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Burn-Out-Syndrom






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Gerade in der jüngsten Zeit liest man in der Presse viel vom Burn-Out-Syndrom. Nicht nur Otto Normalbürger ist betroffen, sondern auch Prominente wie der Skispringer Sven Hannawald oder Peter Plate von der Musikgruppe Rosenstolz.


Doch worin besteht der Unterschied zwischen einer normalen Erschöpfung und einem Burn-Out-Syndrom?


Ins Deutsche übersetzt heißt Burn-Out soviel wie „ausgebrannt“ sein. Betroffene klagen über einen allgemeinen Erschöpfungszustand verbunden mit Lustlosigkeit, Mattigkeit und Antriebslosigkeit. Der Zustand zieht sich durch alle Lebensbereiche und ist nicht nur von kurzfristiger Dauer sondern entwickelt sich über einen längeren Zeitraum als schleichender Prozess. Sind die Betroffenen zuerst noch (über-) motiviert und (über-) engagiert, so sind sie später resigniert und frustriert. Im Zuge der permanenten Überforderung bleibt keine Zeit mehr für Erholungs- und Entspannungsphasen und auch das soziale Umfeld wird zunehmend vernachlässigt.


Da wir in einer Leistungsgesellschaft leben, setzen sich viele Menschen heutzutage dem Druck aus, sich ständig zu Höchstleistungen bringen zu müssen ohne dabei ihre eigenen Belastungsgrenzen zu erkennen. Der übermäßige Stress führt zu einer permanenten Überforderung, der der Körper und der Geist irgendwann nicht mehr standhalten kann. Ein Burn-Out-Syndrom ist somit nicht nur die Folge von äußerlichen Einflussfaktoren sondern auch von eigenen inneren Einstellungen.


Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass einige Berufsfelder von den Gefahren eines Burn-Out-Syndroms mehr betroffen sind, als andere.

  • Lehrer
  • Erzieher
  • Selbstständige
  • Leitende Angestellte
  • Pflegepersonal
  • Ärzte
  • Angehörige von chronisch Erkrankten


Dennoch kann die Krankheit jeden treffen und ist nicht allein auf die o.g. Berufsfelder begrenzt.


Erste Anzeichen eines Burn-Out-Syndroms können sein:

  • Schlafstörungen
  • chronische Müdigkeit
  • Freud- und Interessenlosigkeit
  • ständige Unzufriedenheit
  • Abgespanntheit
  • Niedergeschlagenheit
  • Depressionen
  • Ängste
  • allgemeine körperliche Beschwerden


Heutzutage gibt es bereits viele Möglichkeiten, wie sich Betroffene helfen lassen können, z.B. durch entsprechende Therapien. Es gibt kein einheitliches Behandlungsmuster, da die Ursachen eines Burn-Out-Syndroms von Fall zu Fall verschieden sind. Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist jedoch die Erkenntnis des Betroffenen, dass Hilfe benötigt und diese auch angenommen wird. Das Ziel einer erfolgreichen Behandlung sollte ein ausgewo-genes Verhältnis zischen Arbeits- und Privatleben, einem Work-Life-Balance, sein.
























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