Kategorie: Allgemeines
Der Uni Alltag ist oft grau und trostlos. Heute genau wie vor 100 Jahren. Aber es gibt zahlreiche Möglichkeiten diesem grauen Alltag zu entkommen. Eine davon hat sogar bereits eine langjährige Tradition. Am Massachusetts Institute of Technology (MIT) vertreiben sich die Studenten seit Anfang des 20. Jahrhunderts ihre freie Zeit damit, absurde Streiche in „Übergröße“ zu verüben.
So findet sich plötzlich ein voll funktionsfähiges Klo oder eine ahnungslose Kuh auf dem Dach des Hauptgebäudes wieder. Über Nacht entsteht plötzlich ein Jurassic-Park Forschungsgelände oder die Kuppel des Hauptgebäudes findet sich am nächsten Morgen unter einem aus Tüchern gestalteten R2-D2 Kostüm wieder.
„Hacking“ wird diese Art des Streiche-Spielens von den Studenten genannt. Dahinter steckt eine ausgefeilte Organisation und natürlich höchste Geheimhaltung. Denn die Installationen geschehen meist unbemerkt und niemand weiß, wer eigentlich dahinter steckt. Die Studenten finden’s gut. Denn zwischen 15 und 20 Mal im Jahr dürfen sie sich auf eine kreative Überraschung auf ihrem Campus freuen. Die Universität sieht die Streiche allerdings mit gemischten Gefühlen.
Dennoch ist es vielleicht auch bei uns mal an der Zeit, neue Traditionen einzuführen und das ein oder andere Universitätsgebäude in Christo-Manier bei Nacht und Nebel zu verhüllen. Vielleicht sollten sich auch an unseren Universitäten Geheimbünde aus Rebellen und Künstlern gründen, die auf ihrer „Max & Moritz“- Mission den Unialltag etwas unterhaltsamer gestalten.


