Communities oder Social-Bookmarking-Diensten unterwegs seid und diese Auftritte euer positives Bild unterstreichen, könnt ihr diese über XING verlinken. Nehmt euch genügend Zeit bei der Profilerstellung und behandelt sie genauso sorgfältig wie jede Bewerbung. Denn ein vollständiges und aktuelles Profil beweist Professionalität und Offenheit. Macht dann die zentralen Punkte des Profils öffentlich zugänglich, damit es auf Google zu finden ist. Wer etwas mehr Zeit investieren will, kann darüber hinaus zum Beispiel aktiv twittern, in Weblogs mit diskutieren oder Mitglied von Newsgroups werden. Die wichtigste Regel ist aber immer, dass ihr nur solche Sachen unter eurem Namen veröffentlicht, die ihr auch vor eurem Chef sagen würdet.

Übrigens könnt ihr eure Suchergebnisse über die Personensuchmaschinen Yasni oder 123people noch gezielter beeinflussen als bei Google. In einem kostenlosen Profil kann man alle eigenen Web-Präsenzen zusammenfassen und so Verwechslungen mit Namensvettern verhindern. Ein Premium Account bei Yasni garantiert euch für 4,95 € monatlich, dass ihr bei einer Suche nach eurem Namen zusätzlich als VIP ganz oben in der Liste auftaucht.

Ich persönlich habe zwar noch kein Jobangebot über XING bekommen, kenne aber Leute, die damit ihre Karriere ankurbeln konnten. Sinnvoll ist es auf jeden Fall, sich schon vor dem Einstieg in das Berufsleben zumindest Gedanken über seine Online-Präsenz zu machen. Online Reputation gewinnt immer mehr an Bedeutung und früher oder später muss einfach jeder mit einsteigen.

































Versteh ich nicht!
Jetzt ist es amtlich: Nicht das Fernsehen macht ...













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