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Größere Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, an Seminaren und Weiterbildungen teilzunehmen.
Die Gestaltung der Seminare kann dabei in den unterschiedlichsten Formen erfolgen. So können Seminare bei einem externen Anbieter besucht werden oder aber es kann auch ein Trainer in das eigene Unternehmen kommen, um vor einer größeren Gruppe von Mitarbeitern zu referieren.
Es gibt Seminare mit vortragendem Charakter, bei denen die Teilnehmer eher die Rolle des Zuhörers übernehmen, als aber auch Seminare, bei denen sich die Mitarbeiter das Seminarziel selber erarbeiten müssen. Bei dem Inhalt eines Seminars kann es sich entweder um ein Standardseminar handeln oder um ein Seminar, dass speziell an den Bedürfnissen des eigenen Unternehmens ausgerichtet ist.
Ziel soll es sein,
- dass Wissen der Mitarbeiter auf dem neuesten Stand zu halten
- Wissenslücken der Mitarbeiter zu schließen
- die Mitarbeiter für höherwertigere Aufgaben zu qualifizieren
- qualifizierte Mitarbeiter als Nachwuchskräfte zu haben
- effektiveres und effizienteres Arbeiten zu ermöglichen
- die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt der Mitarbeiter untereinander zu fördern
- die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu erhöhen
- die Mitarbeiter zu motivieren
- die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden
- das Image als attraktiver Arbeitgeber zu erhalten
Beispiele für Seminarangebote:
- NLP – Neurolinguistisches Programmieren
- Vom Mitarbeiter zur Führungskraft
- Führungsseminare
- Umgang mit schwierigen Kunden
- Gesprächsführung
- Konfliktmanagement
- Zeitmanagement/ Arbeitsorganisation
- Projektmanagement
- Telefontraining
- Teamtraining
- Emotionale Intelligenz
- Interkulturelle Kompetenz
- Knigge im Berufsalltag
- PC-Schulungen (Winword, Excel, Powerpoint, Coral Draw, SAP etc.)
- Sprachkurse
- Seminare zu aktuellen Rechtssprechungen, Gesetzesänderungen etc.
- Fachseminare
Die Kosten für einen Seminarbesuch werden in aller Regel vom Unternehmen getragen. Ein Unternehmen kann sich hierbei jedoch das Recht einräumen, eine Rückzahlungsvereinbarung mit dem Arbeitnehmer zu treffen, wenn dieser vor Ablauf einer vorher festgelegten Bindungsfrist das Unternehmen verlässt.
Damit das Unternehmen nachvollziehen kann, ob das Seminarziel erreicht wurde, lassen sich viele Unternehmen nach dem Seminarbesuch vom Mitarbeiter eine Seminarbeurteilung ausfüllen. Diese wird dann zwischen dem Vorgesetzten bzw. der Personalabteilung und dem Mitarbeiter besprochen. Die Beurteilung soll dabei helfen, den Nutzen des Seminars für den Mitarbeiter festzuhalten und zu entscheiden, ob das Seminar weiterempfohlen werden kann.

