Dass die Amerikaner in Sachen skurriler Gesetze ganz vorne mit dabei sind, ist ja nichts Neues. Die renommierte Universität Yale ist jetzt mit harter Hand gegen ein scheinbar wachsendes Problem vorgegangen: Per Gesetz wurden Liebelein oder auch „zweifelhafte außerschulische Aktivitäten“ zwischen Studenten und Lehrkräften verboten. Das nenne ich mal rigoroses Vorgehen.
Was hierzulande eher totgeschwiegen wird, scheint im prüden Amerika gang und gäbe zu sein und wurde lange Zeit geduldet, solange die schulische Ebene davon unbeeinflusst blieb. In dem „Yale Alumni Magazine“ heißt es, dass der stellvertretende Kanzler Charles Long mehr als ein viertel Jahrhundert für die Durchsetzung dieses Gesetzes gekämpft habe. In seiner Zeit an der Uni habe er viele Romanzen zwischen Studenten und Professoren verfolgt und weiß also aus eigener Erfahrung, wie der Hase läuft.
Long sieht sich in der Verantwortung die Studenten vor solch destruktiven Verbindungen zu schützen. Schließlich können solche Beziehungen den universitären Zielen im Weg stehen und das gilt es zu verhindern! Und wie das mit Verboten so ist, hält sich bestimmt auch jeder dran. Wo die Liebe hinfällt, da bleibt sie meiner Meinung nach liegen – auch an der Uni.



31. Mai 2010 at 16:51
[...] [siehe auch: go-jobware] [...]