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Artikel-Schlagworte: „Zeitarbeitsfirma“







Endlich, diese Woche hatte ich die beiden Vorstellungsgespräche.
Fangen wir mal beim ersten Gespräch an, welches im übrigen ein totaler Flop war. Richtig, es war das Gespräch bei der Zeitarbeitsfirma. Was ich bisher in den Medien über diese Branche mitbekommen habe, kann ich durch dieses Gespräch ganz und gar bestätigen. Mein primäres Gefühl war, dass es bei diesem Gespräch nur darum ging, mein Profil zu erfassen. Der s. g. „Personalberater“ hatte sich noch nicht einmal die Zeit genommen, meinen Lebenslauf zu sichten. Er wusste rein gar nichts über meine Qualifikationen und meinen beruflichen Werdegang.

In diesem Gespräch ging es auch gar nicht um die Stelle, auf die ich mich beworben hatte. Des Weiteren war er nicht in der Lage, mir einen Einsatzort oder einen Arbeitsbeginn zu nennen. Er sagte nur, dass ich telefonisch benachrichtigt werde, wenn es soweit ist. Wann das aber genau ist, konnte er mir nicht sagen. Abschließend sollte ich noch etwas unterschreiben, eine Einwilligung in fragwürdigen Punkten, die ich hier gar nicht näher erläutern möchte. Was für ein „Pausenclown“, dachte ich mir, verweigerte die Unterschrift und zog von dannen. Kein Wunder, dass diese Branche so negativ wahrgenommen wird. Seriosität? Fehlanzeige!

Dafür verlief das zweite Gespräch in meinem Wunschunternehmen umso besser. Ich wurde freundlich empfangen und auch der Geschäftsführer, den ich ja bereits kannte, war wie immer sehr sympathisch. Nach einem kurzem „Smalltalk“ unterhielten wir uns dann über die offene Stelle und meine Gehaltsvorstellung. Im Prinzip musste ich gar keine Überzeugungsarbeit leisten, da ich schon im besagten Bereich mein Praxissemester durchgeführt hatte. Der Geschäftsführer prüfte mein Diplomzeugnis und teilte mir mit, dass er sich schon bei den Kollegen in der Abteilung über mich erkundigt hatte.

Mir würde ein ausnahmslos positives Feedback an den Fersen haften, sagte er mir, und vor kurzem ist genau in dieser Abteilung ein Arbeitsplatz frei geworden. Prima, dachte ich mir! Nach dem rund 90-minütigen Gespräch versprach mir der Geschäftsführer, mich direkt Anfang nächste Woche anzurufen, um mir seine Entscheidung mitzuteilen. Für mich hörte sich das aber so an, als hätte er sich schon entschieden. Ob diese Entscheidung positiv für mich sein wird oder nicht, sehen wir schon bald. Ich jedenfalls habe ein gutes Gefühl. Also drückt mir die Daumen …
Eure Katrin







Neue Woche neues Glück? Kann ich leider nicht behaupten. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, mich auch bei einer Zeitarbeitsfirma zu bewerben, die im Rahmen einer Jobvermittlung einen Kandidaten hinsichtlich einer offenen Stelle für einen Ihrer Kunden sucht. Zu Beginn der Woche erhielt ich dann auch einen Anruf zwecks Terminvereinbarung für ein Vorstellungsgespräch. Was dann folgte, war eher ernüchternd. Der dortige Personalberater hatte Mühe, mir in personalwirtschaftlichen Themen während des Gespräches zu folgen.

Als ich ihm dann auch noch von meinen Kenntnissen im EDV-Bereich erzählte, hatte ich so das Gefühl, dass er die Begriffe gar nicht verstanden hat. Und so kam es, dass ich im Laufe des Gesprächs ca. 80% der Zeit als aktiver Erzähler in Anspruch nahm. Der junge Mann war sichtlich überfordert, erzählte mir aber, dass im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung jemand gesucht wird. Ich winkte dankend ab, denn im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung müsste ich einen solchen Arbeitsvertrag hinsichtlich diverser Klauseln mit dem Rotstift dermaßen bearbeiten, dass kaum noch etwas zu erkennen gewesen wäre.

Naja, ich bedankte mich für das Gespräch und fuhr wieder nach Hause. Aber etwas Positives hatte das Gespräch; ich habe gesehen, wie viel ich während meines Studiums über den Personalbereich gelernt habe. Übrigens: Die Werkstatt hat den Fehler an meinem Fahrzeug gefunden und repariert. Als ich jedoch fröhlich vom Hof fahren wollte, hörte ich direkt wieder muntere Geräusche aus dem Motorraum. Es geht halt nichts über eine kompetente Fachwerkstatt. Immerhin war es strategisch klug mir das Auto erst am späten Nachmittag zu übergeben, denn zu dieser Zeit war kein Meister mehr in der Werkstatt.

Euer genervter Tom


































Fern sehen? Mit Gefühl!
Wenn bei mir zu Hause das Essen auf den Tisch ...













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