Tja, das sind generell wohl eher schlechte Nachrichten für alle Studenten, die sowohl gute Noten haben als auch auf ihre Figur achten wollen. Getestet wurde das
Essverhalten von Studenten der Universität Quebec in Kanada. Der eine Teil der Versuchspersonen durfte 45 Minuten lang herumlungern und nichts tun (dafür hätten sie auch an einer Vorlesung teilnehmen können), der andere Teil musste entgegen dem gängigen Verhaltensmuster an einer Universität einen Text lesen und zusammenfassen oder einen Gedächtnistest absolvieren.

Dumme zeichnen sich durch Appetitlosigkeit aus
Danach wurde dann zum Buffet gebeten. Und genau hier kamen die Forscher zu der spe(c)ktakulären Erkenntnis, dass die Studenten, die geistig „gefordert“ waren, bis zu 250 Kalorien mehr zu sich nahmen als die Vergleichsgruppe. Der Zuckerspiegel schwankte bei diesen Personen sehr viel stärker und der Körper war bestrebt, diesen später schnell wieder aufzufüllen. Schuld daran ist der Stress, der wiederum mit geistiger
Hirnleistung in Verbindung steht.

Ich denke mal, das Ergebnis dieser Studie dürfte die Ernährungsforschung in den nächsten Jahren von Grund auf revolutionieren. Wer beispielsweise mit seinem
Gewicht nicht zufrieden ist und ein paar Pfund abnehmen möchte, stellt sich einfach ein paar Tage doof.
Gewinner des ganzen sind für mich übrigens ganz eindeutig die Amerikaner (von wegen „Dumbest Generation“). Satte 75% der Bevölkerung dort sind übergewichtig, bis zum Jahr 2048 sollen es laut einer weiteren Studie schon knapp 100% sein. Kein Wunder also, dass die USA als das Land der großen Dichter und Denker bekannt ist.

Wie auch immer. Ich muss jetzt erstmal zum Kühlschrank, ich habe mir schon wieder viel zu viele Gedanken gemacht…