In Australien ist die Sonneneinstrahlung ja bekanntlich sehr extrem. Da kommt es hin und wieder natürlich schon mal vor, dass der ein oder andere vielleicht zu lange in der Sonne stand und zum Teil irreparable Schäden davon trägt. Die australische Wissenschaftlerin Jennie Carroll, vom Königlichen Institut für Technologie in Melbourne, scheint ein gutes Beispiel zu sein. Die hat (trotz oder gerade wegen der Sonneneinstrahlung) nämlich herausgefunden, dass zu viel SMS schreiben krank macht. Wer bislang also davon ausgegangen ist, dass ein wunder Daumen und eine hohe Handy-Rechnung die größten Risiken bergen, der erlebt jetzt eine böse Überraschung. Dies sind die Krankheitsbilder, die Jennie Caroll vorgestellt hat:
Textaphrenie - Der feste Glaube, das Telefon habe eine eingehende SMS angezeigt, wenn in Wirklichkeit aber nichts angekommen ist.
Post-textisches Stress-Syndrom - Der SMS-Schreiber läuft vor die Wand oder bekommt überhaupt nicht mehr mit, was um ihn herum passiert.
Tangstgefühle - Selbstzweifel, wenn nach einer Weile keine neue SMS angekommen ist. Menschen die darunter leiden, verspüren das Gefühl, keine Freunde zu haben und analysieren, warum ihnen jemand nicht sofort antwortet.
Koma-Texten - Unzählige SMS verschicken, nur um das Selbstbewusstsein zu stärken.
Hört sich wirklich schlimm an und ich möchte als erster dafür plädieren, dass Handys demnächst mit einem Aufkleber versehen werden, so wie dies auch schon bei Zigaretten der Fall ist. So was wie z.B. "SMS schreiben kann süchtig machen" oder Texten auf eigene Gefahr" stelle ich mir da vor. Vielleicht sollte man SMS auch verschreibungspflichtig machen?! Vielleicht sollte Frau Caroll aber auch einfach nur weniger Zeit in der australischen Sonne verbringen ...


