Kategorie: Allgemeines
Hast du auch diese glorreiche Sendung auf RTL gesehen, die sich damit beschäftigt hat, wie viel die Deutschen nun wirklich verdienen? Wer schon immer wissen wollte, wie gerecht oder ungerecht die Gehälter in unserem Land verteilt sind, wurde in dieser Sendung aufgeklärt. Gut man hätte den Inhalt der Sendung etwas besser präsentieren und strukturieren können, aber nichtsdestotrotz weiß man nun, mit wem man in seiner Gehaltsklasse seinen Verdienst vergleichen kann.
Da gab es z.B. den studierten Pfarrer, der mit der täglichen Seelsorge der Anwohner in einem runtergekommenem Hamburger Viertel gerade mal 2.800€ brutto verdient. Dagegen verdient eine Stripperin mit Leib und Seele 3.000€ für das allabendliche Vergnügen, was sie sich und den Gästen liefert. Damit liegen die beiden im Durchschnittseinkommen. Vergleichen kann man diese Berufe nun wahrlich nicht, aber man kann sagen, ob es gerecht ist, dass jemand jahrelang studiert, um am Ende weniger Geld zu haben, als jemand, der mit seinem Hobby mehr verdient.
Diese Frage kann man sich natürlich auch bei gewissen anderen Berufstätigen fragen. Nehmen wir da mal Fußballer, die natürlich nicht unter 100.000€ im Monat ihrem Hobby nachgehen oder die TOP-Manager, die sowieso viel zu viel verdienen, auch wenn ein Unternehmen nicht gut gewirtschaftet hat. Die verdienen dann so um die 1 Million und haben zudem aber die ganze Verantwortung des Unternehmens.
Ob diese Gehälter gerecht sind, lässt sich diskutieren. Fest steht nur, dass viele Angestellte kaum von ihrem Verdienst leben können, obwohl sie jeden Tag zur Arbeit gehen. Wichtig ist dabei immer nur, dass man Spaß an seiner Tätigkeit hat und von dem Geld einigermaßen gut leben kann.
Ach und übrigens, in unserem Job-Quartett kannst du auch sehen, wieviel man in einzelnen Berufsfeldern verdient. Einfach mal ausprobieren...



18. Mai 2011 at 14:00
Nun, von Hobby kann man weder bei der Stripperin noch bei dem Fußballer sprechen.
Beide Arbeiten Hart u. Regelmäßig. Trotzdem ist das Gehalt der Fußballer genau wie das der Manager nicht gerechtfertigt. Sie leisten nicht mehr als die Stripperin.