Kategorie: Allgemeines
Nicht alles was aus den USA oder England an Trends zu uns rüberschwappt setzt sich ja dann auch durch. Ganz aktuell ist die englische Elite-Uni in Oxford der Vorreiter eines neuen Trends: dem "Fanartikel-Verkauf" von Universitäten. Vom Kaffeebecher bis zur Krawatte kann man sich hier nahezu vollständig im Uni-Stil ausrüsten. Das man als Student schon ganz gerne zeigt, dass man es nach Oxford geschafft hat, ist ja klar. Ob ein halbes Dutzend Schlipse (mit Streifen, ohne Streifen, mit einer Abbildung des ausgestorbenen Vogels Dodo) unbedingt notwendig sind, ist die andere Sache. Und ob die Oxforder Studenten-Welt Golfbälle (gut, die vielleicht schon), Halsketten und entsprechende Babymützen für den intelligenten Nachwuchs braucht, lass ich auch mal dahin gestellt, aber na gut ...
Oxford ist allerdings nicht die einzige Uni, die verstärkt Markenbildung betreibt. An immer mehr Hochschulen auch bei uns in Deutschland kann man T-Shirts, Pullover oder Kaffeetassen mit Uni-Schriftzug kaufen. Und auch, wenn wir noch ein ganzes Stück von amerikanischen oder englischen Verhältnissen entfernt sind, wird das Uni-Merchandising auch hier immer wichtiger. Es gibt zum einen immer mehr Studenten, die im Ausland die Erfahrung machten, dass dort Kleidung mit Uni-Bezug ganz selbstverständlich ist, und zum anderen eine bei vielen Studenten stärkere Identifikation mit der eigenen Uni. Ich selber oute mich übrigens auch als "Träger" eines "Universität-Paderborn" T-Shirts (*hust*)...



9. Mai 2010 at 18:06
bin mal gespannt , op sich die fanartikel hier zu lande durchbeissen , danke für euren Artikel