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Computerspiele sind ja ein netter Zeitvertreib. Aber mal ganz ehrlich: Zunächst denkt man bei Computerspielern an den langhaarigen sozial-isolierten Zocker, der außer Kobolden und Magiern keine Freunde hat. Er ernährt sich primär von Fast-Food und wäscht sich nur gelegentlich.

Aber mittlerweile haben die Softwarehersteller eine neue Zielgruppe entdeckt: Unternehmen, Universitäten und Schulen. Hier sollen Computerspiele als Weiterbildungsinstrument eingesetzt werden. In sogenannten „Serious Games“ müssen z.B. Wirtschaftsstudenten oder Manager ein fiktives Unternehmen führen und organisieren, Mitarbeiter bei Laune halten und vorgegebene Geschäftsziele erreichen. Im Spielverlauf von Innov8, einem interaktiven Business Simulator Game, erhält der Spieler von seinem virtuellen Geschäftführer zahlreiche Aufgaben, die es zu erfüllen gilt und die mit entsprechenden Punkten belohnt werden.

Die Möglichkeit zur Simulation von „Was-wäre-wenn-Szenarien“ und die schnelle Rückmeldung über durchgeführte Aktionen bieten zusätzliche Vorteile. Daher schätzt laut Karriere.de das US-Forschungsunternehmen Apply Group, dass bis 2012 Computerspiele als digitales Fortbildungsmittel bei 135 der 500 größten Firmen weltweit genutzt werden.



 

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