Kategorie: Allgemeines
Sollte in Zukunft bei einem Vorstellungsgespräch ein Personalverantwortlicher einen kritischen Blick auf Eure Finger werfen, so wundert Euch nicht.
In einer Studie an der englischen Uni Cambridge wurden von 44 männlichen Finanzhändlern die Fingerlängen der rechten Hand gemessen, um zu sehen, ob sich neben der Berufserfahrung hieraus der Erfolg im Finanzgeschäft ableiten lassen kann.
Das Ergebnis: Das Verhältnis zwischen der Länge des Zeigefingers und der des Ringfingers gibt Aufschluss darüber, wie erfolgreich der Händler bei seinen getätigten Finanzgeschäften gewesen ist. Je länger der Ringfinger im Verhältnis zum Zeigefinger war, desto erfolgreicher waren die Finanzhändler in den letzten 20 Monaten bei ihren Finanzgeschäften. So verdienten die Finanzhändler mit verhältnismäßig langen Ringfingern elf Mal so viel Geld wie die mit kürzeren Ringfingern.
Im Fachblatt „Proceedings of the National Academy of Sciences“ wurde das Resultat damit begründet, dass die Länge der Finger schon im Mutterleib durch das Verhältnis weiblicher und männlicher Sexualhormone beeinflusst wird. Wird der Fötus längere Zeit dem männlichen Sexualhormon Testosteron ausgesetzt, so wirkt sich dieses auf die Hirnentwicklung aus und fördert somit das Konzentrations- und Reaktionsvermögen. Schon in vergangenen Studien wurde hierdurch der Einfluss auf Selbstsicherheit, Risikoeinschätzung, Hartnäckigkeit, Wachsamkeit und Reaktionszeit bewiesen.
Aber nicht verzagen, wenn das Längenverhältnis bei Euch nicht ganz so optimal ist. Über Kriterien wie Sozialverhalten, Kommunikationsfähigkeit oder andere Begabungen lässt sich hierüber kein Rückschluss führen.
In diesem Sinne: Zeigt her Eure Finger ...!


